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Presseberichte Archiv

„Sie haben ein Erlebnisbad, auf das Sie stolz sein können“ Achim Haag, Präsident des DLRG Bundesverbandes.

 

Anfang Dezember besuchte eine Delegation des DLRG Bundesverbandes und des Hessischen Landesverbandes die Gemeinde Habichtswald. Zu Gast waren Achim Haag, Präsident des DLRG Gesamtverbandes, Achim Wiese Pressesprecher der DLRG und Michael Hohmann, Vorsitzender des DLRG Landesverbandes Hessen.

 

Der Besuch hatte sich durch ein Missverständnis eines Beschlusses der Gemeindevertretung ergeben, bei der es um die Förderung des Anfängerschwimmens ging. Der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Herr Hans-Georg Nußbeck, hatte daraufhin den Präsidenten der DLRG nach Habichtswald eingeladen. Dieser Besuch fand Anfang Dezember 2019 statt.

 

Das Besuchsprogramm umfasste selbstverständlich das Erlebnisbad, auch wenn dieses im Winter nicht besonders belebt ist. DLRG Präsident Achim Haag zeigte sich aber überrascht und erfreut von den genannten Besucherzahlen und lobte das tolle Ambiente und die Ausstattung des Bades. Besonders beeindruckt war er von den Investitionen, welche die Gemeinde Jahr für Jahr in diesem Bereich tätigt. So investierte die Gemeinde in 2019 ja in eine hochmoderne Elektrolyse-Anlage zur optimalen Beckenwasser-Aufbereitung.

 

Nach dem Besuch des Bades ergaben sich zahlreiche Gespräche aus unterschiedlichen Bereichen. So ging es nicht nur um den Erhalt von Schwimmbädern, sondern auch ganz allgemein um die Entwicklung von Gemeinden, Anregungen zum Thema Tourismus und Möglichkeiten der Zusammenarbeit.

 

Auf dem Programm stand abschließend ein Besuch der beiden Museum-Standorte „Museum für dörfliche Alltagskultur“ im Dorfgemeinschaftshaus in Ehlen und „Aktivmuseum für Landwirtschaft und dörfliches Handwerk“ in Dörnberg. A. Haag und A. Wiese waren angetan von den vollständigen Ausstattungen der gezeigten Wohnungen und Werkstätten, sowie der sympathisch eingerichteten Dorfschule. Besonderes Interesse erregten zahlreiche alte Schriften, die eher verborgene Schätze darstellen, die nicht so im Rampenlicht stehen.

 

Es