Diese Seite drucken

Presseberichte Archiv

2021

 

neue Verkehrsschilder

 

„Was ist das denn?“ fragt der kleine Junge auf dem Arm seiner Mama und zeigt auf eines der neuen Schilder am Rand der Straße Saure Breite. Sie führt zur evangelischen Kindertagesstätte, von dort ist er gerade abgeholt worden, und natürlich ist ihm sofort aufgefallen, dass es etwas Neues gibt. „Das ist für die Autos, damit die wissen, dass da ein Hubbel in der Straße ist, weißt du?“, wird es ihm erklärt. Gleichzeitig fährt ein Auto die leicht ansteigende Straße hoch und gerät ins Rumpeln. Eigentlich sieht die Rinne für abfließendes Oberflächenwasser, die hier die Straße quert, ganz harmlos aus. Aber wenn man zu schnell hineinfährt, kann sie ausreichen, das Fahrzeug abzuwürgen.

 

In dieser Woche hat die Gemeinde daher zwei Verkehrsschilder angebracht, die vorsorglich auf die Unebenheit hinweisen. Noch viel wichtiger sind aber in der beschaulichen Straße die neuen Schilder „Achtung, Kinder!“, die Mitarbeiter des Bauhofs am 18.10. ebenfalls aufgestellt haben. Eine Markierung mit dem Hinweis auf eine Geschwindigkeitsbegrenzung wird demnächst auf den Straßenbelag aufgetragen werden; dies wird dann eine Fremdfirma übernehmen.

 

""
Bauhofmitarbeiter Hermann Volkwein

 

Gute Nachrichten für Habichtswald:

 

„250.000 Euro hat die Landesregierung der Gemeinde bewilligt, mit denen wir innerörtliche Plätze attraktiv gestalten können“, gibt Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer bekannt. Damit zähle die Gemeinde zu den 110 Kommunen, die vom Förderprogramm „Zukunft Innenstadt“ profitiere. „Wir haben Ende Juni einen ambitionierten Antrag gestellt und mit unseren Vorschlägen offensichtlich das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen überzeugen können.“

 

Die Landesregierung möchte Städte und Gemeinden dabei „unterstützen, zusammen mit den Akteuren vor Ort kreative und nachhaltige Lösungsansätze zu entwickeln, um ihre Innenstädte neu zu denken und zu gestalten“. Insgesamt werden dafür 40 Millionen Euro bereitstellt. Habichtswald hat als einzige nicht-städtische Kommune einen Zuschlag erhalten.

 

„Unser Vorhaben hat zwei Brennpunkte“, erläutert Dr. Daniel Faßhauer. „Wir möchten die Menschen im Ort verbinden: zum einen durch die Möglichkeiten, die neu gestaltete zentrale Treffpunkte bieten, gleichzeitig aber auch durch die Art der Beteiligung. Die Mittel sollen auch in einen moderierten Dialog der Bürgerinnen und Bürger fließen.“ Die Bürgerinnen und Bürger selbst hätten das Wissen und die Empathie, um Projekte zur Belebung des Ortskerns zu gestalten, ergänzt der Erste Beigeordnete der Gemeinde, Martin Rosowski.

 

Die Gemeindeverwaltung hat bereits mehrere Orte in Dörnberg und Ehlen im Fokus, die sich für eine erfolgversprechende Entwicklung anbieten. Für den Kressenborn in Dörnberg wurden schon Vorschläge gemacht. Spielplatz und Parcour machen ihn bereits zum Anziehungspunkt, während die Betonflächen attraktiver gestaltet werden könnten. Am schönen Kirchplatz in Ehlen wiederum fehlt es an Sitzplätzen, die dazu einladen könnten, hier zu verweilen und einander zu begegnen. In Dörnberg werden seit längerem gastronomische Möglichkeiten ersehnt. Vielleicht ließe sich da das ehemalige Pfarrhaus der evangelischen Kirchengemeinde einbinden?

 

Wie das geschehen könnte und was daraus dann entstehen könnte, soll aber nicht am Grünen Tisch entschieden werden, sondern in einem moderierten Beteiligungsprozess, mit dem die Habichtswalder schon bei der „Zukunftskommission“ gute Erfahrungen gemacht haben. Die Bedürfnisse der Einwohnerinnen und Einwohner beflügeln neue Ideen. Zum Beispiel sog. „Coworking-Plätze“, also Home Office-Plätze, die nicht zuhause, aber auch nicht in der Firma liegen, sondern eben an einem zentralen Ort innerhalb der Gemeinde, wo man sich trifft und miteinander lebt.

 

Um zu solchen und weiteren Ergebnissen zu kommen, bedarf es Zweierlei: es sollten gut begleitete Informations- und Diskussionsveranstaltungen durchgeführt werden und dann auch ein versierter Planer hinzugezogen werden.

 

„Eine feste Arbeitsgruppe einzurichten, die die Vorschläge aus der Bürgerschaft aufgreift und in zielorientierte Konzepte verwandelt, ist ein weiterer wichtiger Schritt, für den die Gelder gut angelegt sein werden“, so Bürgermeister und Beigeordneter. Auf diese Weise sollen Mittelpunkte in den Orten entstehen, Spielräume für soziale, kulturelle und emotionale Andockmöglichkeiten für alle.

 

""
Mit der Zusage der Fördermittel am Kressenborn: Heidi Weber (l.) und Manfred Zenker (r.) vom Bauamt, Dr. Daniel Faßhauer (Bürgermeister, 2. v. r.)), Martin Rosowski (Erster Beigeordneter, 3. v. r.)

 

 

Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Habichtswalder Testzentrums

 

Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Lösungen! Es war – und bleibt noch –  eine außergewöhnliche Situation, in der uns die Pandemie nunmehr seit eineinhalb Jahren festhält. Lockdowns, Kontaktbeschränkungen, Tests, Impfungen … heute Realitäten, die wir uns zuvor nicht hätten vorstellen können.

 

Als der erste harte Lockdown beendet wurde und die Kontaktbeschränkungen gelockert, das öffentliche Leben zumindest ansatzweise wieder in Gang kam – da war es der COVID-Test, der es den Menschen ermöglichte, sich an diesem Leben auch selbst wieder zu beteiligen. Der Wunsch nach Möglichkeiten für offizielle und amtlich anerkannte Testungen war groß.

 

In der Habichtswalder Bevölkerung entstand sehr früh eine entsprechende Initiative, ein Testzentrum auch hier bei uns in der Gemeinde einzurichten. Der Bürgermeister Dr. Faßhauer ließ recherchieren, welche Möglichkeiten dafür überhaupt bestehen. Gebraucht wurde ein Träger, der auch die öffentliche Finanzierung erhalten kann. Das Deutsche Rote Kreuz war zu diesem Zeitpunkt bereits als großer Träger registriert und sofort bereit, auch in Habichtswald ein Zentrum einzurichten. Herrn Gerhold-Toepsch, dem Geschäftsführer des DRK Kreis Kassel-Wolfhagen, der maßgeblich an dieser Entscheidung beteiligt war, gilt dafür Dank. Die Zusammenarbeit war vom ersten bis zum letzten Tag immer kollegial, unkompliziert und zugewandt.

 

Es ist eine Sache, ein professionelles Testzentrum zu konzeptionieren und einzurichten – es wird allerdings nicht funktionieren ohne jene Menschen, die an den beiden Testtagen in der Woche vor Ort bei den Menschen sind und sie durch die Testprozedur begleiten. Erst sie gewährleisteten die Organisation, sie waren da bei Verunsicherungen, Fragen und Sorgen der Leute. Ohne die Helferinnen und Helfer wäre ein Testzentrum in der Gemeinde nicht realisierbar gewesen.

 

Am 23. März wurde die Idee das erste Mal entwickelt. Am 21. April stand das Zentrum und empfing die ersten Menschen zum Test. So schnell kann es gehen, wenn Menschen, die etwas erreichen wollen, an einem Strang ziehen! Zweimal in der Woche vier Stunden Öffnungszeit, Spitzenzahlen von 161 Tests an einem Tag, rund 4000 Tests insgesamt, also im Schnitt 105 getestete Menschen pro Testtag – eine großartige Leistung!

 

Die Aktiven im Testzentrum haben sich trotz Infektionsgefahr in Zeiten höchster Inzidenz den Menschen zugewandt und ihnen einen großen Dienst erwiesen. Das ist nicht selbstverständlich, und es macht deutlich, dass wir, wenn wir als Zivilgesellschaft zusammenstehen, in der Lage sind Krisen gemeinsam zu überstehen. Ihr Engagement ist daher nicht nur ein sozialer und humaner Einsatz, sondern auch ein ganz wichtiger Beitrag zur Erhaltung unserer Demokratie. Sie haben verlässlich Ihren Dienst getan und haben sich nicht von Verschwörungstheorien oder Querdenkern verrückt machen lassen.

 

Die Gemeinde Habichtswald sagt zum Abschied aus ganzen Herzen: „Danke! Wir werden Sie vermissen.“

 

""
Der Erste Beigeordnete Martin Rosowski dankte den ehrenamtlichen Mitarbeitenden des Testzentrums von links: Susanne Heyne, Melanie Kesting, Stefan Jäger, Anja Pysalski, Maik Großheim, Monika Kuhlmann, Marina Birkmann, Casilda und Jan Röper, Kai Hubrich, Martin Rosowski.

 

 

Neues aus dem Kindergarten

 

40-jähriges Jubiläum Frau Busch

 

Am Freitag den 03.09.2021 war es endlich soweit und die große Überraschung anlässlich Frau Busch ihres 40-jährigen Dienstjubiläum konnte im Kindergarten Kunterbunt gebührend nachgefeiert werden.

Am 10.08.1981 trat Frau Busch ihren ersten Arbeitstag bei der Gemeine Habichtswald an und ist jetzt ein wahres Uhrgestein der Einrichtung. Da sich die Einrichtung zum eigentlichen Jubiläumstermin im „Sommerurlaub“ befand, wurde das Jubiläum zum jetzigen Termin nachgeholt. Zusammen mit Herrn Dr. Faßhauer (Bürgermeister), Herr Ashauer (Personalchef) und verschiedenen Vertreter*innen der Elternschaft, feierten das Team und die Kinder früh am Morgen ihre „Buschi“ im Garten. Mit einem selbstgedichteten Song, vielen herzlichen und wertschätzenden Worten, und tollen Geschenken wurde Frau Busch entsprechend geehrt.

 

Wir hoffen, dass Frau Busch noch eine lange Zeit der Einrichtung erhalten bleibt und wünschen Ihr für ihren weiteren Lebens- und Arbeitsweg alles Gute, viel Spaß und eine Kunterbunte Zeit im Kindergarten Kunterbunt.

 

""
Von links: Melanie Hodeck, Jubilarin Brigitte Busch, Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer, Herr Ashauer, Frau Rehrmann und Frau Lochowitz

 

Einzug des neuen Wildbienenhauses

 

Die Kinder und das Team des Kindergarten Kunterbunt dürfen sich über ein neues Bienenhaus freuen. Dank der Town & Country Stiftung fand das neues Wildbienenhaus den Weg und den Einzug in die Einrichtung. Das Wildbienenhaus „BeeHome“ verfügt unter anderem über eine Beobachtungsschublade und hat eine Population von 25 Mauerbinenkokons. Und falls Sie sich jetzt fragen, warum sich der Kindergarten freiwillig Bienen ins Haus holt und Angst hat man könnte doch gestochen werden, den können wir beruhigen. Die Mauerbienen gehören zu den Wildbienen und produzieren wie die meisten Wildbienen keinen Honig, bilden kein Staat und stechen nicht. Schon bald wird das Wildbienenhaus seinen Platzt im Gartenbereich der Einrichtung einnehmen. Zu Beginn wird das Wildbienenhaus erstmal noch leer stehen, da erst im Frühjahr 2022 eine Ausstattung mit Mauerbienenbabys möglich ist. Auch wenn es noch etwas dauert bis die neuen „Bewohner“ einziehen dürfen, freuen sich die Kinder und das Team der Einrichtung jetzt schon sehr auf ihren tierischen Zuwachs und werden diesen natürlich auch gebührend feiern und hier darüber berichten. Doch wie heißt es immer so schön?! „Vorfreude ist die schönste Freude“.

 

Zusätzlich zum neuen „BeeHome“ gab es noch ein kleines „Überraschungssäckchen“, welches unter anderem mit Saatgut zur Erhaltung der Sortenvielfalt und mit Utensilien zur Gartenpflege ausgestattet war. Die Kinder, das Team und der Träger der Einrichtung sagen auf diesem Weg nochmal HERZLICHEN DANK an die Town & Country Stiftung!

 

""
(von links) Henriette Rödiger (Auszubildende bei Wunschimmobilie Massivbau); Stephanie Wackerbarth (Botschafterin der Town & Country Stiftung, stellvertretend); Martin Rosowski (Stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Habichtswald) und Sarah Riemenschneider (stellvertretende Leitung im Kindergarten Kunterbunt) freuen sich mit den Kindern über das SortenVielfalt-Paket und das WildbienenHaus

 

Starke Sieger sichern sich Stadtradeln-Siege

 

Gewinner der Radfahr-Aktion mit Preisen ausgezeichnet

 

HABICHTSWALD. Spannend, packend und am Ende neben einem klaren Signal auch starke Sieger! Nachdem bei der ersten Teilnahme der Gemeinde Habichtswald an der STADTRADELN-Aktion 123 Radelnde mit durchschnittlich 141,8 km / Kopf für insgesamt 15.066,7 geradelte Kilometer und somit einer Einsparung von mehr als 2 Tonnen CO2 (genau 2.214,8 kg CO2) gesorgt hatten, stand nun die Siegerehrung der stärksten Fahrer und Teams an.

Dazu hatte die Gemeinde die Gewinner in der Einzel-, Team- und Team-Durchschnitts-Wertung zur Preisübergabe ins Rathaus eingeladen. Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer, der die Teilnahme von Habichtswald angestoßen hatte, zeigt sich begeistert: „Die Zahlen des Wettbewerbs zeigen, wie viele Menschen bereits mit dem Fahrrad unterwegs sind und dadurch auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Damit noch mehr Menschen dauerhaft vom Auto aufs Rad umsteigen, braucht es in und um Habichtswald eine Radinfrastruktur, auf der sie schnell und sicher ans Ziel kommen.“

Annika Schildknecht, die die Koordinatorin der Aktion für die Gemeinde übernommen hatte, betonte: „Habichtswald hat zum ersten Mal an der Kampagne STADTRADELN teilgenommen. Ich freue mich, dass so viele aktive Radlerinnen und Radler dabei waren und hoffe, dass wir nächstes Jahr noch mehr werden.“

Bei der Auswertung zeigten sich die knappen Abstände: So siegte in der Einzelwertung Susanne Schramm (Team Rathaus) knapp mit 5,5 km Vorsprung vor Cora Bott vom Team Frauengymnastik. Platz drei konnte sich Andreas Hennies vom Angelsportverein mit 728 erradelten Kilometern sichern.

In der Teamwertung – Gesamtkilometer siegte das Rathaus mit 19 Radelnden und 3.381 Kilometern vor dem Team Frauengymnastik (20 Radelnde, 2.873,4 Kilometer) und dem Team „Lebermetzger“ mit 7 Radelnden und 1.844,5 gefahrenen Kilometern auf Rang drei.

Die Teamwertung – Pro Kopf geradelte Kilometer konnte der Angelsportverein (Durchschnitt 285,3 km / Kopf) vor den Lebermetzgern (Durchschnitt 263,5 km / Kopf) und dem Rathausteam (225,4 km / Kopf) gewinnen.

Die drei Bestplatzierten jeder Kategorie erhielten attraktive Preise: Dabei reichte die Bandbreite von Saison-Karten für das Erlebnisbad in Ehlen für 2022 über eine Fahrradinspektion bis zu Sattelbezügen.

„Vielen Dank an alle Teilnehmenden!“, freuen sich Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer und Mitarbeiterin Annika Schildknecht über den Erfolg der Stadtradeln-Aktion und verspricht: „Auch im nächsten Jahr werden wir wieder teilnehmen und dann unsere Zahlen noch weiter verbessern. Die Botschaft ist aber klar: „Wir wollen für Habichtswald die Rad-Infrastruktur verbessern und etwas fürs Klima tun!“

Auch aus der Politik beteiligen sich Teams von den drei Fraktionen SPD, CDU und Grünen und unterstreichen damit die Wichtigkeit des Themas.

 

""
Die Gewinnerin der Einzelwertung Susanne Schramm (2. v. l.) gemeinsam mit Andreas Hennies (3. v. l.) (3. Platz in der Einzelwertung und Mit-Gewinner des Teams ASV) sowie Mirco Turba (2. v. r.) (Team-Kapitän ASV, Sieger Team-Wertung / Pro Kopf) freuen sich gemeinsam mit Annika Schildknecht (links) und Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer (rechts).

Neuer Kunstrasenplatz im Bergstadion Dörnberg

Rummeltag im Kindergarten

 

Nachdem die großen Schulkinder den Kindergarten Kunterbunt mit einer großen Übernachtungsparty verabschiedet haben, war es dem Team wichtig, auch für die verbleibenden Kinder im Kindergarten einen besonderen Tag zum Abschluss des KiTa Jahr 2020/2021 zu ermöglichen. So wurden alle verbliebenen Kinder am Donnerstag, den 05.08.2020 mit einem „Rummeltag“ überrascht und damit die Ferien eingeläutet. An verschiedenen Stationen konnten sich die Kinder (Corona konform) beim Dosen werfen oder auf der Hüpfburg austoben. Zudem gab es eine Schatzsuche im Sandkasten, einen Popcornstand und einen großen Dancefloor, wo die neuen Tanzmoves der Kinder bestaunt werden konnten. Neben der Hüpfburg gab es noch ein weiteres Highlight. Der mobile Eiswagen der Hessen Praline kam zu Besuch und jedes Kind konnte sich über eine leckere Kugel Eis freuen. An dieser Stelle möchten wir unserem Förderverein einen besonderen Dank aussprechen, dass sie die Kosten für die Hüpfburg und des Eiswagens übernommen haben. Ebenfalls ein herzliches Dankeschön der Familie Bayer, dass sie extra mit ihrem mobilen Eiswagen der Hessen Praline zu uns gekommen sind.  Vielen Dank auch an unseren Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer, dass er sich bei unserem Rummelfest ebenfalls mit eingebracht hat und beim Verteilten des Eis und des Popcorns an die Kinder das Team tatkräftig unterstützt hat.
 

Der Rummeltag war ein rundum gelungener Tag der den Klein und Groß sehr viel Freude bereitet hat.

 

""
Frau Isabell Dörfler an der Popcornmaschine

 

""
Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer verteilt gemeinsam mit Kindergartenleiterin Melanie Hodeck und Erzieherin Isabell Dörfler das Popcorn an die Kinder

 

""
Die Hüpfburg der Firma PM Verleih Gbr. (PM-Verleih@t-online.de)

 

Neuer Kunstrasenplatz für den FSV Dörnberg eingeweiht und übergeben!

 

Am letzten Sonntag wurde der neue Kunstrasenplatz im Bergstadion feierlich an den FSV Dörnberg übergeben. Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer überreichte dem Vorsitzenden Frank Dauber dazu symbolisch einen Mini-Ball sowie ein Flachgeschenk für einen Spielball bei einem der kommenden Spiele.
Nach der Begrüßung durch den FSV-Vorsitzenden Frank Dauber ließ der ehemalige Bürgermeister Thomas Raue die ersten Schritte auf dem Weg zum neuen Kunstrasenplatz Revue passieren, welche er federführend begleitet hatte. Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer ging im Anschluss auf die Wichtigkeit des Vereinslebens für Habichtswald ein und bedanke sich bei allen Beteiligten in Verein und Verwaltung. "Ein entscheidender Grund dafür, dass die Menschen gerne bei uns in Habichtswald leben sind die gute Infrastruktur und das rege Vereinsleben", betonte er und ergänzte: "Dieser Kunstrasenplatz ist damit auch eine Investition in die Zukunft. Möge der Platz dem FSV viele erfolgreiche Spiele bringen, die geprägt sind von Teamgeist, sportlichen Erfolgen und Fairness."

 

Neben den beiden Bürgermeistern freuten sich auch der langjährige Vorsitzende der Gemeindevertretung, Hans-Georg Nußbeck, der Erste Beigeordnete Martin Rosowski und Bauamtsleiter Manfred Zenker über die erfolgreiche Umsetzung des Projektes. Insgesamt investierte die Gemeinde rund 230.000 € in den neuen Kunstrasenplatz, den Frank Dauber im Namen des FSV nun übernahm und weiterhin eine gute Pflege versprach.

 

Das anschließende erste Saison-Heimspiel des FSV Dörnberg gegen Lichtenau brachte zwar trotz hartem Kampf keine Punkte (2:4), doch die Stimmung unter den zahlreichen Besuchern war bei schönem Wetter und leckeren Würstchen gut.

 

Alles Gute zu eurem neuen Kunstrasenplatz lieber FSV Dörnberg!

 

""
(v. l.): Der ehemalige Bürgermeister Thomas Raue, FSV-Vorsitzender Frank Dauber, Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer, der langjährige Vorsitzende der Gemeindevertretung Hans-Georg Nußbeck, Erster Beigeordneter Martin Rosowski und Bauamtsleiter Manfred Zenker

 

Neues aus dem Kindergarten Kunterbunt

Übernachtung der Vorschulkinder

 

In diesem Kindergartenjahr beendeten die zukünftigen Schulkinder ihre Kindergartenzeit mit einer

""

Übernachtung im Kindergarten (30.07.2021). Nachdem alle Kinder ihre Betten aufgestellt hatten begann die große Schatzsuche quer durch Ehlen. Es war ein toller, aufregender und erlebnisreicher Abend für die Kinder und Erzieher*innen. Nach einer kurzen Nacht für alle beteiligten erfolgte der große „Rausschmiss“ am Morgen. Dabei flossen bei Kindern, Eltern und Erzieher*innen ein paar dicke Tränen. Tränen die uns zeigten, dass alle die gemeinsame Zeit über die Jahre durch schönen Erinnerungen geprägt waren und wie eng und gut das gemeinsame Miteinander ist. Wir wünschen allen Schulkindern- und Eltern eine tolle und erholsame Ferienzeit, sowie einen gelungenen und schönen Schulanfang.

 

Seit 25 Jahren im Dienst der Allgemeinheit

Gemeinde Habichtswald gratuliert Günter Behrend zu seiner langjährigen Tätigkeit

 

Auf sein 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Gemeindeverwaltung Habichtswald konnte am 01. Juli 2021 der Klärwärter Günter Behrend zurückblicken. Seit 25 Jahren ist Herr Günter Behrend „der Boss“ der Kläranlage im Ortsteil Ehlen.

 

Seit nunmehr 25 Jahren ist die Hauptaufgabe von Günther Behrend die Überwachung, Einhaltung und Dokumentation der Betriebsparameter in der Kläranlage. Weiter ist er für den ordnungsgemäßen Betrieb der Kläranlage verantwortlich sowie für alle anfallenden Arbeiten rund um den Bereich der Kläranlage. Zudem verwaltet Günter Behrend die Annahme des Grünschnitts.

 

Zu diesem 25-jährigen Jubiläum ließ es sich Bürgermeister Dr. Faßhauer nicht nehmen, Herrn Behrend persönlich herzlich zu danken: „Wir sprechen Ihnen unsere besten Wünsche aus. Zudem verbinden wir damit unseren besonderen Dank und unsere Anerkennung für die geleisteten treuen Dienste in dieser wichtigen Aufgabe.“

""

 

 

Haushalt 2021 ist genehmigt!

Bürgermeister und Kämmerin freuen sich: Lang erwartete Projekte können nun angepackt werden

Am 11. März 2021 hat die Gemeindevertretung mehrheitlich den Haushaltsplan 2021 durch einen „Anpassungsbeschluss“ beschlossen. Der Gemeindevorstand hatte erstmalig in der Geschichte von Habichtswald einen Doppelhaushalt für die Jahre 2020 und 2021 aufgestellt, die von der Gemeindevertretung am 23. Juni 2020 einstimmig angenommen wurde. Aufgrund der nicht vorhersehbaren Entwicklung der Covid-Pandemie und deren finanzielle Auswirkungen auf die Gemeinden wurde damals gemäß einem ministerialen Erlass nur der Haushaltsplan für das Jahr 2020 von der Kommunalaufsicht genehmigt.

 

Kämmerin Ayse Cetin betont: „Es hat lange gedauert, doch nun liegt auch die Genehmigung für den Haushaltsplan 2021 vor!“

 

Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer erläutert: „Der Haushaltsplan 2021 sieht einen Überschuss von rund 16.000 € vor und ist somit ausgeglichen. Auch an Investitionen haben wir einiges vor: So wollen wir 335 Straßenlaternen auf LED umstellen, für die Kläranlage einen Doblo anschaffen und für den Bauhof einen neuen Crafter sowie einige Maßnahmen am Spielplatz in der Ehlener Straße (neuer Spielturm).“

Kämmerin Ayse Cetin ergänzt: „Wie jedes Jahr, soll auch 2021 die Eigenkontrollverordnung umgesetzt und weitere Abwasserleitungen instandgesetzt bzw. erneuert werden.“

 

Der Haushaltsplan 2021 ist nun auch für die Bürger einsehbar! Ab sofort können Sie hier den digitalen Haushalt einsehen. Hier erfahren Sie genau, wozu Gelder eingestellt und welche Investitionen geplant sind!

 

Außerdem können sie den Haushaltsplan 2021 , gemäß der rechtlichen Bestimmungen, auf der Internetseite der Gemeinde Habichtswald unter Satzungen in pdf-Form einsehen.

 

Auf dem Bild ist der Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer (re.) und die Kämmerin Ayse Cetin (li.) zu sehen.
Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer (re.) und Kämmerin Ayse Cetin (li.) freuen sich über die Haushaltsgenehmigung und den Start der Investitionen

 

 

Staffelstab – Übergabe für die Flutopfer

Habichtswald steht solidarisch an der Seite unserer Mitbürger in den Hochwassergebieten und radelt für für die Flutopfer

 

HABICHTSWALD. Nordhessen radelt für die Flutopfer. Und auch Habichtswald beteiligt sich an der Sammlung von Spenden für die Flutopfer. In der letzten Woche machte sich eine Abordnung der Einsatzabteilung der Feuerwehr Dörnberg, in Begleitung unseres Bürgermeisters Dr. Daniel Faßhauer, mit dem Fahrrad auf den Weg zur Feuerwehr Ahnatal, wo der Staffelstab zur Spendenaktion bereits erwartet wurde. Neben der Übergabe des Staffelstabes konnten auch Flyer zur Spendenaktion in den Dörnberger Geschäften aufgehangen werden. Zudem konnten im Frischmarkt Domrich Habichtswald & bei Fleischerei und Partyservice Meier Spendendosen aufgestellt werden. Gemeindebrandinspektor Pascal Kumpies und Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer bedanken sich herzlich für die Unterstützung.“

Die gesammelten Spenden werden nach den Aufräumarbeiten für den Wiederaufbau eines Ortes im betroffenen Gebiet von dem Förderverein der Feuerwehr Wolfhagen e.V. zur Verfügung gestellt. Die gesammelten Geldspenden sollen zeitnah innerhalb von 6-10 Wochen persönlich von einer Abordnung vor Ort übergeben werden.

 

Auf dem Bild ist der Gemeindebrandinspektor Pascal Kumpies zu sehen, wie er den Staffelstab an die Feuerwehr Ahnatal übergibt. Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer (Habichtswald, rechts) und Bürgermeister Stephan Haenes (Ahnatal, links) unterstützen diese Aktion.
Gemeindebrandinspektor Pascal Kumpies übergibt den Staffelstab an die Feuerwehr Ahnatal. Bür-germeister Dr. Daniel Faßhauer (Habichtswald, rechts) und Bürgermeister Stephan Haenes (Ahnatal, links) unterstützen diese Aktion

 

 

Habichtswald beim ersten STADTRADELN erfolgreich

 

Erste Teilnahme an der Radfahr-Aktion ein voller Erfolg – 123 Teilnehmer radeln in drei Wochen über 15.000 km

 

HABICHTSWALD. Spannend, packend und am Ende vor allem ein klares Signal! Mit beeindruckenden Zahlen hat die erste Teilnahme der Gemeinde Habichtswald an der STADTRADELN-Aktion für positive Schlagzeilen gesorgt: 123 Radelnde sorgten mit durchschnittlich 141,8 km / Kopf für insgesamt 15.066,7 geradelte Kilometer. Dies bedeutete eine Einsparung von mehr als 2 Tonnen CO2 (genau 2.214,8 kg CO2).

 

Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer, der die Teilnahme von Habichtswald federführend angestoßen hatte, zeigt sich begeistert: „Mit diesen Zahlen unterstreichen wir, dass Habichtswald eine Radfahrer-Gemeinde ist und entsprechend bessere Radwege und Verbindungen nach Kassel, Zierenberg und Schauenburg braucht. Dafür werde ich mich weiter mit aller Kraft einsetzen, und bin zuversichtlich, dass wir insbesondere die Lücken nach Schauenburg und von Dörnberg nach Zierenberg schon bald anpacken können.“

Die Zahlen des Wettbewerbs zeigen, wie viele Menschen bereits mit dem Fahrrad unterwegs sind und dadurch auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Damit noch mehr Menschen dauerhaft vom Auto aufs Rad umsteigen, braucht es eine Radinfrastruktur, auf der sie schnell und sicher ans Ziel kommen.

Bei der Auswertung zeigten sich die knappen Abstände, wie Annika Schildknecht verdeutlicht, die die Koordinatorin der Aktion für die Gemeinde übernommen hatte: So siegte in der Einzelwertung Susanne Schramm (Team Rathaus) knapp vor Cobo69 (Spitzname, da richtiger Name aus Datenschutzgründen nicht freigegeben) vom Team Frauengymnastik. Platz drei konnte sich Andreas Hennies vom Angelsportverein mit 728 Kilometern sichern.

In der Teamwertung – Gesamtkilometer siegte das Rathaus mit 19 Radelnden und 3.381 Kilometern vor dem Team Frauengymnastik (20 Radelnde, 2.873,4 Kilometer) und dem Team „Leberemetzger“ mit 7 Radelnden und 1.844,5 gefahrenen Kilomtern auf Rang drei.

Die Teamwertung – Pro Kopf geradelte Kilometer konnte der Angelsportverein (Durchschnitt 285,3 km / Kopf) vor den Lebermetzgern (Durchschnitt 262,5 km / Kopf) und dem Rathausteam (225,4 km 7 Kopf) gewinnen.

Die Gewinner in den unterschiedlichen Wettbewerben können sich zudem über Preise freuen: In den nächsten Tagen werden die jeweiligen Podestplätze bzw. bei Gruppen der Gruppen-Leiter, kontaktiert und zur Preisübergabe eingeladen.

„Vielen Dank an alle Teilnehmenden!“, freut sich Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer über den Erfolg der Stadtradeln-Aktion und verspricht: „Auch im nächsten Jahr werden wir wieder teilnehmen und dann unsere Zahlen noch weiter verbessern. Die Botschaft ist aber klar: „Wir wollen für Habichtswald die Rad-Infrastruktur verbessern und etwas fürs Klima tun!“

Auch aus der Politik beteiligen sich Teams von den drei Fraktionen SPD, CDU und Grünen und unterstreichen damit die Wichtigkeit des Themas.

 

Das Team der Gemeinde Habichtswald mit Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer sicherte sich in der Teamwertung mit 3.381,3 km den ersten Platz. Die Siegerehrung, auch der Einzelsieger und der Team-Durchschnittsleistung erfolgt in den nächsten Wochen.
Das Team der Gemeinde Habichtswald mit Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer sicherte sich in der Teamwertung mit 3.381,3 km den ersten Platz. Die Siegerehrung, auch der Einzelsieger und der Team-Durchschnittsleistung erfolgt in den nächsten Wochen.

 

Neues aus dem Kindergarten

Spielzeug und Bücher lassen Kinder Augen strahlen

 

Die Kinder und das Team des Kindergarten Kunterbunt aus Habichtswald Ehlen, konnten sich in den vergangen Tagen über neu angeschafftest Spielzeug und neues Lesematerial freuen.

 

Unser neuer Bürgermeister Herr Dr. Daniel Faßhauer besuchte die Einrichtung kurz vorher, um sich selbst einen kleinen persönlichen Einblick in die alltägliche pädogische Arbeit zu verschaffen und die Menschen in der KiTa etwas besser kennenzulernen. Dazu gehörte auch sich mit den  Wünschen und den Bedürfnissen der Großen und der Kleinen auseinanderzusetzten. Nach seinem Besuch wurde nach Rücksprache mit allen Beteiligten eine Anschaffung von neuem Spiel- und Büchermaterial geplant und kurzfristig umgesetzt.

 

Dank des tollen Anegbotes des Spielzeuggeschäfftes PELZ und der Bücherei Mander in Wolfhagen, konnte die Wünsche der Kinder und des Team mehr als erfüllt erwerden. Vorallem die Kinder freuten sich über die neu angeschafften Schätze, welche direkt zum Einsatz kamen.

 

Neben vielen neuen Autos und Schleichtieren, Tisch- und Brettspielen, wurden noch tolle Bücher und Bewegungsmaterial gekauft, die die Themen der Kinder wiederspiegel und untestützen, wie zum Beispiel den Toilettengang mit den Kleinsten.

 

Das gesamte Team und vorallem die Kinder des Kindergarten Kunterbund möchten sich auf diesem Wege bei allen Beteiligten bedanken und sagen von Herzen DANKE!

""

 

 

Neuer Kunstrasenplatz im Bergstadion Dörnberg

 

Wir haben es geschafft! Die Erneuerung des Kunstrasenplatzes im Bergstadion für ca. 240.000 € wurde am 10. Juli 2021 abgeschlossen. Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer und Bauamtsleiter Manfred Zenker freuen sich sehr, dass die Fußballer damit genau passend zur neue Saison auf dem neuen Platz starten können.

Wie Manfred Zenker erläutert, handelt es sich bei dieser Maßnahme um ein Bauvorhaben, welches in der Verwaltung der Gemeinde Habichtswald nicht alltäglich war, da es sehr viel zu beachten gab. Als erstes galt es die Finanzierung für die Erneuerung des Kunstrasenplatzes sicher zu stellen.

Danach musste ein Produkt gefunden werden, welches den Anforderungen der Nutzer gerecht wird. Das Produkt musste selbstverständlich Schadstoffneutral sein. Darüber hinaus galt es viele rechtliche Vorgaben einzuhalten und zu guter Letzt war die Baumaßnahme gem. Leistungsverzeichnis auszuführen.

 

Der Kunstrasenplatz im Bergstadion wurde intensiv genutzt und in der Regel beträgt die Lebenszeit eines Kunstrasenplatzes ca. 10 Jahre. „Nur aufgrund der guten Pflege der Sportler und der Gemeindemitarbeiter konnte die Lebenszeit auf ca. 15 Jahren verlängert werden“, freut sich Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer. Nachdem in den letzten Jahren immer wieder Reparaturarbeiten am Platz durchgeführt werden, wurde der Gemeindevorstand von der Gemeindevertretung beauftragt, den Kunstrasenplatz zu erneuern, damit die Reparaturarbeiten nicht ausufern. Darüber hinaus wurde beschlossen, dass die Mittel aus der Hessenkasse zur Finanzierung verwendet werden sollen. Die Verwendung der Mittel wurden bei der Hessen Kasse beantragt und bewilligt.

 

Um den Anforderungen der Nutzer, gerecht zu werden, wurde von der Verwaltung zunächst recherchiert, welche Produkte auf dem Markt vorhanden sind. Die Vor- und Nachteile der Kunstrasenplätze wurden abgewogen. Damit wir wirklich das optimalste Produkt erhalten, ist eine Gruppe der Fußballer vom FSV Dörnberg nach Eversen gefahren. In Eversen (Westphalen) wurde auf einer Mehrzwecksportanlage im vergangen Jahr ebenfalls einen Kunstrasenplatz hergestellt. Die Gruppe der Dörnberger Fußballer hat den Platz getestet und sich nach den Erfahrungen der Nutzer erkundigt. Im Ergebnis war klar, welche Anforderungen zu erfüllen waren.

 

Um Kosten zu sparen, hat das Bauamt der Verwaltung das Leistungsverzeichnis erstellt und in der hessischen Ausschreibungsdatenbank (HAD) veröffentlicht. Auf den Inhalt der HAD haben alle Firmen einen Zugriff. Durch die Veröffentlichung ist sichergestellt, dass alle Firmen, die an dem Auftrag interessiert sind, die gleichen Unterlagen und Regeln erhalten um ein Angebot abzugeben. Eine Vergleichbarkeit der Angebote ist unumgänglich. Nach der Angebotseröffnung wurde von der Fachabteilung geprüft, ob die Angebot dem Leistungsverzeichnis entsprechen. Es folgten eine Vielzahl an Gesprächen mit den Betreibern, wo die angebotenen Produkte verbaut wurden. Hierbei war es das Ziel, sich über die Qualitäten der Produkte und über die Zuverlässigkeit der ausführenden Firmen zu erkundigen. Die Ergebnisse wurden in einem Vergabevorschlag zusammengefasst. Die Auftragsvergabe wurde in der Sitzung des Gemeindevorstandes am 21.04.2021 an die Fa. Weitzel aus Tornesch beschlossen.

In der 25 KW 2021 ging es dann mit den Arbeiten los. Zunächst wurde das Infill, welches aus Sand Kunststoffgranulat bestand, separiert und aufgenommen. Der alte Kunststoffrasenbelag wurde in transportable Bahnen geschnitten und aufgenommen. Die stoffliche Verwertung wurde ausgeschrieben und beauftrag. Anschließend wurden die schadhaften Stellen in der Elastikschicht repariert. Der gesamte Unterbau des alten Platzes konnte erhalten bleiben, bis auf die kleineren Reparaturstellen. Der neue Kunststoffrasenbelag wurde ab 30.06.2021 verlegt. Die Markierungen wurden eingeschnitten und eingeklebt. Das Infill aus Sand und geschroteten Olivenkernen wurde ab dem 06.07.2021 aufgebracht und verteilt.

Die Bauüberwachung wurde an das Ing. AGC beauftragt, da in der Gemeinde die Fachbehörde zeitlich an ihre Grenzen stößt.

 

Es wurde insgesamt ca. 7.000 qm Kunstrasenplatz aufgenommen, entsorgt und neu verlegt.

In den grünen Belag wurde ca. 820 Meter DFB-Linierung und ca. 510 Meter Jugendlinierung eingebracht. Als Infill wurden ca. 40 to Sand und ca. 13 to Olivenschrot aufgetragen. Für die Maßnahme waren ca. 300.000,00 € veranschlagt. In der Schlussrechnung werden ca. 240.000,00 € erwartet.

 

Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer und Bauamtsleiter Manfred Zenker bedanken sich im Namen der Gemeinde Habichtswald bei allen Beteiligten für die ausgesprochen gute Zusammenarbeit. Die Gemeindevertretung hat durch die Mittelbereitstellung die Maßnahme möglich gemacht. Der Gemeindevorstand hat sich mit der Thematik befasst und die erforderlichen Beschlüsse gefasst. Das Bauamt der Gemeinde Habichtswald hat die Maßnahme ausgeschrieben, alle erforderlichen Absprachen getroffen und die Teilnehmer informiert und verbunden. Herr Frank Dauber hat mit seinem Fußballwissen unterstützend und konstruktiv mitgearbeitet. Herr Schult von der Fa. Weitzel hat seinen Betrag durch seine Beratung und Termintreue geleistet. Das Ing. Büro hat die Bauüberwachung entsprechend des Auftrages der Gemeinde durchgeführt.

Somit wird wieder deutlich: Der Gemeinde Habichtswald ist die Förderung des Vereinssports und die Unterstützung unserer Vereine wichtig!

"

 

 

Gemeinde unterstützt die Feuerwehr – Bau einer neuen Fahrzeughalle

  

Arbeiten am Anbau einer Fahrzeughalle an dem Feuerwehrgebäude Dörnberg schreiten voran

 

HABICHTSWALD. Die Gemeinde Habichtswald hat mit den Bauarbeiten zum Anbau einer Fahrzeughalle an dem Feuerwehrgebäude in Dörnberg begonnen. Nachdem die Gemeinde den Zuwendungsbescheid für den Anbau einer Fahrzeughalle an der Feuerwehr in Habichtswald Dörnberg erhalten wurde der Bauantrag bei der Bauaufsicht eingereicht. Die Baugenehmigung erfolgte im Spätsommer 2020.

„Die Gemeinde Habichtswald erhält vom Landkreis eine Zuwendung in Höhe von 30% der zuwendungsfähigen Ausgaben“, erläutern Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer und Bauamts-Chef Manfred Zenker.

 

Damit die Fahrzeughalle errichtet werden kann, waren vorbereitende Arbeiten erforderlich. Von den Mitarbeitern des Bauhofs wurde die Heizungsanlage und die Wasser- und Stromversorgung in einem bestehenden Anbau, der als Werkstatt genutzt wurde, zurückgebaut. Von den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr wurde die Werkstatt leergeräumt. Die erforderlichen Abbrucharbeiten wurden ebenfalls von den Mittgliedern der freiwilligen Feuerwehr in ihrer Freizeit durchgeführt. Im Einzelnen wurde das Satteldach demontiert, einer Mauerwerkswand wurde abgebrochen, der Innenputz und von den Wänden und der Fliesenbelag auf dem Boden wurde abgebrochen.

""

„Im Namen des Vorstandes und der Verwaltung der Gemeinde Habichtswald sowie auch ganz persönlich danke ich der Freiwilligen Feuerwehr für das Engagement und die Bereitschaft Ihre Freizeit für derartige Projekte zur Verfügung zu stellen“, dankt Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer.

Die Aufträge für die Gewerke Rohbau, Zimmermann und Dachdecker wurden Ende 2020 erteilt.  Eigentlich war geplant, dass die Rohbauarbeiten im Januar 2021 für den Anbau der Fahrzeughalle beginnen sollten. Leider mussten alle Beteiligten feststellen, dass der Winter, den man schon fast vergessen hatte, doch noch existiert. Die Minusgrade in der Nacht und die Schneemassen haben dafür gesorgt, dass die Arbeiten erst erheblich später beginnen konnten. Die Rohbauarbeiten sind nun abgeschlossen.

Auf dem Bild ist Jan Bindemann, Dr. Daniel Faßhauer, Pascal Kumpies, Andreas Petersen und Manfred Zenker zu sehen.
Jan Bindemann, Dr. Daniel Faßhauer, Pascal Kumpies, Andreas Petersen, Manfred Zenker

 

Auch der Zimmerman wird seine Arbeiten kurzfristig beginnen. Der Dachdecker wartet nur auf sein Startzeichen. Die erforderlichen Terminabsprachen sind bereit erfolgt.  

 

Die Auftragsvergabe zur Lieferung und Montage der Fenster, Tür und des Sektionaltores ist erfolgt. Ebenso sind die Aufträge für die Putzarbeiten innen und außen erteilt. Die Ausschreibung für den Rüttelboden (Fliesenbelag in der Fahrzeughalle) wurden versendet. Sobald die Angebote vorliegen wird der Auftrag erteilt.

 

Der Gemeindebrandinspektor Pascal Kumpies bot an, dass die Trockenbauarbeiten der Decke von der Freiwilligen Feuerwehr ausgeführt werden könnten. Die Pflasterarbeiten, die erforderlich sind, damit die Zufahrt in die Halle ebenerdig ist, wird von den Mitarbeitern des Bauhofs ausgeführt. Ebenso die erforderlichen Elektroarbeiten.  „Alles in allem zeigt sich, dass Projekte zum Erfolg führen können, wenn eine gute Zusammenarbeit erfolgt. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die gute Zusammenarbeit.“, betonen Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer und Bauamts-Chef Manfred Zenker. So hat der Gemeindevorstand die notwendigen Beschlüsse gefasst, die Freiwillige Feuerwehr hat Eigenleistung erbracht und die Planung erfolgte in Abstimmung von Feuerwehr und Bauamt. Das Bauamt hat teilweise die Leistungsverzeichnisse erarbeitet und die Ergebnisse zur Beschlussfassung im Gemeindevorstand vorgelegt. Die Koordination erfolgt in Absprache mit allen Beteiligten durch das Bauamt.

 

Gemeinde Habichtswald gibt der NABU Ortsgruppe Hilfestellung

Das Seilerberggebiet kann wieder trockenen Fußes erreicht werden

 

HABICHTSWALD. Der ehemalige Standortübungsplatz südlich von Ehlen ist ein beliebtes Ziel aller Habichtswalder. Die Halboffene Landschaft mit Ihren großen Wiesenflächen, einer Vielzahl von Blumen und Blüten und Lebensräumen von zum Teil sehr seltenen Tierarten, lädt zu ausgedehnten Spaziergängen und Entdeckungstouren ein. Selbst bei schlechtem Wetter, sind die befestigten Wege gut zu begehen.

Das Gebiet steht als „Nationales Naturerbe“ unter Schutz und ist Teil des FFH-Gebietes „Habichtswald und Seilerberg bei Ehlen“. Die Fläche befindet sich im Besitz der NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe. Sie wurde im August 2015 von der Bundesrepublik Deutschland an die NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe übertragen.

 

Diese pflegt die Flächen nun mit dem Ziel, den halboffenen Charakter zu erhalten. Kernstück des Pflegekonzeptes ist die Beweidung mit Schafen, die in den Sommermonaten über die Flächen ziehen und die Verbuschung zurückdrängen.

 

Im letzten Jahr hat die Stiftung Hessisches Naturerbe acht offizielle Eingänge, in der „Hute am Seilerbergegeschaffen, von denen sechs von Ehlen aus sehr gut erreichbar sind. Einer der meist genutzten, ist der Zugang am Endes des Feldweges, der die Verlängerung der Konrad-Adenauer-Straße darstellt. An dem Punkt, an dem der asphaltierte Weg nach rechts abknickt, zweigt nach links der Weg in die Flächen am Seilerberg ab. Leider ist dieser Bereich gerade bei anhaltendem Regen oder in einem feuchten Frühjahr, wie diesem, sehr matschig.

Die NABU-Gruppe Habichtswald ist in die Pflege der Fläche eingebunden. Sie kam im März mit der Bitte um Unterstützung auf die Gemeinde Habichtswald zu. Sie fragte an, ob es möglich sei, einen Überweg über den feuchten Grabenbereich zu schaffen.

 

Gerne hat der Bürgermeister, Herr Dr. Daniel Fasshauer, die Hilfe der Gemeinde zugesagt. Innerhalb kürzester Zeit ging es los: Anfang April wurden vom Bauhof mit einem Bagger zwei Rohrstücke aus dem Vorrat der Gemeinde in den Graben am Eingang zum Seilerberg eingebaut, so dass dieser nun ganz ohne nasse Füße zu überqueren ist.

Auf dem Foto ist Bernd Enders (re.) vom NABU Habichtswald gemeinsam mit Vorarbeiter Dieter Schäfer (li.) vom Bauhof und Habichtswalds Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer (m.)
Bernd Enders (re.) vom NABU Habichtswald gemeinsam mit Vorarbeiter Dieter Schäfer (li.) vom Bauhof und Habichtswalds Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer (m.)

 

 

Anpacken und Zuhören – Bürgermeister mit dem Bauhof unterwegs

 

 

2.408 Stunden Grünpflege durch die Bauhof-Mitarbeiter im letzten Jahr

 

HABICHTSWALD. Um die vielfältigen Aufgaben seiner Verwaltung und die unterschiedlichen Anforderungen optimal einschätzen zu können, hat sich Habichtswalds Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer dazu entschieden, in seinen unterschiedlichen Fachbereichen regelmäßig jeweils einen Tag aktiv mitzumachen. „Nur wenn ich tiefergehend und aktiv dabei war, kann ich die Arbeit gut einschätzen und perspektivisch weiterentwickeln“, betont er und ergänzt: „So habe ich zugleich auch direkt ein Bild davon, wo die Mitarbeiter Anliegen, Wünsche oder auch Ideen haben.“

Zum Auftakt besuchte der neue Rathauschef seinen Bauhof und wurde von Vorarbeiter Dieter Schäfer auf eine Tour durch die Gemeinde mitgenommen. Neben der Begutachtung von Arbeiten auf den Friedhöfen ging es an dem gemeinsamen Tag auch auf das gemeindliche Klärwerk, wo Günther Behrend die Stufen der Wasserreinigung erläuterte.

Die gemeindliche Feldwegeunterhaltung und die Flutgräben wurden ebenso betrachtet wie die Wasserversorgung. Außerdem besuchten Dieter Schäfer und Bürgermeister Dr. Daniel Faßhauer die angedachte Stelle für ein Regenrückhaltebecken.

In der Mittagspause nahm der Bürgermeister die aktuellen Anliegen des Bauhof-Teams auf, bevor die Kontrolle der Hecken und die Winterdienst-Tätigkeiten in den Fokus rückten.

Im Verlauf des Tages zeigte sich, dass zu der Pflege der Grünflächen und der Wasserversorgung auch die Instandhaltung der Gemeindestraßen und der Spielplätze zu den zahlreichen Tätigkeiten der Bauhof-Mitarbeiter gehören. Auch die Instandhaltung der Wasserläufe und Flutgräben sowie die Abfallbeseitigung ist von den engagierten Mitarbeitern zu erledigen. Außerdem werden alte Ruhebänke restauriert um die Dorfkerne mit Sitzgelegenheiten und Schnuddelecken aufzuwerten.

Alexander Großmann, Leiter des Bauhofs, erläutert: „Insgesamt 2.408 Stunden haben unsere Mitarbeiter im letzten Jahr die Grünflächen gepflegt, 2.283 Stunden mussten für die Wasserversorgung aufgebracht werden, 1.145 Stunden für die Instandhaltung der Spielplätze und 754 Stunden für die Abfallbeseitigung – in Form von Leerungen der Mülleimer und der Beseitigung illegaler Müllablagerungen.“

Bürgermeister Daniel Faßhauer bedankte sich für den unermüdlichen Einsatz der Bauhofmitarbeiter und betonte: „Der heutige Tag hat einen ersten Überblick gebracht und die Einblicke haben ein gutes Verständnis für die große Vielzahl an Aufgaben unseres Bauhofs gegeben. Aus diesem Grund möchte ich auch zukünftig regelmäßig einen „Aktiv-Tag“ mitmachen.“

 

""

 

Abschiedsrede Thomas Raue

 

Sehr geehrter Herr Vorsitzender, lieber Hans Georg,

"

Liebe Erste Beigeordnete Birgit,

Werte Herren aus dem Gemeindevorstand,

Liebe Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter,

Mein lieber Gemeindebrandinspektor Pascal Kumpies,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

sehr geehrte Familie Faßhauer,

und natürlich auch ein ganz herzliches Hallo an meine Familie,

 

Was für eine Woche, was für große Reden in den letzten Tagen!

  • letzten Samstag beim Bundesparteitag der CDU die großen Reden der Kandidaten um den Vorsitz, bei der letztlich der neue Parteivorsitzende eine Steiger-Münze aus der Tasche holte.
  • Dann gab es vom noch amtierenden US Präsidenten Donald Trump dessen letzte Rede an die Nation, bei dem er die unglaublichen Erfolge seiner Regierung vortrug und sich als besten Präsidenten in der Geschichte von Amerika darstellte.
  • Und dann gab es die Rede des neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Joe Biden, die Hoffnung macht auf ein besseres Miteinander.

 

Und zu guter Letzt kommen heute unsere Reden hier in Habichtswald.

  • Ob wir – gemessen an den eben genannten Reden - eine solch große öffentliche Aufmerksamkeit erreichen, wage ich zu bezweifeln. Ich baue natürlich auf Herrn Müller von der HNA, aber bis in die Tagesthemen werden wir es auch mit ihrer Unterstützung, sehr geehrter Herr Müller, nicht schaffen.
  • Das unterscheidet uns folglich von den vorgenannten Ereignissen.
  • Aber es gibt noch andere Punkte, die uns unterscheiden und diese sind aus meiner Sicht viel viel wichtiger:
    1. es brauchte für die heutige Veranstaltung keine Polizei und auch keine Absperrungen. Es ist - bislang zumindest - alles friedlich.
    2. Unsere Amtsübergabe, liebe Kollege Daniel Faßhauer, ist im Gegensatz zu Amerika harmonisch, vertrauensvoll und auch freundschaftlich verlaufen. Hierfür Danke ich Dir, lieber Daniel.
    3. Und die letzte Unterscheidung, liebe Kolleginnen und Kollegen ist, dass ich als amtierender Bürgermeister selbstverständlich und auch sehr gern an der Amtseinführung, Verpflichtung und Ernennung des neuen Bürgermeisters teilnehme.

 

Alles zusammen darf ich also feststellen:

 

Wir mögen vielleicht medial nicht so interessant sein, aber wir haben bei Weitem mehr Anstand und Größe als so manche Person aus den USA.

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als ich am Ende der letzten Sitzung der Gemeindevertretung am 27 Oktober 2020 - zugegeben sehr spontan - mich von euch verabschiedet habe, wurde ich anschließend doch von dem einen oder der anderen gefragt, warum ich das getan hätte, schließlich sei doch noch viel Zeit bis Februar.

 

Leider haben sich meine damaligen Aussagen nicht nur bestätigt, Nein: die Verhältnisse von damals haben sich sogar noch verschlimmert.

 

Und dass wir heute hier zusammengekommen sind, ist letztlich nur dem Umstand geschuldet, dass die Amtseinführung vor der Gemeindevertretung erfolgen muss. Dass die heutige Sitzung mit so viel Personen in einem Saal eigentlich nicht hätte stattfinden sollen, da sind wir uns doch sicherlich alle einig.

Und das ist auch der Grund, warum wir heute quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit tagen.

Das ist sehr schade, denn gerade die Amtseinführung des neuen Bürgermeisters hätte für Daniel Faßhauer, aber auch für die Bürgerinnen und Bürger, gewiss einen anderen Rahmen verdient.

 

ABER: S’is wie’s is.

 

Und damit will ich es in meiner Abschiedsrede mit dem Thema Corona auch bewenden lassen.

 

Liebe Mitstreiter,

 

kaum zu glauben, aber es ist wirklich schon 12 Jahre her, als ich in mein Amt eingeführt wurde und von meinem Vorgänger Wolfgang Aßhauer die Ernennungsurkunde als Bürgermeister der Gemeinde Habichtswald erhalten habe.

  • Mein Sohn Tom war noch ein kleiner E-Jungendspieler und Tessa gerade in Katja’s Bauch im Werden.

Und heute:

  • Gemeinsam mit meiner Frau sitzen hier vor mir mein Großer mit Freundin und meine gar nicht mehr so Kleine.
  • Und ich stehe hier mit rund 6 Kilo mehr, die Haare sind ergraut und meine Brillenstärke hat sich in den 12 Jahren auch 3 x verändert.

 

Heute ist aber auch der Tag, an dem ich als scheidender Bürgermeister die Ernennungsurkunde an meinen Nachfolger, Herrn Dr. Daniel Faßhauer, überreichen darf.

 

Lieber Daniel,

 

Ich bin der Überzeugung, dass die Habichtswalder Wählerinnen und Wähler mit Dir einen guten Bürgermeister gewählt hat. Ich freue mich daher sehr, dass Du meine Nachfolge antreten wirst.

 

Mit Blick auf Deinen nahenden Amtsantritt habe ich Dir zu Weihnachten ein Bild vom Ostseestrand geschenkt, wo ganz viele Fußabdrücke zu sehen sind. Dieses Bild habe ich versehen mit dem Titel: „T.raue Dich, Deine eigenen Fußspuren zu hinterlassen.“ Damit meine ich, dass Du Deinen eigenen Weg suchen mögest, und dafür braucht es keine Ratschläge von mir.

 

Ich wünsche Dir für Deine Amtsführung alles erdenklich Gute. Mögest Du stets

  • ein glückliches Händchen für die politischen Entscheidungen,
  • ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger sowie
  • ein großes Herz für die Gemeinde Habichtswald haben.

 

Eine Bitte habe ich allerdings noch: behandle mein Team – behandele Dein Team - immer so, wie auch Du behandelt werden möchtest.

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

Ich gebe gern zu, dass auf der Zielgerade des Abschieds doch ein wenig Wehmut aufkommt.

 

Ich war mit Leib und Seele, stets zu 100 Prozent, Euer Bürgermeister. Dennoch musste ich eine Entscheidung für Habichtswald und mich treffen, ob weitere 6 Jahre mit dem Anspruch, den ich mir persönlich für das Amt setze, leistbar ist. Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, aber ich bereue sie auch nicht. Im Gegenteil: Ich bin sehr froh und glücklich, meinen Abschied aus dem Amt doch selbst gewählt zu haben. Die Entscheidung hatte ich wohl durchdacht und ich darf sagen, dass es sich nach wie vor gut und stimmig anfühlt.

 

 

Nur wer loslässt,

hat freie Hände

um die Zukunft zu ergreifen.

 

Mit dem heutigen Tag lasse ich los und habe die Hände frei, um die Zukunft zu ergreifen. Ich lasse allerdings los mit einem weinenden und einem lachenden Auge.

 

  • Das ist zum einen das weinende Auge:
    • Ob im Rathaus, auf dem Bauhof, in der Kindertagesstätte oder im Schwimmbad: ich lasse ein intaktes und tolles Team zurück, mit dem ich unglaublich gern zusammengearbeitet habe. 12 Jahre verbinden und schweißen zusammen. Diese 12 Jahre im Rathaus der Gemeinde Habichtswald werde ich nie vergessen.
    • Des Weiteren habe ich auch sehr gern dem Gemeindevorstand vorgestanden. Wir haben im Vorstand vertrauensvoll, freundschaftlich und über die Parteigrenzen hinweg an der Sache orientiert zusammengearbeitet. Unser Miteinander war geprägt von Wertschätzung und Respekt. Dafür liebe Birgit, liebe Herren Beigeordneten, Danke ich Euch ganz ganz herzlich. Ich werde unsere Zusammenkünfte sicherlich vermissen (augenzwinkernd)– zumindest die ersten 2 Wochen!!!
    • Von Euch, liebe Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter, habe ich mich ja schon am 27. Oktober verabschiedet. Doch gern möchte ich Euch nochmals zurufen, dass es mir immer eine große Freude bereitet hat, gemeinsam mit Euch um das Beste für Habichtswald zu ringen und zu diskutieren. Wir haben gemeinsam viel auf den Weg gebracht, viele Entscheidungen zum Wohle der Gemeinde getroffen und auch so manchen Strauß ausgefochten.
    • Ich danke Euch allen und insbesondere meiner SPD-Fraktion für die konstruktive, freundschaftliche und mitunter auch streitbarer Zeit.
    • Zum weinenden Auge gehört auch dazu, dass ich sehr gern Bürgermeister der Gemeinde Habichtswald war. Ich habe dieses Amt immer als Ehre verstanden. Der Reiz des Bürgermeisters liegt eindeutig darin, die Entwicklung der Gemeinde an maßgeblicher Stelle begleiten und gestalten zu können. Und das habe ich mit sehr viel Freude und Herzblut getan.
  • Zum anderen ist da aber auch das lachende Auge.
    • ich freue mich darüber, künftig nicht mehr so fremdbestimmt zu sein. Mein Terminkalender war nur mit dienstlichen Terminen versehen und egal an welchem Tag, egal um welche Uhrzeit: ich war stets da. Ich hoffe daher, künftig mehr Zeit für meine Familie und mich zu haben.
    • Ich freue mich aber auch darüber, nicht mehr für alles verantwortlich gemacht zu werden. Egal was in einer Gemeinde passiert oder auch nicht passiert: Der Bürgermeister ist schuld. Das ist schon belastend. Aber auch die echte Last der Verantwortung abgeben zu können, wird im wahrsten Sinne des Wortes eine große Entlastung werden.
    • Und schließlich freue ich mich wirklich auf die Zeit danach. Ich freue mich auf alle neuen Herausforderungen, die ich mit ganz viel Optimismus und Kreativität angehen werde.

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Wie bereits erwähnt, haben wir heute keine Gäste, von denen ich mich weder verabschieden noch bei ihnen bedanken kann für die 12 gemeinsamen Jahre.

  • Aus dem Grunde habe ich mich mit einem Artikel im Blättchen letzte Woche an die Bürgerinnen und Bürger und an die die vielen Ehrenamtlichen in den Vereinen, Verbände und Parteien gewandt.
  • Des Weiteren habe ich in einem Schreiben an alle örtlichen Vereinen meinen Dank für die tolle Zusammenarbeit kundgetan.
  • Sehr am Herzen lag mir, meine Verbundenheit mit unseren „Profis im Ehrenamt“, den Feuerwehrkameradinnen und Kameraden darzulegen; dies habe ich auch mit einigen Zeilen formuliert.
  • Meinen Bürgermeisterkollegen durfte ich am Mittwoch via Videokonferenz ein letztes „Glück Auf“ zurufen.
  • Ein tiefes Bedürfnis war mir allerdings, jeden einzelnen meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Rathaus samt meinen Leitungskräften in einem persönlichen Brief meine Verbundenheit zum Ausdruck zu bringen.

 

Kurzum:

Ich möchte mich bei allen Menschen, denen ich in den letzten 12 Jahren begegnen durfte, ganz herzlich für ihre Wertschätzung und für das freundschaftliche und vertrauensvolle Miteinander bedanken. Viele Momente und Begegnungen werden mir dauerhaft in Erinnerung bleiben.

 

Am Ende möchte ich natürlich auch meiner Familie ganz herzlich Danke sagen.

  • Ich weiß, dass ich meine Familie in den 12 Jahren nicht geschont habe.
  • Bürgermeister zu sein hieß für mich immer auch Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein zu leben, vorzuleben.
  • Und dazu gehörte für mich immer eine größtmögliche Präsenz zu zeigen, immer und ständig für Themen, für meine Mannschaft, für die Bürgerinnen und Bürger, für die Gemeinde Habichtswald da zu sein und alles zu geben. Abschalten war fast nicht möglich, vielleicht wollte ich es aber auch nicht.
  • 12 Jahre habe ich fast alle privaten und familiären Termine hintenangestellt.
  • 12 Jahre war es für mich als Bürgermeister der Marke „Old-School“ quasi selbstverständlich, meine Aufgaben mit guten preußischen Tugenden und mit sehr viel Freude wahrzunehmen.

 

Dass das natürlich auch oft zu Diskussionen im Hause Raue geführt hat, brauche ich sicherlich nicht zu erwähnen. ich bin daher doch sehr froh, dass wir alles so gut unter einem Hut bringen konnten.

Deswegen, liebe Katja, lieber Tom, liebe Tessa, nochmals ganz ganz lieben Dank für euer Verständnis.

 

Meine Damen und Herren,

 

Kommen wir nun zur Bilanz meiner 12-jährigen Amtszeit. Aber keine Angst ich werde keine Bilanz ziehen. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich nicht aufzeigen werde, was ich geleistet habe, was gut gelaufen ist, was alles erfolgreich war und was ich vielleicht hätte hier und da besser machen können.

Daher auch nur ein Satz:

Vieles haben wir gemeinsam erreicht und darauf dürfen wir auch gemeinsam stolz sein. Ich darf sagen, dass es mir immer eine Ehre und Freude zugleich war, einen Beitrag zur Entwicklung der Gemeinde Habichtswald zu leisten.

Alle weiteren Bewertungen meiner Amtszeit überlasse ich gern den Geschichtsschreibern und all denen, die sich dazu berufen fühlen.

Letztlich würde ich mich aber freuen, wenn ich doch Spuren hinterlassen werde. Aber nicht die vermeintlich sichtbaren im Außen. Sondern vielmehr Spuren zu hinterlassen in dem einen oder anderen Herzen von Euch und den Bürgerinnen und Bürger von Habichtswald. Spuren, bei denen ihr mich als den Menschen Thomas Raue in guter Erinnerung behaltet.

 

Und jetzt ist denn dann soweit: es wird Zeit, die Kommandobrücke in Habichtswald zu verlassen.

Ich gebe gerne zu, dass es schon ein eigenartiges Gefühl ist, nach nunmehr 12 Jahren als Euer Bürgermeister zum letzten Mal vor Euch zu stehen, um Abschied von Habichtswald zu nehmen.

 

Ich wünsche Euch für Euren politischen und persönlichen Lebensweg alles Gute, beste Gesundheit und immerwährende Zuversicht und Erfolg.

 

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

Ich beende meine Rede mit einem kräftigen

 

Glück Auf

 

Und schließe mit folgendem Zitat:

 

Liebe Vergangenheit:

Ich danke dir für all deine Lektionen

 

Liebe Zukunft:

Ich bin bereit für Neues

 

 

 

 

"

Antrittsrede Dr. Daniel Faßhauer

(nach der Vereidigung am 22.01.2021)(es gilt das gesprochene Wort)

 

Einstieg

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

meine sehr geehrten Damen und Herren des Gemeindevorstandes,

der Gemeindevertretung, der Presse und der Verwaltung,

liebe Ehrengäste und Gäste,

 

Zeit, Danke zu sagen

Vielfältig sind die Väter des Erfolges. Und wirklich erfolgreich ist man nur mit Menschen, die einen unterstützen und begleiten.

Das ich nun soeben als neuer Bürgermeister unserer schönen Gemeinde vereidigt werden durfte, hat viele Väter.

Ich bedanke mich in erster Linie bei den Wählern, die mich mit einem tollen Ergebnis von über 73% ausgestattet haben. Die hohe Wahlbeteiligung von 62,5% ist dabei eine starke Legitimation. Ich bin dankbar für dieses Vertrauen und die Möglichkeit, Habichtswald innovativ weiterzuentwickeln und für die Aufgaben der Zukunft vorzubereiten. Es ist für mich gleichermaßen Ehre und Verpflichtung. Zugleich zeigt die hohe Wahlbeteiligung, dass der Wahlkampf spannend war, die Menschen bewegt hat und es etwas zu entscheiden gab.

Für mich waren es in erste Linie spannende 18 Monate, davon 12 Monate in einem tollen Wahlkampf mit 2.500 Haustürbesuchen, vielen Vor-Corona-Vereinsbesuchen und unzähligen Gesprächen. Die Freundlichkeit, die Aufgeschlossenheit und die Offenheit der Habichtswalder hat mich dabei sehr beeindruckt.

Das ich diese Zeit als große Bereicherung erleben durfte und mit Freude die zahlreichen Herausforderungen angehen konnte, verdanke ich aber vor allem meinen Eltern Sigrid und Thomas, die mich stets auf meinem Lebensweg begleitet und unterstützt haben.

Und ich verdanke es auch meiner Verlobten Simone. Vielen Dank, für deine Unterstützung, die vielen gemeinsamen Überlegungen und Planungsstunden, deine Anregungen und deine Rücksichtnahme. All dies hat den kräftezehrenden Weg für mich angenehmer gemacht.

Doch auch für den Wahlkampf vor Ort konnte ich mich stets auf mein Wahlkampf-Team und die SPD Habichtswald verlassen. Stellvertretend für das Team möchte ich Dir lieber Martin ganz herzlich danken. Und ich kann sagen, dass ich dich nicht nur als politischen Weggefährten, sondern auch als Freund sehr schätzen gelernt habe.

Zugleich möchte ich unserem scheidenden Bürgermeister Thomas und unserer stellvertretenden Bürgermeisterin, Dir lieber Birgit, die du uns glücklicherweise erhalten bleibst, danken, dass ihr mich in den vergangenen Monaten begleitet und gut auf die vor mir liegende Zeit vorbereitet habt.

 

Würdigung von Thomas Raue

Wie heißt es: Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine Neue. Der Raum, den man dann betritt ist in der Regel schon gepflegt und gestaltet. Wir haben eben Thomas Raue verabschiedet, der zwölf Jahre mit Herzblut und Leidenschaft für Habichtswald gekämpft hat. Ich durfte Thomas in den vergangenen rund 18 Monaten als einen engagierten und aufrechten Kämpfer für unsere Gemeinde erleben, der immer direkt und ehrlich und stets mit vollem Einsatz alles gegeben hat, der Probleme angepackt hat und die Weiterentwicklung unserer Gemeinde im Blick hatte. Dafür danke ich dir persönlich, und auch im Namen der Gemeinde Habichtswald ganz herzlich.

Lieber Thomas, für deinen neuen Lebensabschnitt wünsche ich Dir alles Gute und Gottes Segen und hoffe, wir werden dich auch zukünftig das eine oder andere mal im Rathaus sehen.

 

In zehn Tagen beginnt nun für mich die neue Aufgabe: Das Amt des Bürgermeister ist für mich eine der tollsten Aufgaben überhaupt, denn es vereint die Möglichkeit, mit unserem Habichtswald eine Gemeinde in idyllischer, stadtnaher Lage, die viel Potenzial hat, weiterzuentwickeln und zu gestalten und zugleich viel mit Menschen zu arbeiten. Beides kombiniert ist eine tolle Herausforderung auf die ich mich sehr freue.

 

Dialog und direkter Austausch

Als Bürgermeister für alle Habichtswalder werde ich gute Ideen und die langfristige Entwicklung unserer Gemeinde überparteilich in den Fokus rücken.

Denn mir ist die Einbindung aller Interessierten wichtig. Auch wenn die aktuelle Lage den direkten Kontakt stark einschränkt, so freue ich mich schon darauf, nach überstandener Pandemie mit Bürgerstammtischen und Sprechstunden und mit Ortsbegehungen immer offen und nah an den Anliegen unserer Mitbürger zu sein. Zugleich werden wir auch neue digitale Wege bestreiten, um Transparenz, Beteiligung und Bürgernähe auch weiterhin zu stärken.

 

6 Themen für 6 Jahre, hatte ich im Wahlkampf ausgewählt und dabei war mir der direkte Kontakt ein zentrales Anliegen. Ich stehe für Dialog auf Augenhöhe und werde als persönlicher Ansprechpartner allen Bürgern immer mit einem offenen Ohr begegnen.

Dabei gehören für mich Engagement, Verlässlichkeit und Kompetenz zusammen.

 

Ausblick auf die kommenden Jahre

Zugleich stehen wir für die nächsten Jahre auch vor wichtigen Aufgaben.

Mein Lieblingszitat, welches mich bereits fast mein ganzes Leben begleitet, stammt von John F. Kennedy, einem beeindruckenden Vorbild. „Manche Menschen sehen die Dinge, wie sie sind, und fragen „Warum?“. Ich sehe die Dinge wie sie sein könnten, und frage „Warum nicht?““

In diesem Zitat ist alles enthalten, was wichtig ist: Weiter zu denken, über den Tellerrand zu schauen, Perspektiven und Zukunft, anstelle von einem „Das-war-schon-immer-so“.

 

Und natürlich wird es dabei auch die ein oder andere Reibung geben, aber das ist auch gut so. Denn durch Reibung entsteht ja Energie und dann können wir vielleicht bei den Stromkosten sparen.

Aber Spaß bei Seite. Für mich ist klar: Viele Dinge, die in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten gut gelaufen sind haben dafür gesorgt, dass Habichtswald so gut dasteht, wie es momentan der Fall ist. Meine Devise ist: Das Bewährte zu erhalten und zugleich mit neuen Ideen und Kreativität auch Impulse zu setzen, um Habichtswald für die Zukunft weiter gut aufzustellen.

 

Perspektiven sehe ich auch, wenn wir uns die vielen Habichtswalderinnen und Habichtswalder ansehen, die bei den Kommunalwahlen am 14. März für unser Habichtswald kandidieren. Erfahrene und viele neue Gesichter sind bereit, Ihre Zeit und ihr Engagement für die Gemeinde einzusetzen.

 

Vier Listen und über 60 Personen kandidieren – das ist toll und ich appelliere an alle Bürger, durch eine möglichst hohe Wahlbeteiligung ihre Wertschätzung zu zeigen.

Zugleich freue ich mich auf einen produktiven und konstruktiven Dialog. Daher lade ich alle Parteien und Wählergruppen zu einer vertrauensvollen und guten Zusammenarbeit zum Wohl von Habichtswald ein. Lassen sie uns überparteilich und zum Wohl unserer Gemeinde zusammenarbeiten.

Um als kleine Gemeinde überleben zu können und auch Wirkung nach Außen zu erzielen, brauchen wir Einheit. Deshalb appelliere ich an alle, sich in der Sache bis zum 14. März auseinanderzusetzen. Danach aber geschlossen und in Einheit für Habichtswald zu wirken. Mit Einheit können wir große Dinge tun und erreichen. Denn Einheit ist der Weg vorwärts.

 

Dabei liegen thematisch einige Aufgaben vor uns. Exemplarisch möchte ich hier nennen:

  • Unsere Vereine und Verbände, die unsere nachhaltige Unterstützung brauchen, um zukunftsfähig und zukunftsfest aufgestellt zu sein. Dazu gehört eine schnelle und unbürokratische Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements.
  • Unsere Daseinsfürsorge: Nachhaltiges Wachstum bei Erhalt unserer dörflichen Gemeinschaft sind ebenso wichtig wie die Sicherung unserer Nahversorgung und Gesundheitsversorgung sowie eine Stärkung unserer Infrastruktur, bspw. im digitalen Bereich und beim Lärmschutz. Hierzu gehört auch Ökologie und wirtschaftliche Weiterentwicklung zusammen zu denken.
  • Ebenso gilt es, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu fördern und auszubauen sowie unsere Jugend- und Seniorenarbeit zu fördern. Exemplarisch durch ein Mehrgenerationenhaus und einen Jugendplatz.
  • Das gesamte Feld des Tourismus: Hier sehe ich großes Potenzial, das auch unserer Lebensqualität zu Gute kommt, bspw. mit neuen Radwegen, die für mich oberste Priorität haben.
  • Und als große Aufgabe liegt vor uns der Erhalt unserer gemeindlichen Handlungsfähigkeit: Um perspektivisch gestalten zu können, und nicht nur noch zu verwalten, müssen wir weiterhin unsere solide Finanzen behalten. Nur dann können wir sicherstellen, dass wir als Gemeinde eigenständig bleiben und nicht unter fiskalischem Vorwand an Kassel oder Zierenberg angegliedert werden.

 

Diese Themen gemeinsam mit ihnen anzupacken und umzusetzen, darauf bin ich schon sehr gespannt. Denn bei all diesen Themen und Projekten werde ich mir die Offenheit für Neues bewahren und eine nachhaltige und langfristige Perspektive einnehmen.

 

Um große Projekte und Ziele zu verwirklichen, braucht es aber mehr als einen Trainer, der einen Marschplan hat. Die DFB-Elf oder auch Schalke können davon aktuell ein Lied singen. Vielmehr bedarf es eines Teams, das mitgenommen und motiviert wird. Eine Mannschaft, die in ihren Stärken gefördert und mit neuen Aufgaben und Herausforderungen gefordert wird.

Meine Verwaltung sehe ich dabei als Team, als Mannschaft, die ich zielorientiert und offen leiten werde, damit wir für Habichtswald das beste erreichen können. Meine Maßgabe ist dabei Fördern und Fordern, sowie ein Dialog und Austausch auf Augenhöhe.

Mir ist es wichtig, dass mein Rathaus wie ein Bienenstock, ein Wissensstock ist, in dem jeder Ideen und Vorschläge machen, aber auch Kritik äußern kann.

Und so, wie ich die Verwaltung bislang erlebt habe, mache ich mir da keine Sorgen – wir haben eine gute Mischung, viele Potenziale und Fähigkeiten.

 

Erfolgreich für die Zukunft können wir nur gemeinsam sein. Und dabei schließe ich neben der Verwaltung auch die politisch Verantwortlichen und die Bürger und Vereine ein.

 

Abschluss

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

in wenigen Tagen beginnt nun ein neuer Abschnitt für mich persönlich und auch für Habichtswald. Lassen sie es uns gemeinsam angehen und Habichtswald fit für die Herausforderungen der Zukunft machen! Packen wir es gemeinsam an! Ich freue mich auf die neue Aufgabe und auf eine gute Zusammenarbeit!

 

Vielen Dank!

 

 

Baumfällungen auf Gemeindegebiet notwendig

 

An zwei Stellen im Gemeindegebiet ist es aus unterschiedlichen Gründen notwendig, einige Bäume zu fällen. Dass dadurch in Habichtswald nicht weniger grün ist, dafür sorgt ein Beschluss der Gemeinvertretung aus dem Jahr 2019. Dort heißt es, dass für jeden Baum, der aus wichtigen Gründen gefällt werden muss, ein anderer Baum als Ersatz zu pflanzen ist.

Im Einzelnen handelt es sich um folgende Maßnahmen:

 

Spielplatz Ehlener Straße / Schießhecke – Baumpflege nicht mehr problemlos möglich

 

Die Spielplätze der Gemeinde Habichtswald leben nicht nur von den Spielgeräten, sondern auch von der gärtnerischen Gestaltung und den zahlreichen Bäumen, die Schatten für spielende Kinder und die wartenden Eltern spenden.

 

Doch die Bäume wachsen teilweise stärker als gewünscht. Im Fall des Spielplatz Ehlener Straße / Schießhecke kommt noch dazu, dass zwei der Bäume sehr dicht an der Grenze zu einem nachbarlichen Garten gepflanzt wurden.

 

Im Herbst werfen diese Bäume daher mehr Blätter in den Garten des Nachbarn, als auf den Spielplatz, sehr zum Ärger des Nachbarn. Der gemeindliche Bauhof hat daher bereits mehrfach die Äste, die über die Grundstücksgrenze ragen gestutzt. Doch inzwischen haben die Bäume eine solche Höhe erreicht, dass die Bauhofmitarbeiter diese Arbeiten nicht mehr gefahrlos durchführen können. Ein Spezialunternehmen müsste beauftragt werden, was regelmäßig mit erheblichen Kosten verbunden wäre.

Daher hat der Gemeindevorstand beschlossen, diese Bäume durch den Bauhof fällen zu lassen.

""

Abb. 1: Das marode Spielgerät wird ersetzt. Zwei Bäume, die sehr dicht an der Grenze des Spielplatzes stehen, müssen leider gefällt werden. Ersatzpflanzungen werden vorgenommen.

 

Als Ausgleich für die gefällten Bäume werden auf dem Gelände des Spielplatzes zwei andere Bäume gepflanzt. Diese haben eine andere Wuchsform, eine geringere Höhe und werden mit größerem Abstand zur Grundstückgrenze gepflanzt. Angedacht ist, eine Vogelbeere und eine Mehlbeere zu pflanzen. Beide Bäume tragen im Frühjahr eine attraktive Blüte, im Sommer und Herbst (ungiftige) Früchte und bieten somit neben dem Schatten für die Kinder auch Nahrung für die zahlreichen Vögel, die in den dichten Hecken des Spielplatzes vorkommen.

 

Dadurch bleibt der Charakter des Spielplatzes erhalten und der gemeindliche Bauhof ist wieder in der Lage, sämtliche Pflegearbeiten selber durchzuführen.

 

Die Arbeiten werden durchgeführt, sobald das alte nicht mehr standsichere und aktuell mit einem Bauzaun gesichert Spielgerät abgebaut ist. Die dann bessere Zugänglichkeit des Spielplatzes, auch für größere Maschinen wird genutzt, um die mittlerweile sehr hoch gewordenen Hecken an den Seiten des Spielplatzes zu schneiden und einige Gehölze auf den Stock zu setzen. Sobald die Fläche nach dem Maschineneinsatz wieder hergestellt ist, wird ein neues Spielgerät montiert.

 

Für die Sicherheit auf dem Weg zum und auf dem Friedhof – kranke Birken müssen gefällt werden

 

Bei einer routinemäßigen Untersuchung der Birken entlang des Friedhofsweges und auf dem Friedhof wurden zuletzt mehrere kranke Birken und ein bereits abgestorbenes Exemplar festgestellt.

Gerade bei Birken besteht jedoch die Gefahr, das trockene Äste bereits bei leichtem Wind abbrechen können und so Passanten gefährden.

 

Daher wurde beschlossen, diese Gefahrenquellen so schnell wie möglich zu beseitigen, das heißt, die betroffenen Birken werden gefällt.

 

Da dies nicht während der Brutzeiten erfolgen darf, werden die schadhaften Bäume nun kurzfristig bis Ende Februar beseitigt.

 

""

Abb. 2 von einem Pilz befallener Birkenstamm auf dem Friedhof in Ehlen. Der Pilz unterbricht die Nährstoffversorgung der Birke und führt langfristig zu ihrem Absterben.

 

Natürlich soll der Allee-Charakter im Bereich Friedhofsweg / Friedhof erhalten bleiben. Es ist daher für den Herbst geplant, die entstandenen Lücken durch Anpflanzung von Hainbuchen zu schließen. Diese heimische Baumart ist für die Umwelteinflüsse am geplanten Standort besser geeignet als die Birke und passt sich optisch auch gut in die vorhandene Pflanzung ein.

Hintergrund: Birken in extremen Wettersituationen besonders anfällig

 

Birken kennen wir als erstaunliche Pflanzen. Wir treffen sie fast überall an, in bunt gemischten Wäldern, als einzelne Birkenschonung, zum Beispiel in Heidelandschaften oder an unwirtlichen, trostlosen Stellen, an denen wir selber nur Felsen und Stein erkennen. Die Birke stellt zunächst einmal sehr wenig Ansprüche an den Boden und verträgt auch pralle Sonne klaglos. Birken haben im Übrigen eine für Bäume eher kurze Lebenszeit von ca. 120 Jahren.

 

Was Birken jedoch nicht mögen und sie anfällig für Krankheiten macht, sind „Nasse Füße“ und „Trockenstress“. Während Birken durchaus viel Wasser vertragen, ebenso wie Sonne und in gewissem Maße Trockenheit geraten sie regelrecht in Stress, wenn sich beide Extremsituationen abwechseln. Was früher eine absolute Ausnahme war, wird heute durch veränderte klimatische Bedingungen fast schon zur Regel. Die Winter fallen häufig zu warm aus und es fällt nicht Schnee, sondern relativ viel Regen innerhalb kurzer Zeit der für nassen Boden und Staunässe sorgt. Kurz darauf folgt bereits ab dem Frühjahr eine lange Trockenperiode und es regnet wochenlang überhaupt nicht oder nur so, dass gerade einmal die Erdoberfläche ein wenig feucht wird.

 

Das bedeutet für die Birken, dass sie geschwächt werden. Wenn diese Ereignisse mehrmals hintereinander auftreten, haben die Birken es schwer, ein normales Wachstum auszubilden oder gar Reserven für schlechte Zeiten anzulegen. Dadurch werden sie anfällig für Schädlinge und Krankheiten und die betroffenen Bäume können mittelfristig komplett absterben. 

 

Wiederherstellen der Parkfläche am Friedhof in Ehlen

 

Aktuell präsentiert sich die zum Friedhof in Ehlen gehörende Grünfläche am Parkplatz für die Friedhofbesucher als Brache. Nach Bebauungsplan des Friedhofes ist sie aber als eine Parkfläche mit einer artenreichen Rasenmischung anzulegen und extensiv zu pflegen. Dieser Zustand soll nun wieder herbeigeführt werden. Während das Gebüsch mit seinem hohen Totholzanteil im hinteren Bereich der Wiese als Biotop erhalten bleibt, wird die Vegetation im vorderen Bereich wieder heruntergeschnitten und das aufkommende Gebüsch zurückgedrängt. Zur Warme hin soll jedoch weiterhin ein naturnaher Sukzessionsstreifen erhalten bleiben.

 

Ziel der Maßnahme ist, dass wieder mehr Licht auf die Allee zum Friedhofsweg und auf die vor den Parkplätzen gepflanzten Bäume fallen. Zudem soll der Bereich sich besser in die gesamte Friedhofsanlage einfügen.

 

 

2020

 

Naturnaher Garten fürs Auge und mehr Arten-Vielfalt

Jetzt im Winter ist Zeit, über die Gartengestaltung im Frühjahr nachzudenken. Blühpflanzen begleiten uns durch das Gartenjahr und Nutzpflanzen versorgen uns mit frischen Lebensmitteln. Doch auch zahlreiche Tiere nutzen unsere Gärten. Die Zahl der Tierarten nimmt jedoch von Jahr zu Jahr ab. Dafür gibt es verschiedene Gründe, unter anderem immer gleichförmigere Nutzflächen in der Landwirtschaft, aber auch immer weniger abwechslungsreiche Gärten.

 

Wer jetzt bei dem Wort „naturnaher“ Garten an ein Gelände ohne Struktur und Ordnung denkt und gleich abwinkt: So radikal muss es nicht sein. Es ist aber sinnvoll, sich einmal mit dem Garten zu befassen und zum Beispiel einheimische den „eingeschleppten“ Pflanzen vorzuziehen.

 

Tiere, wie der Igel, die zahlreichen Schmetterlingsarten oder verschiedene Singvögel werden es uns danken und den Garten noch ein Stückchen interessanter und schöner machen.

 

Für Anregungen und Tipps möchten wir Ihnen zwei Broschüren ans Herz legen. Diese beinhalten umfangreiche Informationen zu heimischen Arten und ganz konkrete Tipps, um natürliche Elemente im vorhandenen Garten einzufügen.

 

„Mehr Arten im Garten“

 

""

Diese Broschüre der Stadt Puchheim, die das Umweltamt der Stadt Puchheim gemeinsam mit dem BUND Naturschutz entwickelt hat, bietet unter dem Leitmotiv „Lebensräume schaffen für Pflanzen und Tiere“, eine umfangreiche Übersicht heimischer Pflanzenarten.

 

In 8 umfangreichen Kapiteln finden Sie hier eine Liste zahlreicher bekannter und weniger bekannter Blumen, Sträucher und Bäume mit ihren Lebensräumen, dem Blütezeitpunkt und den Tierarten, welche diese Pflanzen nutzen. Jeder Eintrag ist mit einem Foto versehen, so dass Sie gleich erkennen, ob die Pflanze zu Ihrem bisherigen Garten passt.

 

Ein zusätzliches Kapitel gibt Ihnen darüber hinaus Tipps, wie Sie die Lebensräume für Tiere in Ihrem Garten optimieren können.

 

Eine Liste mit Bezugsquellen macht es Ihnen leicht, die Vielfalt in Ihrem Garten zu erhöhen.

 

Die Broschüre erreichen Sie über die Internetseite der Stadt Puchheim unter folgendem Link: https://kurzelinks.de/mehr-arten

 

„Gartenfibel – natürlich gut gestaltet“

 

Die „Gartenfibel“, herausgegeben von der Stadt Bad Saulgau, legt ihren Schwerpunkt auf das „wie“. Auf

" "

beinahe 70 Seiten erläutern Ihnen die Autoren die Grundlagen der Gartengestaltung und Grundzüge der Ökologie, bevor dann detailreich unterschiedliche Bereiche der Gartengestaltung erläutert werden.

 

Die Themen reichen dabei von Wegen und Plätzen bis zum Hochbeet und vom Staudengarten bis zum Mini-Teich.

 

Die Autoren sind keine Öko-Fundamentalisten, sondern Praktiker. So geht es Ihnen nicht darum, jeden Garten auf den Kopf zu stellen. Es werden praktische Tipps gegeben, wie man den Garten oder Teilbereiche ökologisch wertvoll gestalten kann, um die Artenvielfalt gleichermaßen bei Pflanzen und Tieren zu verbessern.

 

Da hierbei nicht nur auf die ökologischen Aspekte eingegangen wird, sondern auch ganz allgemein Tipps zur Gartengestaltung und Pflege der Pflanzen gegeben werden, lohnt sich die Gartenfibel nicht nur für Freunde des naturnahen Gartens.

 

Die Gartenfibel wartet ebenfalls mit zahlreichen Fotos der Pflanzen auf. Im Gegensatz zur „Mehr Garten …“ Broschüre allerdings eher im Zusammenhang, sprich als komplette Anlage / Anpflanzung, weniger als Pflanzen-Katalog. Infokästen listen noch einmal interessante Pflanzen auf, jeweils geordnet nach einheimischen und fremden Arten.

 

Die Stadt Bad Saulgau bietet unter der folgenden Adresse einen Download-Link für die Broschüre an.

 

https://kurzelinks.de/gartenfibel

 

Einheimisches Grün für Habichtswald

 

Seit einiger Zeit bemüht sich die Gemeinde Habichtswald darum, auch im eigenen Bereich ökologischer zu arbeiten.

 

" "

Eine weithin sichtbare Auswirkung werden Sie auch im nächsten Frühjahr wieder am Kressenborn bemerken.

 

Ein Teil der Begrünung des Kressenborn wurde in diesem Jahr umgearbeitet. Statt pflegeintensivem Rasen wurde dort eine Wiesen-Saatmischung ausgebracht. Schon im zeitigen Frühjahr sind dann die Flächenbegrenzungen des Kressenborn nicht mehr nur grün, sondern über den ganzen Sommer hinweg blühend bunt.

 

Zum Einsatz kommen dabei Saatmischungen von einem Spezialanbieter

" "

für heimische Pflanzensamen. Der Betrieb hat sich darauf konzentriert, verschiedene Wildarten von Pflanzen zu vermehren, nicht zu züchten. Dabei werden heimische Arten bevorzugt, deren Samen im ersten Schritt von Wildarten regionaler Herkunft gesammelt werden.

 

Warum sind die regionale Herkunft und Wildarten aber so wichtig? Ziel von „Wiesen statt Rasen“ ist eine Unterstützung der heimischen Tierwelt, die durch Monokultur und Einsatz von Maschinen und Pflanzenschutzmitteln immer mehr bedroht wird. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass Tiere wie Schmetterlinge, Hummeln, Bienen und andere Insekten nur von einem recht spezifischen Nahrungsangebot profitieren. Das bedeutet unter anderem, dass sie von hochgezüchteten oder „eingeschleppten“ Pflanzen nur wenig profitieren. Entweder, weil Sie diese nicht als Nahrungsquelle erkennen, nicht an die Nährstoffe heran gelangen oder diese viel zu wenig geeignete Nahrung bieten. Daher ist es nicht nur wichtig, die Artenvielfalt der Pflanzen zu vergrößern, sondern dies auch mit geeigneten Pflanzen zu tun.

 

Wir als Gemeinde möchten da, soweit es möglich ist, natürlich mit gutem Beispiel vorangehen und einige Flächen testweise umgestalten.

 

Falls Sie in innerhalb der Gemeinde eine Fläche finden, von der Sie denken, dass sich diese für einen naturnahen Bewuchs eignen würde, melden Sie sich gerne bei uns. Ansprechpartner ist Frau Heidi Weber Telefon: 05606-5996-15.

 

Bunt statt Grau

 

Broschüre des Landkreise Kassel, mit dem Namen Bunt statt Grau

Passend dazu haben Sie vor wenigen Tagen bei sich im Briefkasten das Faltblatt „Bunt statt Grau“ gefunden, herausgegeben vom Landkreis Kassel. Diese fordert auf zum Abschied von Stein geprägten Flächen vor dem Haus und ruft auf zu blühenden Vorgärten.

 

Aktuell begibt sich der Garten in den Winterschlaf und damit ist die beste Zeit erreicht, um alles für das nächste Frühjahr vorzubereiten. Auch wenn es wünschenswert ist, müssen Sie nicht umgehend Ihren mühsam gestalteten Vorgarten renaturieren. Es hilft bereits, wenn Sie ein kleines oder größeres Eckchen in ihrem Garten haben, dass Sie für Schmetterlinge, Insekten und Kleintiere optimieren. Versuchen Sie es doch Beispielsweise einfach mit den in der Broschüre genannten Pflanzen. Eine geschickte Auswahl mündet nicht nur in relativ geringem Pflegeaufwand, sondern sieht auch das ganze Jahr hindurch attraktiv aus. Die Broschüre zeigt Ihnen eine Reihe von Bodendeckern, Stauden, Rankpflanzen und nützlichen Kräutern auf, mit denen Sie tolle Gartenflächen schaffen.

 

Falls Sie das Faltblatt nicht erhalten haben, können Sie ebenfalls im Internet einen Blick drauf werfen, da es auf den Internetseiten des Landkreises zum Download angeboten wird.

 

https://kurzelinks.de/buntstattgrau

 

Ein Laternenumzug der etwas anderen Art

 

Bestens vorbereitet auf den Laternenumzug, standen die Kinder des Kindergarten Kunterbunts auch in diesem Jahr wieder bereit. Bunt leuchteten die selbstgebastelten Laternen – nur nicht wie sonst am Abend, sondern in der Morgendämmerung.

 

Um nicht ganz auf die liebgewonnene Tradition verzichten zu müssen, zog unser Laternenumzug um das Gebäude des Kindergartens. An dem Lachen der Kinder und den funkelnden Augen war deutlich zu erkennen, dass sie trotz aller Umstände Freude an den Vorbereitungen und dem Umzug hatten.

 

Abgerundet wurde unser kleines Fest mit einer leckeren Überraschung.

 

Die Kinder einer Gruppe hatten fröhliche Plakate unter anderem für die Pizzeria gestaltet, um den Inhabern ein bisschen Trost in dieser schweren Zeit zu spenden. Als Dank bekam der ganze Kindergarten Pizza von der Pizzeria San Marco spendiert, und die war sehr lecker.

" "

Vom ganzen Kindergarten nochmal ein herzliches Dankeschön für diese leckere Aufmerksamkeit.

 

Bekämpfung der Herkulesstaude in Habichtswald

Die Herkulesstaude (botanischer Name Heracleum mantegazzianum) ist eine imposante Erscheinung. Aktuell kann man sie leicht an ihren Wuchsorten an Ufern von Gewässern, auf Brachen oder am Waldrand, entdecken. Ihre großen Blütendolden haben einen Durchmesser von bis zu 50 cm und erscheinen ab Juni. Sie leuchten schon von Weitem intensiv weiß. Die Staude, die auch Riesenbärenklau genannt wird, hat eine Blattrosette mit ein bis vier riesigen bis zu 1 m großen Blättern. Der hohle Stängel ragt bis zu 3- 5 m Höhe auf. Er ist am Grunde oft bis zu 10 cm breit und purpurfarben gefleckt.

Die Pflanze stammt aus dem Kaukasus. Im 19. Jahrhundert wurde das Riesen-Dolden-gewächs als botanische Attraktion in die heimischen Garten- und Parkanlagen eingeführt und verwilderte von dort aus. Gerne wurde sie auch als Bienenweide angebaut.

 

""
Herkulesstaude
""
Blattaustrieb Herkulesstaude

 

Leider bereitet die Herkulesstaude aber mittlerweile bundesweit aus naturschutzfachlichen aber auch aus gesundheitlichen Gründen Probleme. Die Pflanze hat ein enormes Ausbreitungsvermögen. Jede Pflanze kann bis zu 50.000 Samen produzieren. An Wuchsstandorten an Fließgewässern werden die Samen dann mit dem Wasser weiterverbreitet. Einmal an einem Standort etabliert, ist sie in der Lage großflächige Bestände auszubilden.

 

Problematisch wird sie dadurch, dass durch die Beschattung einheimische Pflanzen verdrängt werden. Die Besiedlung entlang der Gewässer führt zu Ufererosionen, da die Wurzeln weniger Haltungsvermögen haben als die der einheimischen Uferpflanzen.

 

Insbesondere aus gesundheitlichen Gründen ist mit der Herkulesstaude Vorsicht geboten. Der Saft aller Pflanzenteile enthält photosensibilisierende Substanzen (Furanocoumarine), die in Verbindung mit Sonnenlicht (UV-Strahlung) teilweise zu schweren, verbrennungsähnlichen Schäden der Haut führen, die nur schwer abheilen. Die größte Gefährdung durch Sonnenlicht besteht 0,5 bis 2 Stunden nach Hautkontakt. Symptome / Hautrötungen entstehen nach etwa 24 Stunden. Besonders spielende Kinder sind gefährdet, wenn sie die Pflanze nicht kennen. Daher sollte der Kontakt mit der Pflanze unbedingt unterbleiben.

 

Leider ist die Pflanze aktuell auch in Habichtswald dabei sich auszubreiten. Ein massives Vorkommen befindet sich im Südosten von Dörnberg. Weitere einzelne Exemplare haben die Mitarbeiter des Bauhofs bereits bei Ehlen an der Warme und am Lubach am Ortsausgang von Dörnberg gefunden.

 

Zur Bekämpfung der weiteren Ausbreitung soll auch in unserer Gemeinde der Grundsatz gelten: „Wehret den Anfängen“.

 

Die Mitarbeiter des Bauhofs bekämpfen die uns bekannten Vorkommen. Die Dolden müssen vor der Samenreife entfernt und über den Restmüll entsorgt werden. Die Pflanze selber ist am besten über das Ausstechen zu bekämpfen. Dazu muss die rübenförmige 30-60 cm tiefe Pfahlwurzel mit einem Spaten unter der Erdoberfläche durchtrennt werden. Aufgrund der Gefahr, die von dem Pflanzensaft ausgeht, muss dabei unbedingt Schutzkleidung getragen werden. Die Maßnahme sollte möglichst auch nur an bedeckten Tagen durchgeführt werden. Daher ist es wichtig, die Bekämpfung nur Fachkundigen zu überlassen.

 

Leider kann es vorkommen, dass die Pflanze trotz ihrer imposanten Größe von uns nicht entdeckt wird. Daher möchten wir Sie bitten, uns Vorkommen der Herkulesstaude, die Sie im Gemeindegebiet von Habichtswald entdecken, zu melden. Wir werden die Vorkommen aufnehmen und insbesondere am Gewässer und auf Gemeindegrund die Bestände bekämpfen. Dies muss zum Teil über mehrere Jahre geschehen. Gerne sprechen wir auch die Eigentümer von Privatgrundstücken an und Informieren sie über die Gefahren, die von der Pflanze ausgehen.

Ansprechpartnerin hierfür ist Frau Weber: Tel.: 05606-5996-15 oder E-Mail: heidi.weber@habichtswald.de.

 

2019

 

„Sie haben ein Erlebnisbad, auf das Sie stolz sein können“ Achim Haag, Präsident des DLRG Bundesverbandes.

Anfang Dezember besuchte eine Delegation des DLRG Bundesverbandes und des Hessischen Landesverbandes die Gemeinde Habichtswald. Zu Gast waren Achim Haag, Präsident des DLRG Gesamtverbandes, Achim Wiese Pressesprecher der DLRG und Michael Hohmann, Vorsitzender des DLRG Landesverbandes Hessen.

Der Besuch hatte sich durch ein Missverständnis eines Beschlusses der Gemeindevertretung ergeben, bei der es um die Förderung des Anfängerschwimmens ging. Der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Herr Hans-Georg Nußbeck, hatte daraufhin den Präsidenten der DLRG nach Habichtswald eingeladen. Dieser Besuch fand Anfang Dezember 2019 statt.

Das Besuchsprogramm umfasste selbstverständlich das Erlebnisbad, auch wenn dieses im Winter nicht besonders belebt ist. DLRG Präsident Achim Haag zeigte sich aber überrascht und erfreut von den genannten Besucherzahlen und lobte das tolle Ambiente und die Ausstattung des Bades. Besonders beeindruckt war er von den Investitionen, welche die Gemeinde Jahr für Jahr in diesem Bereich tätigt. So investierte die Gemeinde in 2019 ja in eine hochmoderne Elektrolyse-Anlage zur optimalen Beckenwasser-Aufbereitung.

Nach dem Besuch des Bades ergaben sich zahlreiche Gespräche aus unterschiedlichen Bereichen. So ging es nicht nur um den Erhalt von Schwimmbädern, sondern auch ganz allgemein um die Entwicklung von Gemeinden, Anregungen zum Thema Tourismus und Möglichkeiten der Zusammenarbeit.

Auf dem Programm stand abschließend ein Besuch der beiden Museum-Standorte „Museum für dörfliche Alltagskultur“ im Dorfgemeinschaftshaus in Ehlen und „Aktivmuseum für Landwirtschaft und dörfliches Handwerk“ in Dörnberg. A. Haag und A. Wiese waren angetan von den vollständigen Ausstattungen der gezeigten Wohnungen und Werkstätten, sowie der sympathisch eingerichteten Dorfschule. Besonderes Interesse erregten zahlreiche alte Schriften, die eher verborgene Schätze darstellen, die nicht so im Rampenlicht stehen.

Es bedarf sicherlich noch einer Erläuterung, warum ein DLRG Präsident die Gemeinde Habichtswald besucht und das in einer Zeit, in der das gemeindliche Erlebnisbad geschlossen ist. Anlass war ein Antrag der CDU Fraktion auf Einführung eines Gutscheins zum freien Eintritt in das Erlebnisbad für Erstklässler. Der Antrag wurde vom Parlament abgelehnt und die CDU Fraktion wandte sich an die Bundesgeschäftsstelle der DLRG. Deren Präsident bat daraufhin in seiner Antwort das Parlament, die Entscheidung noch einmal zu überdenken. Sowohl die örtliche DLRG Gliederung, als auch der Vorsitzende der Gemeindevertretung lehnten in Antwortschreiben solche Einmischung von Außen, ohne  genaue Kenntnis der Sachlage und Rücksprache mit Verantwortlichen ab. Daraufhin entschuldigte sich Präsident Haag beim Gemeindeparlament und bot einen Besuch der Gemeinde an, zu dem es jetzt gekommen war.

Auf dem Foto ist von links nach rechts zu sehen: Hans-Georg Nußbeck, Vorsitzender der Gemeindevertretung, Achim Haag, Präsident des Bundesverbandes der DLRG, Achim Wiese, Pressesprecher der DLRG, Andreas Reitmaier, Mitarbeiter der Gemeinde Habichtswald zuständig für das Erlebnisbad, Thomas Raue, Bürgermeister der Gemeinde Habichtswald
von links nach rechts Hans-Georg Nußbeck, Vorsitzender der Gemeindevertretung, Achim Haag, Präsident des Bundesverbandes der DLRG, Achim Wiese, Pressesprecher der DLRG, Andreas Reitmaier, Mitarbeiter der Gemeinde Habichtswald zuständig für das Erlebnisbad, Thomas Raue, Bürgermeister der Gemeinde Habichtswald

 

Hundekot auf öffentlichen Flächen – leider immer wieder ein Ärgernis

- Fußwege, Bürgersteige und Spielplätze sind keine Hundetoiletten -

 

Immer wieder erreichen uns Beschwerden darüber, dass die Verschmutzung mit Hundekot auf Rad- und

""

Wanderwegen, Grünflächen, Bürgersteigen und Kinderspielplätzen zunimmt.

Niemand stellt in Frage, dass der Hund als Begleiter für viele Menschen eine wichtige Funktion hat. Er bringt Leben, Abwechslung und Freude ins Haus, überbrückt Kontaktschwierigkeiten und schützt vor Vereinsamung.

Dennoch wird die Hundehaltung oftmals zum Problem. Passanten werden belästigt oder aber öffentliche Plätze und Wege durch Hundekot verschmutzt. Auch in Habichtswald beschweren sich Fußgänger, dass man auf Bürgersteigen und Fußwegen oft in einen Haufen tritt. Hundekot kann nicht nur zum Ärgernis werden, sondern ist auch Träger von Bakterien und Krankheitserregern, durch die sich besonders Kinder auf verunreinigten Spielplätzen und Grünflächen infizieren können. Jedoch nicht nur auf Spielplätzen und in Sandkästen sorgt Hundekot für hygienische Gefahren. In diesem Zusammenhang möchten wir auch darauf hinweisen, Hunde beim Spaziergang in Feld und Wiese nicht auf angrenzenden Äckern ihre Notdurft verrichten zu lassen. Auf diesen bewirtschafteten Flächen werden Nahrungsmittel angebaut.

 

Achten Sie bitte darauf, dass Ihr Hund sein "Geschäft" an solchen Stellen verrichtet,

wo weder Fußgänger noch spielende Kinder in Gefahr geraten,

in ein solches "Häufchen" zu treten.

 

Mit etwas gutem Willen lässt sich die Hundehaltung problemlos mit den Belangen des Tieres und der Umwelthygiene in Einklang bringen. Gewöhnen Sie Ihrem Hund an, sein "Häufchen" zumindest am Wegesrand oder im Rinnstein abzulegen. Baumscheiben, Grünanlagen und Kinderspielplätze sollten nicht angesteuert werden, weil hier Spaziergänger und spielende Kinder nichts ahnend in diese "Tretminen" geraten können.

Sollte es Ihr Hund doch mal nicht bis zum angestrebten Ort schaffen, sorgen Sie bitte als gewissenhafter Halter dafür, die „Hinterlassenschaft“ zu beseitigen. Viele Hundebesitzer nutzen rege die von der Gemeinde aufgestellten Hundetoiletten, die stets mit Hundekotbeuteln bestückt sind und in denen man die „gefüllten“ Beutel auch entsprechend entsorgen kann.

Vielen Dank dafür.

Leider entsorgen einige Hundehalter diese nicht in entsprechenden Abfallbehältern, sondern in Wald und Flur! Dieses Verhalten verstößt nicht nur gegen abfallrechtliche Bestimmungen, sondern belastet darüber hinaus Umwelt und Natur.

 

Zum wiederholten Male wird deshalb um Beachtung folgender Punkte gebeten:

 

· Meiden Sie vor allem Kinderspielplätze und Liegewiesen mit Ihrem Hund!

· Suchen Sie abseits gelegene Plätze auf, die möglichst nicht von Fußgängern begangen werden!

· Auch Fußwege, Haustüren und Garageneinfahrten sind nicht der richtige Ort für das "Geschäft" des Hundes!

· Sollte es Ihr Hund einmal nicht bis zu einem solchen Platz schaffen, denken Sie bitte daran, dass Sie dafür verantwortlich sind, den Kot zu beseitigen (z.B. mit einer Schaufel u. Tüte)! Entsorgen Sie die Kotbeutel bitte entsprechend (nicht in Wald und Flur „liegenlassen“)!

· Auch das Führen an der Leine beim Ausgang sollte zumindest innerhalb der Ortslage selbstverständlich sein!

· Lassen Sie ihren Hund seine Notdurft nicht auf Äckern und bewirtschafteten Flächen verrichten.

 

 

Kultureller Abend

 

""

Am Donnerstag, 07.11.2019 veranstaltete die Gemeinde Habichtswald einen kulturellen Abend mit dem Chanson Duo Cha-Li-Ro.

 

Frau Palmyra Klinnert und Herr Vadim Krischtopov nahmen uns mit auf eine gefühlvolle und zauberhafte Reise der besonderen Art zum Programm

…. ach, irgendwas mit Liebe.

 

 

 

 

Treffen der Bürgerbusfahrer und Fahrerinnen im Rathaus

 

Am 12.11.2019 hat im Rathaus der Gemeinde Habichtswald bei Kaffee und Kuchen ein Treffen stattgefunden wo sich die ehrenamtlichen Fahrer und Fahrerinnen des Bürgerbusses über Erfahrungen, mögliche Verbesserungen und neue Ideen zum Thema Bürgerbus austauschen konnten.

 

Bürgermeister Thomas Raue begrüßte alle ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer ganz herzlich und leitete das Gespräch mit den Worten ein: „Ich bin stolz darauf, dass Sie mit so viel Freude und Zuverlässigkeit ehrenamtlich unseren Bürgerbus fahren und so unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern den Alltag erleichtern.“ Thomas Raue weiter: „Damit leisten Sie einen sehr großen Dienst an den Menschen, um ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen Miteinander zu ermöglichen“.

 

Hauptthema des gemütlichen Zusammenkommens war der „Bürgerbus-Tag des Landes Hessen“ wo alle

""

Bürgerbusfahrerinnen und -fahrer aus ganz Hessen zusammengekommen sind. Erfreulich zeigt sich Bürgermeister Thomas Raue, dass auch aus Habichtswald einige Ehrenamtliche teilgenommen haben. Bei diesem Treffen ging es zunächst darum, sich auszutauschen sowie Schulungen zu besuchen und um sich untereinander kennenzulernen.

 

Neben dem Info-Austausch zu dem Bürgerbustag nahm aber insbesondere die Situation vor Ort einen breiten Raum ein. So stellten die ehrenamtlichen Fahrer fest, dass der Bürgerbus bei unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die derzeit den Bus nutzen, sehr gut ankommt. Sie können sich darauf verlassen, dass sie von unseren zuverlässigen Fahrern immer pünktlich abgeholt und auch wieder nach Hause gebracht werden.

 

Caprice Schramm, die seit August 2019 ihre Ausbildung in der Gemeindeverwaltung absolviert, stellte fest, dass alle Beteiligten mit sehr viel Freude und Engagement ihre Aufgabe wahrnehmen. „Es ist wirklich toll zu sehen, wie sich die Fahrerinnen und Fahrer mit so viel Herz für Menschen einsetzen, die auf Hilfe angewiesen sind“, so Caprice Schramm.

 

Zum Ende hin wünschten sich die Ehrenamtlichen, dass noch mehr Menschen aus Habichtswald den Bürgerbus nutzen und das tolle Angebot der Gemeinde in Anspruch nehmen würden.

 

Der Bürgerbus der Gemeinde Habichtswald steht hauptsächlich für ältere sowie gehbehinderte Mitbürgerinnen und Mitbürger kostenfrei zu Verfügung, um den nicht so mobilen Bürgerinnen und Bürgern den Weg zum Arzt oder zum Einkaufen zu erleichtern sowie eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Sie nutzen den gemeindlichen Bürgerbus dienstags und freitags. 

 

Seniorennachmittag der Gemeinde Habichtswald

 

""

Der gemeindliche Seniorennachmittag fand am Freitag, den 15.11.2019 in der Mehrzweckhalle im OT Dörnberg statt. Ca. 150 Damen und Herren waren der Einladung der Gemeinde Habichtswald gefolgt. In der herbstlich geschmückten Halle war Zeit zum gemeinsamen Kaffeetrinken und auch der Plausch mit den Bekannten kam nicht zu kurz.

 

Frau Birgit Bechtel, Erste Beigeordnete, begrüßte in Vertretung des erkrankten Bürgermeisters Thomas Raue die Gäste und führte launig und mit viel Freude durchs Programm.

 

Ein Höhepunkt des Nachmittages stellte sicherlich der Geburtstag einer Teilnehmerin dar

""

 

Frau Pfarrerin Friedrichs-Warnke stimmte das Geburtstagslied für Frau Weiershäuser an. „Viel Glück und viel Segen“ hallte es, zum Schluss auch im Kanon, durch die Mehrzweckhalle.

 

Herr Pfarrer Schramm überbrachte den Gästen ein paar Grußworte mit Nachdenklichen Worten zum November.

 

Im Anschluss sorgte Gerd der Gaukler mit seinem Programm „Alles aus der Luft gegriffen“ für die weitere Unterhaltung. Gerd der Gaukler zeigte lustige

""

Einrad- und Jonglierkunststücke und hat den Hexenbesen fliegen lassen.

 

Danach folgte die Ehrung der ältesten Teilnehmer durch Frau Birgit Bechtel. Die älteste Teilnehmerin war Frau Scherp (100 Jahre) und der älteste Teilnehmer war Herr Reich (89 Jahre).

 

Zum Programmabschluss kamen die Black Pearls auf die Bühne. Für den Seniorennachmittag hatten sie extra einen Tanz auf das Lied „I sing a Liad für di“ von Andreas Gabalier einstudiert. Die Stimmung war so super, dass es noch eine Zugabe gab, bevor der schöne und kurzweilige Nachmittag zu Ende ging.

 

Wir bedanken uns ausdrücklich bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, die zum Gelingen des Nachmittages beigetragen haben und freuen uns auf den kommenden Seniorennachmittag im nächsten Jahr!

 

""
""

Volkstrauertag

Anlässlich des Volkstrauertages am Sonntag, 17.11.2019 fanden in den Trauerhallen auf den Friedhöfen in Dörnberg und Ehlen Gottesdienste statt, die beide von Frau Pfarrerin Friedrichs-Warnke gehalten wurden.

Im Anschluss gedachte Bürgermeister Thomas Raue den Opfern von Kriegen, Gewaltherrschaft, Naturkatastrophen und den Menschen, die bei Einsätzen für die Gesellschaft ihr Leben ließen. Herr Bürgermeister Thomas Raue nahm aktuelle Geschehnisse zum Anlass die Gemeinde dazu aufzurufen Hetze und Hass in unserer Gesellschaft nicht stillschweigend hinzunehmen und sich gegen Diskriminierung, sowie die Verletzung der Menschenrechte starkzumachen.

Anschließend wurden an den Ehrenmälern in Dörnberg und Ehlen Kränze niedergelegt. Die feierliche Stunde wurde in beiden Ortsteilen musikalisch unterlegt durch einen Beitrag der Dörnberg Musikanten.

Die Gemeinde Habichtswald bedankt sich bei Frau Pfarrerin Friedrichs-Warnke, dem Musikverein Dörnberg, den freiwilligen Feuerwehren aus Ehlen und Dörnberg, sowie bei dem Bauhof für ihre tatkräftige Unterstützung.

Rede zum Volkstrauertag 2019

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

jedes Jahr zeigt uns der Kalender, immer zwei Sonntage vor dem 1. Advent, den Volkstrauertag an.

Obwohl dies kein kirchlicher Feiertag ist, fällt er doch in eine Zeit, die aus kirchlicher Sicht mit Themen wie Ewigkeit, Vergänglichkeit und Tod in Verbindung gebracht wird. Und so ist das Gedenken an Verstorbene zu dieser Jahreszeit besonders ausgeprägt.

Und genau in der Zeit der „Stillen Tage“ findet auch dieser staatliche Feiertag, der Volkstrauertag, statt.

Am Volkstrauertag gedenken wir in Deutschland der vielen Kriegstoten und Opfer von Gewaltherrschaft aller Nationen. Wir gedenken dem großen Leid, dass durch die beiden Weltkriege über die Völker gekommen ist und das Leben von so vielen Millionen von Menschen gekostet hat.

Der Volkstrauertag steht schon fast wie selbstverständlich im Kalender drin. Ich habe mich daher gefragt: Wo kommt eigentlich dieser Volkstrauertag her und welche Geschichte hat er genommen?

Der Ursprung des Volkstrauertages liegt in der Weimarer Republik. So gab der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge schon 1919 den Anstoß zu diesem neuen Feiertag.

1926 war es dann endlich soweit und fortan sollte dieser Tag all den gefallenen Soldaten des ersten Weltkrieges gelten. Die Feierlichkeiten zum neuen Volkstrauertag fanden an jedem fünften Sonntag vor Ostern statt.

Die Nationalsozialisten jedoch missbrauchten diesen Feiertag. Von nun an wurde nicht mehr der verstorbenen Opfer des ersten Weltkrieges gedacht, sondern nur noch den sogenannten Helden des Nationalsozialismus.

Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges sollte der Volkstrauertag trotzdem wieder in seiner ursprünglichen Form fest im Kalender verankert werden. Doch sollte eine deutliche Abgrenzung zum “Heldengedenktag” des Nationalsozialismus erkennbar sein.

Daher wurde 1952 nicht nur entschieden die Feierlichkeiten zu einem neuen Zeitpunkt im Jahr stattfinden zu lassen, sondern auch allen Opfern von Gewaltherrschaft zu gedenken, ganz gleich welcher Nationalität.

Und genau dieser eine Tag im Kalender soll dem Volk eine Mahnung vor jeglicher Form der Gewaltherrschaft sein und die Menschen in ihrem Streben nach Frieden und Freiheit unterstützen.

Wir alle haben uns also an diesem einen Tag im Kalender heute hier in der Friedhofshalle, unmittelbar in der Nähe der Gedenktafel eingefunden, um den vielen Kriegstoten und Opfer von Gewaltherrschaft aller Nationen zu gedenken und gleichzeitig unsere Ablehnung gegenüber jeglicher Form der Gewaltherrschaft und unsere Unterstützung im Streben nach Frieden und Freiheit zum Ausdruck zu bringen.

Ich freue mich sehr, dass Sie alle gekommen sind und möchte meiner Hoffnung daher auch Ausdruck verleihen dahingehend, dass ich fest davon überzeugt bin, dass wir gemeinsam nicht nur heute, sondern auch an den anderen Tagen uns klar gegen jegliche Form von Gewalt und für ein friedvolles Miteinander einsetzen – ein jeder von uns an seinem Platz.

Der Volkstrauertag ist wahrlich ein Blick zurück, ein Blick in die Vergangenheit – ein Blick auf Soldatengräber. Er ist den Opfern der Kriege und der Gewaltherrschaften gewidmet.

Albert Schweitzer, der große Friedensnobelpreisträger, hat einmal gesagt:

„Soldatengräber sind die großen Prediger des Friedens.“

Jedoch soll er auch in der Gegenwart zum Frieden mahnen.

Und wie steht’s denn um unsere Gegenwart – in der Welt, in Europa, in Deutschland? Gestatten Sie mir, dass mein heutiger Blick nur auf Deutschland gerichtet ist.

Ich gebe zu, ich bin tief erschüttert über die wachsenden Gewaltausbrüche in unserem Land. Zugleich aber auch besorgt darüber, dass wir Gefahr laufen, unsere freiheitliche Demokratie auf’s Spiel zu setzen.

Hierzu möchte nur 2 Beispiele nennen:

Mordanschlag in Halle

· Bei einem rechtsextremen Terroranschlag in Halle wurden am 9. Oktober 2 Menschen getötet.

· Der Attentäter plante seinen Anschlag offenbar genau. Nur wenige Tage vor der Tat veröffentlichte er eine Art "Manifest" im Internet. Dort beschreibt er seine Mordpläne sowie seine Waffen bis ins Detail, setzt sich sogar Ziele, wie welche Personen getötet werden sollen. Auch der Livestream der Tat wird dort angekündigt.

· Sein Vorhaben setzt der Attentäter dann auch um. Die gesamte Tat wird auf einer Plattform live ins Internet gestellt. Im Video schimpft der Täter über "Juden" und "Kanaken".

· Mit vier zumindest teilweise selbstgebauten Waffen, mehreren Sprengkörpern und Messern bewaffnet fährt der Attentäter in einem Mietwagen zur Synagoge nach Halle. Dort versucht er, sich Zutritt zu dem jüdischen Gotteshaus zu verschaffen Mehrere Versuche scheitern jedoch. Daraufhin richtet der Täter seine Waffe auf eine nur zufällig vorbeilaufende Passantin und schießt ihr in den Rücken.

· Im Anschluss unternimmt der Täter einen letzten Versuch, die Synagoge zu betreten, scheitert jedoch erneut. Vermutlich wird dadurch ein noch größeres Massaker verhindert. In der Synagoge hatten sich am Mittwoch, dem höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur, mehr als 50 Menschen aufgehalten.

· Danach fährt der Attentäter mit seinem Auto zu einem nahegelegenen Dönerladen, denn auch auf Muslime und Personen mit Migrationshintergrund hatte er es laut seines "Manifests" abgesehen. Dort erschießt er einen weiteren Mann, der ebenfalls nur zur falschen Zeit am falschen Ort war.

Deutschland und die Welt sind erschüttert ob dieser Tat.

Mord an unserem Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke.

· Der Kasseler Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke (CDU) wurde am 2. Juni 2019 vor seinem Wohnhaus mit einem Pistolenschuss aus nächster Nähe in den Kopf getötet.

· Als dringend tatverdächtig wurde am 15. Juni 2019 ein in Kassel lebender Rechtsextremist festgenommen. Am 25. Juni legte er ein Geständnis ab, das er am 2. Juli widerrief.

· Als Tatmotiv nannte der Täter darin Äußerungen Lübckes während der Flüchtlingskrise 2015. Lübcke hatte sich damals für die Aufnahme von Flüchtlingen eingesetzt und war der Hetze gegen diese von Rechten und Rechtsextremisten bei einer Bürgerversammlung im Oktober 2015 öffentlich entgegengetreten.

· Danach war er zahlreichen Anfeindungen und Morddrohungen ausgesetzt.

· Als es eher ruhig wurde, versendete im Frühjahr dieses Jahrs eine ehemalige Bundestagsabgeordnete und heutige AfD-Sympathisantin das Video erneut in den Sozialen Medien. Ob dieser unerträgliche Vorgang letztlich den finalen Anstoß gab ist nicht bewiesen; ein jeder darf es sich denken.

· Lübckes Tötung, deren Hintergründe und Folgen sind seit dem Mord Thema einer breiten öffentlichen Debatte in Deutschland.

· Diskutiert werden unter anderem die Kenntnisse der deutschen Sicherheitsbehörden über den Tatverdächtigen, die mögliche Mitverantwortung der rechtspopulistischen Partei Alternative für Deutschland (AfD) für den Mord, zunehmende Angriffe auf Kommunalpolitiker und mangelnde Strafverfolgung von Hasskriminalität in sozialen Netzwerken.

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

vor dem Hintergrund dieser beiden abscheulichen Taten, die eindeutig dem Rechtsextremismus zuzuschreiben sind, bin ich schier fassungslos, dass in den nachfolgenden Wahlen in Ostdeutschland die AfD einen solchen Zulauf erhalten hat. Eine Partei, deren thüringischer Vorsitzender Höcke per Gerichtsurteil offiziell als Nazi benannt werden darf und über den der AfD-Bundesvorsitzende Gauland sagt, Höcke sei in der Mitte der AfD.

Um es nicht falsch zu verstehen: ich verurteile nicht alle Wähler der AfD. Das wäre zu einfach und hier versagen meines Erachtens alle demokratischen Parteien, denen es nicht gelingt, Antworten auf viele Fragen zu geben oder auch die AfD über die Sachpolitik zu entzaubern.

Was mir jedoch Angst macht ist die Tatsache, dass trotz des Wissens um deren Gesinnung im Osten unserer Republik der Zulauf dieser Partei derart hoch ist, dass die Gefahr besteht, dass diese auch in die Verantwortung kommen könnte.

Wenn Sie die Talkshows hören, die Zeitung lesen und auch andere Sendungen verfolgen, so stellt man fest, dass es kein richtiges Rezept gegen diesen braunen Spuk gibt.

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass es zu aller erst einen gesellschaftlichen Konsens geben muss.

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass wir uns als Gesellschaft - und zwar über alle Parteigrenzen hinweg - einig sein müssen, dass wir Gewalt von links und rechts kategorisch ablehnen. Angriffe gegen den Rechtsstaat und gegen die Verfassung müssen ohne Wenn und Aber mit aller Härte und allen rechtsstaatlichen Mitteln abgewehrt und geahndet werden.

Erst dann können wir meines Erachtens über Rezepte für die massiven Herausforderungen diskutieren.

Aus meiner Kindheit und anschließend durch Schule und persönliches Interesse weiß ich, dass die Gesellschaft, dass der Staat unbeugsam war zu Zeiten des RAF-Terrors. Der Staat hatte dem Terrorismus die Stirn geboten.

Alt-Kanzler Schmidt musste damals eine Entscheidung für den unerpreßbaren Staat und damit gegen das Leben eines Einzelnen treffen. Eine für die Familie ganz schlimme, aber für den Staat ganz wichtige und letztlich auch wegweisende Entscheidung.

Daher muss die eigentliche Forderung am Ende eines gesellschaftlichen Dialogs sein:

Die Gesellschaft und damit der Staat muss handlungsfähig sein – gegen links wie gegen rechts.

Die Gesellschaft und damit der Staat muss Haltung zeigen und auch durchsetzen – gegen links und gegen rechts.

Die Gesellschaft und damit der Staat darf nicht blind sein – weder links noch rechts.

Bei Letzterem habe ich jedoch persönlich meine ganz großen Zweifel und hier möchte ich mich nur auf 2 Punkte beschränken.

· Die Arbeit der staatlichen Organe und Institutionen bei den Ermittlungen und der Aufarbeitung von vorliegenden Hinweisen und Beweisen von rechtsmotivierten Taten legen den für mich dringenden Verdacht nahe, dass hier unglaubliche Mängel im Umgang mit Tätern, Personen im Umkreis der Täter wie auch mit Sachverhalten vorliegen.

· Wer sich mit dem NSU-Fall näher und intensiver beschäftigt hat, weiß wovon ich spreche. Sinnbildlich für das Versagen von staatlichen Institutionen steht der Name „Temme“, ein V-Mann der hessischen Sicherheitsbehörden, der in die rechte Szene integriert war, dem man trotz erdrückender Indizien im Kasseler Mordfall Halit Yozgat nichts nachweisen wollte und der bis heute im Regierungspräsidium Kassel arbeitet.
 

· Als unerträglich empfinde ich jedoch die Tatsache, dass der oberste hessische Verfassungsschützer per Dienstanweisung verfügt hat, einen Bericht über die Nazi-Szene in Hessen für 120 Jahre zu sperren.

· Ein Bericht, den die Öffentlichkeit eher durch Zufall zur Kenntnis nehmen konnte und von dem auch noch 20 % geschwärzt sind.

· Ein Bericht, wo klar ist, dass der Verfassungsschutz in dem Zeitraum von 1992 bis 2012 rund 950 Hinweise auf Waffen und Sprengstoff bei Rechten bekam – und vielen nicht ging nach. Und das, obwohl es bei rund 30 "Belegen" mögliche Bezüge hessischer Neonazis zum „NSU-Kerntrio“ gab.

· Man muss sich das einmal vorstellen: der NSU-Prozess beschäftigt ganz Deutschland und darüber hinaus, und im NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestags wird der hessische Bericht hierzu noch nicht einmal erwähnt.

· Auch die Tatsache, dass 500 Akten einfach so verschwunden sind, ist für mich ein politischer und gesellschaftlicher Skandal.

· Wohl wissend, dass zwar der NSU-Prozess vorbei ist, aber noch viele Fragen offen sind – gerade mit Blick auf den Mord an Dr. Walter Lübcke, sollen die im Bericht enthaltenen Informationen über die hessische Nazi-Szene auf der Grundlage einer Verschlusssachenanweisung aus dem Innenministerium und per Anweisung des Verfassungsschutzes bis ins Jahr 2134 unter Verschluss gehalten werden.

· Das ist der eigentliche Skandal in diesem Lande!

Warum erwähne ich das eigentlich – und auch in dieser Tiefe?

Ich erwähne es auch und gerade an einem Tag wie dem Volkstrauertag, weil wir mit unserem Wissen um die Geschichte und das unheilvolle Geschehen, aber auch und ganz besonders mit dem Wissen über Geschehnisse in der Gegenwart verpflichtet sind, die Stimme zu erheben gegen Hetze und Hasse, gegen die Diskriminierung von Minderheiten und die Verletzungen der Menschenrechte.

Wenn ich eben die staatlichen Institutionen in die Nähe von Versagen gerückt habe, so will ich damit aber nicht die eigene, unser aller Verantwortung für die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung wegschieben:

Vielmehr möchte ich dazu aufrufen, dass wir alle – jeder an seinem Platz – Haltung zeigen für ein offenes, tolerantes und friedvolles Miteinander.

Das wir alle uns denen entgegenstellen, die uns glauben machen wollen, dass die Antworten für die vor uns liegenden Herausforderungen mit Gewalt, Diskriminierung und Spaltung der Gesellschaft zu finden sind.

Wissen fördert Verstehen, Verstehen fördert Verständnis, Verständnis ist die Basis eines ehrlichen Austausches – das sind die Schritte auf dem langen, nie endenden Weg zu Versöhnung, Verständigung und Frieden. Davon bin ich zutiefst überzeugt.

Für ein friedvolles und soziales Miteinander sind Achtung und Toleranz gegenüber unseren Mitmenschen unabhängig von ethnischer Herkunft oder persönlichen Weltanschauungen entscheidend. Im Kleinen wie im Großen.

Hierfür stand ganz besonders Dr. Walter Lübcke,

hierfür starb Dr. Walter Lübcke.

Liebe Gemeinde,

Wir gedenken den Opfern von Gewalt und Krieg, den Kinder, Frauen und Männer aller Völker. Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren.

Wir gedenken derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten. Wir gedenken derer, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben, und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.

Wir trauern um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung.

Im Namen der Gemeinde Habichtswald legen wir heute diesen Kranz nieder und verneigen uns in Trauer vor ihnen. Wir bleiben ihnen verbunden in der dauerhaften Verpflichtung für Frieden, Freiheit, Demokratie und Menschlichkeit.

 

Wie Sie sehen, sehen Sie nichts und das ist auch gut so!

Diskretion wird großgeschrieben

 

Auf dem Foto sieht man die Sichtschutzfolie auf der Glaswand beim Bürgerbüro. Dort ist das Wappen von Habichtswald abgebildet.

Im Rathaus der Gemeinde Habichtswald wurde Anfang November an der Glasfront des Bürgerbüros eine Sichtschutzfolie angebracht.

Dies dient in erster Linie zur Wahrung der Diskretion, da jetzt nicht mehr jeder Rathausbesucher vom Flur sehen kann, welche Bürgerin oder welcher Bürger dort sitzt und zum Beispiel ein neues Ausweisdokument beantragt.

Als zweiter Nebeneffekt dieses Sichtschutzes wird die Sonneneinstrahlung in das Bürgerbüro und die damit verbunden starke Blendung der Mitarbeiterinnen abgemildert.

So konnte mit „kleinem Geld“ eine Verbesserung für unsere Bürgerschaft und auch das Personal mit „großer Wirkung“ erreicht werden.

 

Auf dem Bild sieht man die Sichtschutzfolie an der Glaswand vom Bürgerbüro.

 

 

Ferienbetreuung erfolgreich gestartet

- Angebot soll fortgesetzt werden -

In der zweiten Herbstferienwoche konnten erstmals Habichtswalder Grundschulkinder das Angebot der Ferienbetreuung der Gemeinde nutzen.

Aufgrund des relativ kurzfristigen Angebotes hatten viele Eltern ihre Ferienplanung bereits entsprechend abgeschlossen, so dass „nur“ sieben Kinder die Betreuung in Anspruch genommen haben.

Diese wurden in der Zeit von Montag bis Donnerstag zwischen 8:00 und 16:00 Uhr sowie Freitag von 8:00 bis 14:00 Uhr jeweils von zwei Betreuerinnen in den Räumen der Schulbetreuung Ehlen beaufsichtigt. Es wurde gemeinsam gespielt, gebastelt, gekocht und gegessen.

Der gemeinsame Spaziergang zum Drachensteigen war leider aufgrund des mangelnden Windes nur semioptimal. Die Drachen wollten einfach nicht wie geplant „am Himmel tanzen“. Den Kindern hat es aber dennoch gut gefallen.

Auf diesem Wege möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei „unserem Betreuer-Team“ für die geleistete Arbeit bedanken.

Im kommenden Jahr soll das Angebot der Ferienbetreuung fortgesetzt werden. Entsprechende Anmeldeformulare wurden bzw. werden dieser Tage in den beiden Grundschulen verteilt, können von der Homepage der Gemeinde www.habichtswald.de heruntergeladen oder in Papierform in den Verwaltungsstellen abgeholt werden.

Für das Jahr 2020 sind folgende Termine vorgesehen:

  •   Weihnachtsferien = letzte Ferienwoche,
  •  Osterferien = erste Ferienwoche,
  •  Sommerferien = erste *), zweite und dritte Ferienwoche,
  • Herbstferien = zweite Ferienwoche.

*) hier wird die Betreuung nur bis zum Start der Ferienspiele um 10:00 Uhr angeboten.

""

Neues Highlight im Kindergarten Kunterbunt eröffnet

""

Große Freude herrschte im Kindergarten Kunterbunt im OT Ehlen. Die neue Matschanlage mit einer Pumpe und verschiedenen Ebenen konnte endlich eingeweiht werden. Aufgrund der unterschiedlichen Spielhöhen können hier Kinder aller Altersgruppen zusammenspielen. Durch einen gemeinsam mit dem Förderverein des Kindergartens gestarteten Spendenaufruf konnte die neue Anlage finanziert werden. Die Kosten beliefen sich inklusive Aufbau, Verlegung der Wasserzuleitung und Sonnensegel auf 5.100 Euro. Hauptsponsoren waren die Volkswagen AG, der Gewinnsparverein Spardabank Hessen, die Firma Graf Wärmedämmung sowie Herr Goldmann, der Großvater eines Kindergartenkindes.

Und als letztes Highlight hat der Penny-Markt Ehlen eine Spende in Höhe von 600 Euro für die Anschaffung

""

von diversen Spielzeugwünschen zur weiteren Verbesserung der Ausstattung überreicht.

 

Auf diesem Wege möchten wir uns noch einmal recht herzlich bei allen Unterstützern und Sponsoren bedanken.

 

Im Regen tanzen:

Warum Nahmobilität kein schlechtes Wetter kennt

Dem Herbst eilt ein zweifelhafter Ruf voraus: Grau, kalt und regnerisch – in unseren Köpfen ruft das vor allem unangenehme Erinnerungen wach. Viele möchten deshalb so wenig Zeit wie möglich unter freiem Himmel verbringen. Dabei ist das Herbstwetter kein Grund, das Fahrrad für den Rest des Jahres im Keller zu verstauen. Denn Nahmobilität bedeutet Flexibilität und Lebensqualität – und zwar das ganze Jahr über! Zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) gibt die Gemeinde Habichtswald einige hilfreiche Tipps, mit denen Sie in jeder Wettersituation gutgelaunt zu Fuß und mit dem Rad ans Ziel kommen.

Zunächst einmal ist das Herbstwetter gar nicht so übel wie sein Ruf. Zum Beispiel bedeutet Herbst nicht automatisch auch mehr Niederschlag. Ganz im Gegenteil: Die durchschnittlichen Niederschlagsmengen im November sind in Deutschland geringer als in den Sommermonaten Juni oder Juli. In Bezug auf die Regentage verhält es sich in der Regel ähnlich. Aber natürlich bleibt auch in Herbst und Winter das Regenwetter nicht aus. Mit ein paar einfachen Tipps ist Mobilität zu Fuß oder auf dem Rad auch dann kein Problem, wenn sich die Schleusen des Himmels einmal öffnen.

Eine Sache der Einstellung

Grundsätzlich ist alles erst einmal eine Sache der eigenen Einstellung. Sich ins Auto zu setzen, wenn es morgens dunkel ist und regnet, ist auf den ersten Blick die bequemere Lösung. Bei Stau und Parkplatzsuche gehen jedoch auch viel Zeit und Nerven verloren – insbesondere, wenn bei schlechtem Wetter besonders viele auf das Auto umsteigen. Die morgendliche Bewegung auf dem Rad oder beim Zufußgehen dagegen tut dem eigenen Körper gut und bringt den Kreislauf in Schwung – Sie kommen munter auf der Arbeit an und sind startklar für den Tag. Und mit der richtigen Ausrüstung sind Sie höchstens im Gesicht nass geworden.

„Es gibt kein schlechtes Wetter…“

Denn mit der passenden Kleidung ist schlechtes Wetter auch zu Fuß oder auf dem Rad kein Problem. Für die richtige Kleidungswahl kommt es vor allem darauf an, wie lange Sie unterwegs sind: „Das einfache Grundprinzip ist, dass Ihre Kleidung einer größeren Wassersäule standhalten muss, je mehr Zeit Sie im Regen verbringen“, erklärt Chiara Mourao Büchling, zuständig für den Tourismus und damit auch für den Radverkehr in Habichtswald. „Wenn Sie nur kurz unterwegs sind, ist ein günstiger Regenponcho meistens ausreichend. Für längere Strecken auf dem Rad bietet sich eine Kombination aus Regenjacke und Regenhose an.“ Damit eine Regenjacke als wasserdicht gilt, muss sie einer Wassersäule von 800 mm standhalten. Bei der Regenhose sollte der Wert jedoch höher liegen – so wirken bereits 2.000 mm auf sie ein, wenn Sie sich auf einen nassen Sattel setzen. Daneben sollte Ihre Kleidung auch im Dunkeln gut für andere sichtbar sein. Und um nicht verschwitzt bei der Arbeit ankommen, empfehlen sich atmungsaktive Materialien.

Die richtige Fortbewegung

Um auch bei schlechtem Wetter sicher und entspannt ans Ziel zu kommen, ist die Art der Fortbewegung wesentlich. Beim Radfahren auf nassem und rutschigem Untergrund heißt das vor allem, vorsichtig und vorausschauend zu fahren. „Damit Sie in den Kurven die Kontrolle behalten, sollten Sie schon vor der Kurve bremsen und diese dann mit gleichmäßiger Geschwindigkeit durchfahren. Dabei sollten Sie den Kurvenausgang stets im Blick haben“, empfiehlt Chiara Mourao Büchling. Ausreichend Reifenprofil und eine kleine Verringerung des Luftdrucks verleihen außerdem Rutschfestigkeit. Damit bei abrupten Bremsungen ihr Vorderrad nicht wegrutscht, hilft es, Ihr Gewicht dabei nach hinten zu verlagern. Und allgemein gilt natürlich immer: Licht an!

 

Erweiterung des evangelischen Kindergartens Dörnberg am 2. September 2019 eröffnet

Während der Bauphase mussten die Nerven der Verantwortlichen im Rathaus oft leiden: „Wir wollen bis zum 2. September eröffnen, da stand ich bei der Kirche im Wort“, sagte Bürgermeister Thomas Raue bei der Einweihung. Das bedeutete angesichts des sehr knappen Zeitfensters doch einigen Stress.

Im Januar wurden die Beschlüsse im Parlament gefasst, im März erfolgten die Auftragsvergaben, Mitte Juni

""

begannen die Erdarbeiten und Ende Juli wurden die Module angeliefert, die vor Ort zu dem neuen Gebäude zusammengesetzt wurden. 37 Bauteile wurden zu einer Kita, die den Vergleich mit einem Massivbau nicht scheuen muss.

Vor zahlreichen Gästen – überwiegend Eltern, deren Kinder die Kita besuchen oder bald eine der neuen Gruppen besuchen werden – umriss Raue den Spurt, den man auf der freien Fläche an der Sauren Breite, direkt neben der bestehenden Kita hingelegt hat:

Hiervon konnten sich auch die Gäste überzeugen: Auf 480 m² Grundfläche stehen drei Gruppenräume, ein Bewegungsraum, Sanitärbereiche, ein großer Flur und kleinere Funktionsräume zusätzlich zum alten Gebäude, in dem knapp 90 Kinder in 4 Gruppen betreut wurden, zur Verfügung.

Helle Wände und Mobiliar bestimmen die Optik des neuen Gebäudes, in das bereits am Montag die ersten Kinder zur Eingewöhnung in die neuen Gruppen einziehen konnten, da man pünktlich zur Einweihung auch die Betriebserlaubnis erhielt. Zunächst werden zwei Gruppenräume in Betrieb genommen, so dass rund 120 Kinder in der gesamten Kita betreut werden können. Der dritte neue Gruppenraum ist zunächst als Reserve gedacht. Lange wird er vermutlich nicht leer bleiben. „Wir haben schon zahlreiche Anfragen“, sagte Christiane Schütze, stellvertretende Leiterin der Kindertagesstätte, die in Trägerschaft der evangelischen Kirche steht. „Vermutlich wird schon bald die Reservegruppe belegt sein.“

Sechs Stellen für Betreuungskräfte wurden mit den zusätzlichen Gruppen geschaffen, in denen Kinder im Alter von 22 Monaten bis zur Einschulung betreut werden. Die Kostenschätzung für den Neubau, an dem Arbeiter während der Eröffnung noch mit letzten Arbeiten an den Außenwänden beschäftigt waren, gab Bürgermeister Raue mit 1,35 Mio. Euro an.

Neben Besichtigung und Betriebsbeginn war auch Gelegenheit für ein Dankeschön an alle Beteiligten, den politische Gemeinde und Träger aussprachen. Die Kindergarten-Kinder brachten das ebenfalls mit zwei Liedern zum Ausdruck.

 

Radwege in Bewegung

Auch im Jahr 2019 steht das Thema Radfahren in Habichtswald ganz oben auf der Agenda.

Zeitgleich während Herr Pape (Radfahrbeauftragter von Habichtswald) und Frau Mourao Büchling (zuständig für den Tourismus) sich die Köpfe über den Ausbau des Radwegenetzes zerbrechen, hat die Umsetzung an den vorhandenen Strecken schon begonnen.

Auf dem Bild sieht man den asphaltierten Radweg. Dieser ist gerissen und beult sich nach oben.

Im Jahr 2018 wurde der erste Streckenabschnitt auf dem Radweg zwischen den beiden Habichtswalder Ortsteilen Dörnberg und Ehlen überarbeitet. Schlaglöcher und Wurzeleinwüchse wurden beseitigt, wodurch hier nun ein komfortableres Radfahren möglich ist. Über den erfolgreichen Bauabschluss, wie auch über das weitere Vorhaben, wurde im Mai 2019 in der HNA berichtet. Denn auch in diesem Jahr möchte die Gemeinde hier keinen Stillstand verzeichnen und setzt die Maßnahme fort, indem der zweite Abschnitt des Radweges überarbeitet wird. Bei dem zweiten Abschnitt, geht es um den Radwegeverlauf im Ortsteil Ehlen. Auch hier weißt der Asphalt witterungsbedingte Schäden und Wurzeleinwüchse auf. Die notwendigen Maßnahmen sollen bis Mitte Oktober diesen Jahres abgeschlossen sein.

Möglich ist dieses offensive Vorgehen durch die großzügige und unbürokratische Förderung des Landkreises Kassel. Die sogenannte „Schlaglochoffensive“ unterstützt gezielt Kommunen im Landkreis bei der Unterhaltung von vorhandenen Radwegen. Denn 2018 wie auch 2019 werden 100% der Kosten über diese Förderung finanziert.

Ein zweites großes Projekt welches Mitte August abgeschlossen wird, ist die verbesserte Ausschilderung der Radwege in Habichtswald. Hierfür wurden neue Schilder angefertigt und montiert. Die neuen Schilder verfügen an der Unterseite über eine Schiene, an dieser können  weitere Informationen für Wanderer und Radfahrer eingeschoben werden. Diese moderne Lösung, könnte zudem die Schwierigkeit der Wanderwegebeschilderung erleichtern. Wanderwege werden meist durch kleine Aufkleber oder Markierungen an Bäumen ausgewiesen, diese können leicht entfernt oder übersehen werden. Langfristig soll diese Art der Markierung Schilderwälder und schlechte Wegweisung an Wegekreuzungen ersetzen.

Auch wenn diese Maßnahmen ein erster Schritt hin zu einem guten Radwegenetz sind,  ist beim Thema Radwege aufgrund des neuen Konzeptes noch lange kein Stillstand angedacht. Neben allen Überlegungen und Planungen, ist es auch wichtig, dass wirklich was passiert.

 

Hightech für das perfekte Badevergnügen

Das Erlebnisbad Habichtswald ist ein Schmuckstück und ein wertvoller Beitrag zur Freizeitgestaltung und Erholung für alle Bürger von Habichtswald und zahlreiche Gäste von Nah und Fern. Um jederzeit unbeschwertes Badevergnügen zu ermöglichen, sind zahlreiche technische Einrichtungen notwendig, um Vorschriften einzuhalten und das Baden und Schwimmen nicht nur angenehm, sondern auch sicher zu machen.

Diese Anlagen unterliegen, trotz regelmäßiger Wartung und Pflege, einem gewissen Verschleiß, so dass nach einigen Jahren Teile nachgerüstet, modernisiert oder ausgetauscht werden müssen. Da die Gemeinde, sprich Verwaltung und Gemeindevertreter, das Erlebnisbad als sehr wichtig erachten, wird stets darauf geachtet, alle notwendigen Maßnahmen rechtzeitig in die Wege zu leiten.

""

In diesem Jahr Stand die Erneuerung der Elektrolyse an. Diese produziert im Erlebnisbad aus hochreinem Salz mit Hilfe elektrischer Ströme das zur Desinfektion notwendige Chlor. Dieses wird dem Beckenwasser als Natriumhypochlorid hinzuzugegeben. Die aktiven Bestandteile der Lösung sorgen dafür, dass Bakterien keine Überlebenschance haben und das Badewasser alle gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt.

Notwendig war die Erneuerung, da die Elektrolyse-Anlage in 2002 mit dem Neubau der Badelandschaft in Betrieb gegangen war. Eine solche Anlage hat im Durchschnitt eine Lebensdauer von etwas 12 Jahren, die bei uns deutlich erreicht wurde. So zeigten sich im letzten Jahr erste Ausfallerscheinungen. Um die Sicherheit der Badegäste zu gewährleisten hat sich der Gemeindevorstand entschieden, mit der Neuanschaffung nicht lange zu warten.

Andreas Reitmaier, Mitarbeiter im Team des Erlebnisbades, zu der neuen Anlage: „Seit vielen Jahren liefert die Elektrolyse-Anlage zuverlässig das Desinfektionsmittel, das wir benötigen. Das Verfahren ist im Umgang und vom Risikopotential her eine hervorragende Lösung. Wir sind froh darüber, dass sich der Gemeindevorstand für diese, von uns bevorzugte Lösung, ausgesprochen hat.“

Die neue Anlage ist finanziell eine Herausforderung, etwa 100.000 Euro wurden dafür investiert. Die Kosten für die Gemeinde werden allerdings durch einen Zuschuss des Landes Hessen erheblich gemindert. Der Vorteil der neuen Anlage ist, neben einigen technischen Verbesserungen, ein deutlich besserer Wirkungsgrad, der den Stromverbrauch um mindestens 25 % senkt.

Bürgermeister Thomas Raue spricht sich eindeutig für das Erlebnisbad aus: „Das Erlebnisbad ist ein Schmuckstück und ein Aushängeschild für unsere Gemeinde. Daher werden wir auch in Zukunft alles Notwendige unternehmen, um das Bad zu erhalten und immer ein Stückchen besser zu machen.“

Die Gemeinde Habichtswald zeigt mit dieser Investition deutlich, dass ihr das Schwimmbad sehr wichtig ist, für die eigenen Bürger, aber auch als Besuchermagnet für Gäste aus dem Umland und den Tourismus. Stetige Verbesserungen und rechtzeitige Investitionen sind dazu notwendig, um das Bad nicht irgendwann schließen zu müssen, wie es in vielen anderen Gemeinden bereits Realität geworden ist.

 

Baumfällung von 3 Linden

Gutachten zur Verkehrssicherheit der 4 Linden auf dem Friedhof im OT Ehlen

Die jährliche Sicherheitsprüfung der Baumgruppe auf dem gemeindlichen Friedhof im Ortsteil Ehlen hat ergeben, dass 3 der 4 Linden gravierende Beschädigungen aufweisen und die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet ist.

""

Trotz witterungsbedingter Einflüsse, Blitzschäden und stagnierendem Wachstums konnte in der Vergangenheit durch Rückschnitt sowie Baumkronensicherung der Baumbestand erhalten werden.

Die erhöhten Wetterextreme der letzten Jahre haben jedoch dazu geführt, dass die Schäden zu groß wurden und nun die Beseitigung von 3 Linden umgehend notwendig macht. Eine nochmalige Einkürzung der Bäume ist gemäß Gutachtens nicht mehr möglich.

Die Gemeinde Habichtswald wird der Empfehlung des Sachverständigen-Gutachtens entsprechen und zeitnah die Baumfällung von 3 Linden in Auftrag geben.

 

Rossmann: die Erdarbeiten haben begonnen

Endlich ist es soweit: die Erdarbeiten für die Errichtung des Drogeriemarktes Rossmann in Habichtswald haben am 14. Mai 2019 begonnen. Thomas Raue zeigt sich über diese Entwicklung hoch erfreut, denn es gab hin und wieder auch Stimmen im Ort, dass das Projekt nicht umgesetzt würde. Hierzu Bürgermeister Raue: „Ich stand und stehe in einem ständigen Austausch mit den Projektentwicklern, von daher war und bin ich von der Realisierung immer überzeugt gewesen“. Die beste Antwort auf Gerüchte seien dem Rathauschef zufolge die Baggerarbeiten, denn so können die Bürgerinnen und Bürger auch sehen, dass etwas passiert. „Damit ist nicht nur der Startschuss gefallen für die Erweiterung der Einkaufsmöglichkeiten rund um den REWE-Markt, sondern auch für einen lang gehegten Wunsch in der Bevölkerung, wieder einen Drogeriemarkt in Habichtswald zu haben“, so Thomas Raue abschließend.

""

 

Die Straßenverkehrsbehörde informiert:

Die Landesstraße 3220 zwischen Habichtswald-Ehlen und Schauenburg-Breitenbach wird ab sofort für LKW über 7,5 t gesperrt. Die Anbringung der entsprechenden Verkehrszeichen auf der L 3220 ist jetzt durch die Mitarbeiter von Hessen Mobil erfolgt.

Danach soll der Schwerlastverkehr bei Staus oder Sperrungen auf der A 44 nicht mehr auf der Breitenbacher Straße durch Ehlen nach Schauenburg fahren. Die dann beschilderte Bedarfsumleitung ab der Autobahn-Anschlussstelle Zierenberg führt auf der B 251, der B 450 und der L 3215 über die Schauenburger Ortsteile Martinhagen und Breitenbach zur Autobahn-Anschlussstelle Kassel-Bad Wilhelmshöhe.

Nach massiven Anwohnerbeschwerden aus Ehlen und Schauenburg-Breitenbach wurde vom OBB Habichtswald ein Vorschlag zur Änderung der Verkehrsführung für den LKW-Verkehr erarbeitet.

Diese Möglichkeit wurde im Frühjahr 2018 bei einer vom OBB organisierten Verkehrsschau, zu der neben den zuständigen Behördenvertretern auch betroffene Anwohner eingeladen wurden, über die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Kassel an das für die Umleitung zuständige Regierungspräsidium (RP) weitergeleitet.

Beim RP wurde dann im Rahmen eines runden Tisches mit Vertretern der betroffenen Gemeinden, des Landkreises Kassel, von Hessen Mobil und der Polizei die neue Bedarfsumleitung für Lastkraftwagen sowie die Sperrung der Breitenbacher Straße für LKW über 7,5 t ab Ortsende in Richtung Schauenburg beschlossen. Der Lieferverkehr (z.B. Öl) ist in Ehlen mit LKW weiter zugelassen.

"

Aufgrund der Umleitung wurde die Engstellenbeschilderung im Bereich der Breitenbacher Straße zwischen Kirchweg und Lohweg in den ursprünglichen Zustand versetzt. Die beteiligten Behörden erhoffen sich neben einer wesentlichen Erhöhung der Verkehrssicherheit und Verkehrsberuhigung im Ort, auch eine entsprechende Verbesserung auf der Strecke zwischen den Ortsteilen Ehlen und Schauenburg-Breitenbach. Die geringe Fahrbahnbreite stellte eine erhöhte Unfallgefahr im Begegnungsverkehr zwischen LKW`s sowie mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen dar.

Auch die Lärm- und Abgasbelastung soll sich durch das geringere Verkehrsaufkommen deutlich verringern.

Bisher wurden bei Staus und Sperrungen auf der A 44 die Verkehrsteilnehmer durch die Navigationsgeräte statt über die offizielle Umleitung über die Strecke Ehlen – Breitenbach, oder innerorts gar durch Wohngebiete oder über Wirtschaftswege, geleitet. Die Gerätehersteller werden über die Sperrung sowie die geänderte Verkehrsführung informiert.

2018

 

Zugang zum Rathaus jetzt einfacher möglich

 

Die Türen zum Rathaus stehen jedem Bürger offen. Doch nicht immer war der Zugang bisher ganz leicht. Ältere Menschen, Menschen, die auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind, Mütter mit Kindern oder schlicht der Postbote mit zahlreichen Briefen und Paketen in der Hand, hatte es nicht ganz leicht, die Türen zu öffnen.

In den letzten Wochen haben die Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofes ein elektrisches Öffnungssystem eingebaut. Nun gelingt es – wie im Bild festgehalten -zum Beispiel auch Müttern mit Kinderwagen mit Leichtigkeit die Türen zu öffnen.

Bürgermeister Thomas Raue sagt zu den Neuerungen: „Wir sind eine bürgernahe Verwaltung. Mit dem neuen Türöffnungssystem sorgen wir dafür, dass uns alle Bürger gut erreichen. Und da spielt ganz besonders die Barrierefreiheit eine sehr große Rolle“.

Für Natalie Kumpies stellt die neue Einrichtung eine große Erleichterung dar: „Bisher musste ich immer den Kinderwagen abstellen, die Türen aufmachen, Kinderwagen holen, Türen wieder schließen, jetzt geht das viel bequemer. Ältere Menschen werden davon sogar noch deutlich mehr profitieren.“

Sie finden neben der Tür zum Rathaus und dem Ausgang jeweils einen großzügig dimensionierten Druckknopf. Diesen können Sie leicht bedienen, er ist zudem auch für Kinder oder aus dem Rollstuhl heraus gut zu erreichen.

Die Türen öffnen sich nun elektrisch für Sie und Sie gelangen so bequem ins Rathaus.

Wir möchten Sie bitten, beim Betreten des Rathauses grundsätzlich die automatische Türöffnung zu nutzen, um Schäden am Öffnungssystem zu vermeiden.

 

Natur und Artenvielfalt

 

Auf ein reges Interesse stieß die Informations- und Diskussionsveranstaltung „Natur und Artenschutz in Habichtswald“ am 23.10 um 19.00 in der MZH Dörnberg.

"

Der Bürgermeister Habichtswalds, Herr Raue, begrüßte die zahlreich erschienenen Bürger und Interessenvertreter, u.a. die Vertreter des Kreisbauernverbandes, der Jagdgenossenschaft, des NABU, aber auch der Unteren Naturschutzbehörde und aller Fraktionen der Gemeindevertretung Habichtswaldes.  Er legte den der Veranstaltung vorausgegangenen Prozess dar und leitet die sich an zwei Vorträge anschließende Diskussionsrunde.

Für den fachlichen „Input“ sorgte zum einen Herr Dr. Axel Krügener, beim Regierungspräsidium Kassel für das Management der Schutzgebiete in Stadt und Landkreis Kassel zuständig. In seinem Vortrag legte er zunächst dar, welche Vegetation sich in Habichtswald ohne Einfluss des Menschen einstellen, würde, nämlich der Kalkbuchenwald. Mit Einfluss des Menschen hat sich aber eine Kulturlandschaft entwickelt, die sich durch ihre Kleinflächigkeit und enge Verzahnung von Hecken und Grünlandflächen auszeichnet.
 

Weitere Informationen hier

 

Bürgerbus jetzt noch nutzerfreundlicher

 

Auf dem Bild sieht man den Eingang vom Bürgerbus mit einer zusätzlichen Einstiegshilfe.

Gesunde und fitte Menschen nehmen beim Treppensteigen gern 2 Stufen auf einmal. Doch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität kann bereits eine noch so kleine Stufe eine große Hürde darstellen. Eine solche Problematik hat sich auch beim Bürgerbus ergeben, denn im Laufe des Betriebes herausgestellt, dass für einige Fahrgäste der hohe Einstieg doch sehr beschwerlich ist.

Als Hilfestellung wurde als Sofort-Lösung zunächst ein Hocker zur Verfügung gestellt, der von den Fahrgästen zwar genutzt wurde, aber immer wieder ein unsicheres Gefühl vermittelte.

Aufgrund von Rückmeldungen der Fahrgäste und auch der Fahrer war schnell klar, dass der Hocker auf Dauer keine Lösung sein kann. Es musste eine Möglichkeit her, die einen sicheren Einstieg ermöglicht.

Als Lösung präsentiert die Gemeindeverwaltung nunmehr eine automatisch ausfahrenden breite Trittstufe, die an dem Bürgerbus angebracht wurde. Hierdurch ist ab sofort ein sicheres Ein- und Aussteigen gewährleistet.

Wir erhoffen uns von der Anbringung dieser automatischen Trittstufe eine noch bessere Nutzung unseres Bürgerbusses, denn durch die höhere Sicherheit kann der Bürgerbus nunmehr auch von denen genutzt werden, die den hohen Einstieg bislang als zu hohe Hürde und den Hocker als zu großes Risiko angesehen haben.

...so Bürgermeister Thomas Raue.

 

Renovierung der Trauerhalle und Umgestaltung des südlich angrenzenden Außenbereichs

 

""

Die Gemeindeverwaltung beabsichtig die Trauerhalle in Dörnberg neu streichen zu lassen. Eine Ausschreibung für die Malerarbeit wurde durchgeführt. Die Auftragsvergabe an die Fa. Richardt aus Bebra, aufgrund des wirtschaftlichsten Angebotes, ist erfolgt. Die Malerarbeiten werden voraussichtlich ab den 28.05.2018 durchgeführt. Wir werden auf die Belange einer eventuell anstehenden Trauerfeier Rücksicht nehmen. Dennoch können die Arbeiten nur gem. den Unfallverhütungsvorschriften durchgeführt werden. Daher ist es absolut erforderlich, das Gebäude einzurüsten. Wir bitten an dieser Stelle um Ihr Verständnis.

 

In diesem Zusammenhang wird das Außengelände auf der südlichen Seite des Gebäudes neugestaltet. Die Arbeiten beginnen Ende Mai und werden von unseren Mitarbeiten vom Bauhof ausgeführt.
Die vorhandene Einfriedung (Mauer mir abgefallenen Putz) wird abgerissen. Der entstehende Höhenversatz wird mit Boden zu einer Böschung aufgefüllt und begrünt.
Der Standort Bodenlager und Abfallcontainer wird verändert und mit einem Zaun sowie eine Hecke als Sichtschutz eingefriedet. Folgende Ziele sollen durch die geplante Maßnahme erreicht werden. Zum einen ist die bestehende Mauer in der Form nicht zu erhalten. Weiterhin ist es Ziel, eine weitere Fläche für die Urnengräber, angrenzend zum Bestand, zu gewinnen. Eine Optimierung der Abläufe wie Container/ bzw. Boden an- und Ablieferung wird angestrebt.
""
Mitarbeiter bei der Einweisung am Schnellwechsler für Baggerlöffel

Technischer Generationenwechsel auf dem Bauhof

 

Ein neuer Baggerlader wird in den Dienst genommen
Der Bauhof der Gemeinde Habichtswald hat einen neuen Baggerlader erhalten. Die Entscheidung zum Kauf eines neuen Gerätes auf dem Bauhof hatte die Gemeindevertretung bereits mit dem Haushalt 2017 getroffen, da der bisherige 16 Jahre alte Fermec Baggerlader etliche technische Mängel aufwies und anstehende, zwingend notwendige Reparaturen schlicht nicht wirtschaftlich wären.„Unser Bagger ist ein Allzweckgerät“, so Dieter Schäfer, Vorarbeiter auf dem Bauhof. Schäfer weiter: „Fast täglich ist der Bagger in den 16 Jahren im Einsatz gewesen und hat somit treue Dienste erwiesen“. Alexander Großmann, in der Verwaltung zuständig für den Bauhof, ergänzt: „in den letzten Jahren haben wir kleinere Reparaturen immer selbst durchgeführt. Leider sind jedoch die aktuellen Mängel so gravierend, dass die Reparaturen locker fünfstellig geworden wären.

 

Vor diesem Hintergrund hat die Verwaltung nunmehr den Beschluss der Gemeindevertretung umgesetzt und die notwendige Beschaffung durchgeführt. Der neue Komatsu WB93 für die Gemeinde Habichtswald ist mit einem modernen Commonrail Vierzylinder Motor ausgestattet. Die Maschine ist Vorführgerät der Firma Schlüter aus Kassel. Auch der neue Baggerlader wird vielfältig eingesetzt, d.h. zum Ausheben von Gräben, zum Wegebau, für Arbeiten im Bestattungswesen, im Winterdienst, als Verlademaschine und sogar für die Feuerwehr kommt der Baggerlader zum Einsatz.
Die Ausführung eines Baggerladers vereint zwei Maschinen in einer und bringt ein hohes Maß an Flexibilität auf den Bauhof. Durch die Fahrgeschwindigkeit von 40 Km/H erreicht der Baggerlader auch mühelos alle Arbeitsstellen in der Gemarkung Habichtswald. „Funktionsfähiges Arbeitsgerät und die notwendige Ersatzbeschaffung von Kommunalfahrzeugen tragen letztlich auch zur Motivation der Bauhofmitarbeiter bei“, so der Bauhofleiter Alexander Großmann, der auch darauf vertraut, dass die Mitarbeiter zukünftig schonend und pfleglich mit dem neuen Baggerlader umgehen. Denn der Arbeitsplatz des Maschinisten ist jetzt wesentlich ergonomischer als beim Vorgänger, wie zum Beispiel mit rückenschonenden gefederter Fahrersitz, Klimaanlage, einer gefederten Kabine etc..

 

2017

 

""

Dem Hochwasser vorbeugen

 

Neues Einlaufbauwerk hat sich bewehrt

Bereits vor einem Jahr wurde ein kleines Einlaufbauwerk im Bereich der Straßen Kuhnen und Saure Breite fertig gestellt. Wo sich heute das Bauwerk befindet, befand sich zuvor nur ein unscheinbarer Straßeneinlauf inmitten einer Mulde der Wiesenfläche. Doch wie war es zum Neubau gekommen?
Seitens des Bauamtes erklärt Herr Schröder, dass im Rahmen einer „Arbeitsgruppe Unwetter“ festgestellt wurde, dass sich bei starken Regenereignissen der Bereich rund um den Straßeneinlauf zum neuralgischen Punkt entwickelte. Seitens der Feuerwehr wurde hierzu ausgesagt, dass sich schon nach einem kurzen Sturzregen Grasschnitt, Blätter und Zweige über den Straßeneinlauf legten und dadurch kaum noch Wasser abfließen konnte. Hierdurch entstand schnell eine kleine Wasserfläche. Im Extremfall floss das aufgestaute Regenwasser etliche Meter die Straße Kuhnen hinunter.
Auch wenn seit der Fertigstellung des Einlaufbauwerks zum Glück noch kein Starkregenereigniss aufgetreten ist, hat sich die Investition in den Hochwasserschutz bisher gelohnt.

 

""

Erlebnisbad rüstet sich für die nächsten Jahre

 

Wer dieser Tage am Schwimmbad spazieren geht, reibt sich die Augen: „Warum ist hier so viel los, das Schwimmbad ist doch zu?“.
Die Lösung ist relativ einfach: Wir nutzen die Saisonpause, um die Wasserqualität auch für die nächsten Jahre sicherzustellen. Filtersanierung nach 15 Jahren notwendig. Das Erlebnisbad wurde in den Jahren 2011 bis 2003 komplett modernisiert. Bereits in der Saison 2002 konnte das neue Schwimmer-Becken genutzt werden.
Seit dieser Zeit sind auch die beiden für das Schwimmer-Becken zuständigen Filter in Betrieb. Und das sehr gründlich und erfolgreich. So konnte uns das Gesundheitsamt bislang immer eine sehr gute Hygiene bescheinigen. Dennoch lassen sich nach fast 15 Jahren im Betrieb Alterungserscheinungen nicht vermeiden. So waren vermehrt Rückspül- sprich Reinigungsvorgänge notwendig, die nicht nur Wasser, sondern auch (Heiz-) Energie verbrauchen. Zudem war von einer Fachfirma festgestellt worden, dass sich einzelne Bereiche bereits leicht verklumpen.
Es wurde erforderlich das vorhandene Filtermaterial (mehrere Schichten Kies, Sand und Anthrazitkohle) auszutauschen. Die notwendigen Arbeiten wurden in den letzten Tagen begonnen. Dazu wurde ein Spezialunternehmen beauftragt, dass mit einem Saugwagen die Filtermaterialen absaugt und entsorgt. Die leeren Filter-Gehäuse werden anschließend kontrolliert und gegebenenfalls schadhafte Stellen ausgebessert. Zudem werden die sogenannten „Filterkerzen“ (im Bild) ausgetauscht.
Im Frühjahr wird dann das neue Filtermaterial eingebracht und die Filteranlage rechtzeitig zum Saisonbeginn von einem Spezialisten des Herstellers mit uns gemeinsam in Betrieb genommen. Damit ist sichergestellt, dass sie auch in den nächsten Jahren in perfekt sauberem Wasser Schwimmen und Baden können.
Das Bild zeigt die Fenster des Sportlerheims wo mit weißem Graffiti SDS drauf gesprüht wurde.

Erneuter Sachschaden durch Graffiti Bergstadion Dörnberg beschmiert

 

„Es ist schon wieder passiert!“, so Bürgermeister Thomas Raue verärgert über die Meldung, die ihm am Morgen des 28.11.2017 zugetragen wurde: Sportlerheim, Kassenhäuschen etc. des Bergstadion Dörnberg wurde in der Nacht auf den 28.11.2017 mit Graffiti beschmiert.

 

Bereits im Januar 2017 wurden die Mehrzweckhalle, der alte Kindergarten, das Toilettenhäuschen am Kressenborn, der Umkleidecontainer des FSV, die Schule und ein Privathaus Opfer der Sachbeschädigung von Vandalismus und mit „SDS“- Schriftzügen beschmiert. Bis zum heutigen Zeitpunkt kann man den konkreten Schaden mit über 32.000 € beziffern. Bürger als auch Besucher von Habichtswald zeigen sich seit längerem verwundert über die „Schmierereien“ an den öffentlichen Gebäuden, jedoch sind Mittel zur Instandsetzung in dieser Höhe nicht so einfach über die berühmte Portokasse abzurechnen.

 

„Dies sind keine Streiche mehr, sondern definitiv Straftaten. Der entsprechende Strafantrag ist schon bei der Polizei gestellt. Die Mitglieder des FSV Dörnberg stecken viel Arbeit in das Bergstadion und diese ehrenamtliche Leistung wird von der Sachbeschädigung getroffen, der Verursacher sollte sich schämen!“, so Bürgermeister Raue abschließend.

 

Sollte jemand Zeuge der Tat sein oder sachdienliche Hinweise haben, wenden sie sich bitte an die Polizei in Wolfhagen. Letztendlich sind alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Habichtswald von der Sachbeschädigung betroffen, denn mit ihren Steuern und Gebühren werden die Instandsetzungsarbeiten bezahlt.
"

Neue Fußgängerampel bereitet Probleme Immer wieder Ausfälle zu beklagen

 

Nur wenige Monate in Betrieb und doch sind an der neuen Fußgängerampel kürzlich wiederholt Störungen aufgetreten, so dass die Ampel außer Betrieb gegangen ist. Dies ist natürlich sehr bedauerlich, gerade an einer so neuen Anlage. Bei jedem neuen Ausfall erreichen die Gemeinde etliche Hinweise und Beschwerden. Diese können immer nur weitergeleitet werden, da die Gemeinde weder Eigentümer der Fußgängerampel, noch für deren Wartung und Betrieb verantwortlich ist.
Seitens der Wartungsfirma steht ein elektronisches Bauteil in Verdacht, dass einen Fehlstrom produzieren könnte, der letztlich die moderne Elektronik aussteigen lässt. Trotz moderner Messverfahren konnte das vermutlich defekte Bauteil nicht ausfindig gemacht werden. Mittels des sogenannten Ausschlussprinzips werden nun bei jeder auftretenden Störung bestimmte Bauteile ersetzt, bis der Fehler behoben ist. Wir hoffen, dass dies mit der letzten Instandsetzung bereits geschehen ist.

 

"

Sanierung von Schachtabdeckungen und eines defekten Rohrstücks in der Straße „Kasseler Hof“ Arbeiten beginnen kurzfristig

 

In der Straße Kasseler Hof ragen im Bereich der Hausnummern 18 und 24 zwei Schachtabdeckungen der Kanalisation ein Stück aus der Fahrbahn hervor. Seitens der Gemeindeverwaltung wurde kürzlich ein Straßenbauunternehmen beauftragt die Sachachtabdeckungen wieder auf Höhe zu setzen, so dass zukünftig keine Unfallgefahr mehr von diesen ausgehen kann.

 

Im Einmündungsbereich Kasseler Hof / Brunnenweg muss darüber hinaus kurzfristig ein größerer Straßenaufbruch erfolgen. An der Anbindung am Schachtbauwerk der Kanalisation aus dem Brunnenweg kommend ist ein Kanalrohr soweit beschädigt, dass das darüber befindliche Erdreich mit samt der gepflasterten Fahrbahn nachgegeben hat. Für die Instandsetzung muss am Schachtbauwerk rund zweieinhalb Meter tief runter gegraben werden, um das schadhafte Rohrstück zu ersetzten. Auf Grund der beengten Platzverhältnisse wird der hintere Bereich der Straße Kasseler Hof nicht mehr zugänglich sein. Derzeit laufen die Arbeitsvorbereitungen. Sowie der Ausführungstermin für die Arbeiten im Einmündungsbereich Brunnenweg feststeht, werden die von der Baumaßnahme betroffenen Anlieger gesondert informiert.

 

Auf dem Bild sieht man die Notrutsche des Kindergarten in Dörnberg. Diese befindet sich hinter einem Fenster. Das Fenster ist meiner Treppe erreichbar.

Jährliche Überprüfung der Spiel- und Evakuierungsrutsche an der Kindertagesstätte Dörnberg

 

Aufgrund ihrer brandschutzrechtlichen Bedeutung ist die im Jahr 2014 hergestellte Spiel- und Evakuierungsrutsche am Gebäude der Kindertagesstätte Dörnberg jährlich zu überprüfen. In einem Brandfall ist es dank dieser Rutsche möglich, dass Obergeschoß über einen so genannten zweiten Rettungsweg zu verlassen, ohne dass das Treppenhaus betreten werden muss.
Bereits am 12. Oktober wurde die Spiel- und Evakuierungsrutsche in diesem Jahr von einem Sachverständigen überprüft. Seitens des Sachverständigen wurden keinerlei Beanstandungen festgestellt.

Foto:Einstieg im Obergeschoss der Kindertagesstätte OT Dörnberg

 

""

Neues Spielhaus auf dem Spielplatz Kressenborn

 

Das alte Spielhaus wurde gerne bespielt und das sah man auch. Es kam nun die Zeit, dass das Holz marode wurde und eine Ersatzbeschaffung für Turm und Rutsche geplant wurde, um die Sicherheit auf dem Spielplatz auch weiterhin gewährleisten zu können.

 

Im Herbst 2017 war es dann nun soweit und der Bauhof konnte das alte Spielgerät abbauen und ein neues Spielhaus aufstellen. Nach der aktuellen DIN Norm wurden der sogenannte Fallbereich bestimmt und dieser mit Kies aufgefüllt, um die Auswirkungen von Stürzen zu minimieren. Dieses farbenfrohe Haus soll die Kinder aus Dörnberg einladen schöne Stunden auf dem Spielplatz Kressenborn zu Verbringen.

 

""
Nachdem nun das Laub zu großen Teilen von den Bäumen gefallen ist, hat der Bauhof hat damit begonnen, die Reinigung der Sinkkästen in den Habichtswalder Straßen durchzuführen. Regulär werden die ca. 1.000 Regeneinläufe zweimal jähr-lich gereinigt. Die Sinkkästen beinhalten einen Eimer in den Straßeneinläufen, die den Dreck und das Regenwasser der Straßen auffangen und dann möglichst gefil-tert in die Kanalisation leiten sollen. Die Straßen sind so profiliert, dass das Wasser seitwärts in die Einläufe geleitet wird. Hierbei werden ca. 12 bis 15 Tonnen Dreck und Unrat aus den Eimern geholt. Dieser Unrat muss dann als belasteter Abfall kos-tenintensiv über die Deponie in Hofgeismar entsorgt werden.
Daneben ist auch der personelle und technische Aufwand groß: Für die Reinigung der Sinkästen werden 3 Mitarbeiter für ca. 10 Tage eingesetzt. Im Einsatz ist der Unimog U300 sowie ein spezielles Anbaugerät. Doch trotz der großen Erleichterung durch das Anbaugerät ist es für die Mitarbeiter des Bauhofes eine zum Teil schwere Arbeit, denn viele der knapp 50 Kilo schweren Gitter der Regeneinläufe müssen mit Hammer losgeschlagen werden, da sie sich fest gesetzt haben.

 

 

""

Deckenerneuerung im Steinweg, Einmündungsbereich Kasseler Straße mit Straßensperrung

 

Die Pflasterfläche im Steinweg hat bedingt durch die jahrzehntelange Verkehrsbelastung - u.a. auch durch den Buslinienverkehr - ihre stützende Gewölbeform verloren. Dies betrifft insbesondere den Einfahrtsbereich der Feuerwehr. Hier wurde der Höhenunterschied zwischen der Bordanlage und dem gepflastertem Steinweg im Laufe der Jahre so gravierend, dass die Ein- und Ausfahrt eigentlich nur in geringer Schrittgeschwindigkeit befahren werden kann. „Eigentlich“ deshalb, weil bei Einsätzen ein schnelles Ausrücken wichtig ist und deshalb dieser Bereich mit höherer Geschwindigkeit befahren wird, wodurch zwangsläufig eine Gefährdung für Mensch und Material gegeben ist.
Zur Behebung des Mangels wurden mehrere Varianten in Erwägung gezogen mit dem Ergebnis, dass eine Deckenerneuerung mit Asphalt durchgeführt wird. Asphalt u.a. auch deshalb, weil Verkehrsplaner schon seit einigen Jahren in Kreuzungsbereichen, in denen gebremst, beschleunigt und zusätzlich noch gelenkt wird, gänzlich auf Pflaster verzichten.
Die Arbeiten zur Deckenerneuerung beginnen zwischen dem 18. und 23. Oktober 2017 und werden etwa zwei Wochen in Anspruch nehmen. Während der Bauarbeiten ist der Steinweg für den Durchgangsverkehr voll gesperrt.
Alle Haltestellen der Linie 22 werden in gewohnter Weise bedient.

 

Zweitägige Straßensperrung der Warmetalstraße im Bereich der Kasseler Straße Dringende Kanalsanierungsmaßnahme

 

Die Warmetalstraße ist für zwei Tage am 16. und 17.10.2017 (Montag und Dienstag) im Kreuzungsbereich zur Kasseler Straße (B 251) komplett gesperrt. Grund sind Schäden am gemeindlichen Kanal, die nur mittels eines Baggereinsatzes und einem Rohraustausch beseitigt werden können. Seitens des Straßenbaulastträgers der Landesstraße wurde die Baudurchführung extra in die hoffentlich verkehrsarmen Herbstferien gelegt. Der Straßenaufbruch befindet sich ungefähr auf Höhe des ehemaligen Bauhofs. Wir bitten etwaige Unannehmlichkeiten im Zuge der Bauausführung zu entschuldigen.

 

""

Tradition wiederbelebt: Abschlussfrühstück
und Saisonkartenverlosung

 

Den Saisonabschluss im Erlebnisbad Habichtswald beging man in diesem Jahr nicht mit einem Abschiedsfest, sondern mit einem Abschlussfrühstück am letzten Samstag der Saison und einem kleinen Spielenachmittag, sowie einer Verlosung am letzten Öffnungstag.

 

Die Idee mit dem Abschlussfrühstück kam aus den Reihen der Frühschwimmer, die seit Jahren treu jeden Morgen ihre Bahnen ziehen. Man hatte sich daran erinnert, das „früher“ einmal in der letzten Woche der Saison alle zusammen kamen, um gemeinsam zu Frühstücken und einander „Aufwiedersehen“ zu sagen. Die Idee wurde aufgegriffen und mit der Pächterin des Bistro „Strandkörble“ umgesetzt.

 

So saßen denn am letzten Samstag 30 Dauergäste des Erlebnisbades im Bistro, unterhielten sich angeregt und wünschten sich gegenseitig einen „Guten Rutsch“ in die nächste Saison.

 

Verlosung

Gegen Abend verloste das Erlebnisbad dann noch eine Saisonkarte für das Jahr 2018. Insgesamt ca. 80 Personen hatten ihre Saisonkarte der abgelaufenen Saison in den Lostopf geworfen und wohnten der Ziehung bei.

""

Fest der leisen Töne … auch immer ein Fest der fleißigen Helfer

 

Da unser 3-tägiges Festival nun vorbei ist, möchten wir die Gelegenheit nutzen, uns noch einmal gesondert bei allen Helfern zu bedanken. Es beginnt mit A wie Angestellte der Gemeinde, für deren seit Februar laufende Vorbereitungen bezüglich Organisation und Aufbau sowie den Einsatz direkt beim Fest in Bierpilz, Grill, Kasse, Weinstand, Kinderbastelstation oder an Mikro und Kamera wir sehr dankbar sind.
Auch Mitglieder der AG EiS haben uns in Bierpilz und Kasse ebenso wie Conny Lentwojt tatkräftig zur Seite gestanden. Weiter geht es mit F wie Freiwillige Feuerwehr Dörnberg, die dankenswerter Weise wieder die Nachtwache auf dem Festgelände übernommen sowie gemeinsam mit Rudi Meibert den Fahrdienst zum Gottesdienst am Sonntag sichergestellt hat. Auch der FSV Dörnberg hat uns mit der Bereitstellung der Buden und Personal im Grill unterstützt.
Bei K sind die Kirmesburschen Dörnberg lobend zu erwähnen, die unsere durstigen Gäste am Samstag im Bierpilz vorzüglich bewirtet haben, während die Eheleute Petra und Frank Hansmeier von der „Kuchenwiese“ emsig im Weinstand gearbeitet haben.
Unter L haben wir die Landfrauen Dörnberg und Ehlen, die uns seit 32 Jahren mit Kaffee sowie selbstgebackenem Kuchen versorgen und diese Leckereien jedes Jahr gleich selbst beim Fest verkaufen.
Auch 3 Dörnberger Landwirte, nämlich Dieter Fröhlich, Dieter Schäfer und Tino Kloppmann, haben uns mit der Lieferung von Stroh zum Sitzen und Abstreuen des Platzes gute Dienste erwiesen.
Bei V sind dann noch die Mitglieder von (Gemeinde-)Vertretung und –vorstand zu erwähnen, die es sich nicht haben nehmen lassen, der Gemeinde in Bierpilz, Grill und Weinstand hilfreich unter die Arme zu greifen.
Trotz des nasskalten Wetters – wie es leider zum Fest der leisen Töne gerne immer wieder mal vorherrscht – haben sich unsere fleißigen Helfer die gute Laune nicht verderben lassen.
Ohne dieses immer wieder hervorragend funktionierende Zusammenspiel von Verwaltung, Politik, Vereinen und freiwilligen Helfern aus der Bürgerschaft, wäre ein so großes Event nicht zu verwirklichen – daher DANKE, DANKE, DANKE.… und nicht zu vergessen: Z wie Zuschauer – auch hier möchten wir uns recht herzlich bedanken, dass trotz der unbeständigen Witterung wieder so Viele den Weg ans Höllchen gefunden haben, um das 32. Fest der leisen Töne wieder zu einem ganz besonderen Erlebnis für alle Beteiligten zu machen.
""

Schulwegsicherung im Bereich Kasseler Straße / Finkenweg
Einweihung der neuen Lichtsignalanlage

 

Um es gleich vorweg zu nehmen, ohne die Initiative der Ehlener Schulelternbeiratsvorsitzenden, Frau Sabine Glaser und Ihrer Stellvertreterin Frau Andrea Dörffler wäre die Einweihung der neuen Lichtsignalanlage (Fußgängerampel) nicht zu Stande gekommen.
Doch von vorne: Die Schulelternbeiratsvorsitzende der Grundschule Ehlen, Frau Sabine Glaser hatte zusammen mit ihrer Stellvertreterin, Frau Andrea Dörffler die Gemeindeverwaltung zum Thema „Schulwegsicherung“ angeschrieben. In einem gemeinsamen Gespräch im Rathaus wurde im Ergebnis festgestellt, dass der bisherige Schulwegeplan zu aktualisieren ist und dass an der Kasseler Straße auf Höhe des Finkenwegs eine Fußgängerampel benötigt wird.
Der Schulwegeplan wurde durch die Leiterin der Schule im Erlenhof, Frau Anja Steinbach in Zusammenarbeit mit Frau Glaser und Frau Dörffler erfolgreich überarbeitet und trägt dafür Sorge, dass die Schulkinder morgens sicher die Schule erreichen und auch wieder wohlbehalten mittags nach Hause kommen.
Bezüglich der geforderten Ampelanlage wurden dem Bürgermeister sogar Daten einer selbst durchgeführten Verkehrszählung übergeben. Seitens des gemeinsamen Ordnungsbehördenbezirks wurde eine weitere Erhebung über die querenden Fußgänger durchgeführt.

 

""
Schließlich wurde die Fachbehörde des Landes, Hessen Mobil - Straßen und Verkehrsmanagement in Kassel angeschrieben und auf die Situation in Ehlen aufmerksam gemacht. Eine erste Ortsbesichtigung fand im Rahmen der so genannten Verkehrsschau statt. Anschließend erfolgte durch die Fachbehörde eine Verkehrserhebung, mit dem Ergebnis, dass die Zahl der querenden Fußgänger für eine Lichtsignalanlage sprechen. Schließlich wurde seitens der Gemeinde in einem Schreiben die Errichtung einer Lichtsignalanlage zum Schutze der Fußgänger, insbesondere der Schulkinder gefordert.
Schließlich erfolgte eine weitere Ortsbesichtigung vor Ort, um den besten Standort für eine Lichtsignalanlage festzulegen. Die Wahl fiel schließlich auf den Bereich des bereits bestehenden Fahrbahnteilers auf Höhe des Finkenwegs. Jetzt musste die Baumaßnahme noch geplant, finanziert, ausgeschrieben und gebaut werden.
Direkt nach der Abnahme durch die Fachbehörde und der damit verbundenen Inbetriebnahme der Lichtsignalanlage fand am Dienstag den 08. August eine kurze Einweihung statt. Der Gemeindevorstand hatte hierzu die beiden Initiatorinnen Frau Sabine Glaser und Frau Andrea Dörffler eigens eingeladen, damit ihnen Herr Neidhard Heinemann in seiner Funktion als 1. Beigeordneter für ihre Idee und ihr Engagement in einer kleinen Ansprache danken konnte.

 

""
Innenansicht RÜ Warmetalstraße vor dem Umbau

Kanal-Bauarbeiten in der Warmetalstraße

 

Am Montag, 07.08.2017 (eine Woche später als kürzlich berichtet) beginnen in der Warmetalstraße (L 3220) Bauarbeiten an einem unterirdischen Bauwerk der Kanalisation. Erste Arbeitsschritte werden das Aufstellen der Absperrung für die Verkehrssicherung und das Spülen des dortigen Kanals samt dem umzubauenden Regenüberlauf sein.
Die Baustelle befindet sich im Einmündungsbereich zwischen dem Mühlenweg und der Straße „Weißer Hof“. Verkehrsbehinderungen in diesem Bereich sind für die Dauer der Bauarbeiten leider unumgänglich.
Bei dem Bauwerk handelt es sich um ein Überlaufbauwerk, welches die Kanalisation bei übermäßigem Abwasseranfall entlastet und das überschüssige Abwasser über weitere Kanäle der Warme zuführt. Ziel der Baumaßnahme ist es, die Gewässergüte und -struktur der Warme zu verbessern.
Es ist geplant, einen Reinigungsrechen einzubauen, der grobe Schmutzstoffe zurückhält und der Kläranlage Ehlen zuführt. Durch die geplanten Arbeiten wird die Qualität des Abwassers, das der Warme zugeführt wird, hinsichtlich der groben Schmutzstoffe erheblich verbessert.
Der Einbau erfolgt durch die zwei Schachtöffnungen des Bauwerks. Straßenaufbruch oder Erdarbeiten sowie Arbeiten an Leitungen oder Kabeln sind nicht geplant.
Die Bauarbeiten werden ca. 3 Wochen in Anspruch nehmen. In dieser Zeit muss die Straße halbseitig gesperrt werden, um einen reibungsloses Bauablauf ermöglichen zu können. Die Verkehrsregelung in diesem unübersichtlichen Abschnitt der Warmetalstraße erfolgt dann mit einer mobilen Ampelanlage. Ab 28.08.2017 wird die Warmetalstraße voraussichtlich wieder störungsfrei befahrbar sein.
""

Poolparty im Erlebnisbad Habichtswald
für alle Jungen und jung Gebliebenen

 

Zu unserer ersten Poolparty im Erlebnisbad laden wir alle Musikbegeisterten ein.
Am Samstag, den 5. August steigt ab 21 Uhr eine super Party mit einem DJ, der für ein abwechslungsreiches, musikalisches Feuerwerk sorgt. Die Spanne reicht dabei von Black Music bis zu sommertypischen elektronischen Klängen. Es darf gerne getanzt, gefeiert und auch gebadet werden. Das Attraktionsbecken, direkt vor den DJ Stage, ist geöffnet.

 

Eintritt: 7,- €(ab 16 Jahre)

""

Open Air Kino im Erlebnisbad zeigt eine chaotische Klassenfahrt

 

Im Ambiente der Badelandschaft zeigen wir in diesem Jahr den Film „Fack Ju Göhte 2“Alle lieben Haudrauf-Lehrer Zeki Müller aber den nervt sein neuer Job an der Goethe-Gesamtschule: frühes Aufstehen, aufmüpfige Schüler und dieses ständige Korrigieren! Zu allem Überfluss will Power-Direktorin Gerster die altsprachliche Konkurrenzschule ausbooten und dem Schillergymnasium die thailändische Partnerschule abjagen.
Ihr Traum: Das Image der Goethe-Gesamtschule steigern, um Aushängeschild der neuen Kampagne des Bildungsministeriums zu werden. Müller und Schnabelstedt werden zur Klassenfahrt in ein thailändisches Küsten-Kaff verdonnert. Im fernen Thailand drehen Chantal, Zeynep, Danger & Co. Erst so richtig auf und präsentieren ein schillerndes Spektrum an sozialer Inkompetenz. Und als ob Zeki mit dem Lehrer-Schüler-Krieg nicht schon genug zu tun hätte, entbrennt auch noch ein gnadenloser Konkurrenzkampf mit dem elitären Schillergymnasium und dessen Vorzeigelehrer Hauke Wölki, der nur ein Ziel hat: Müllers Karriere zu beenden!

Impressionen von Live im Bad "Salsa Nacht"

""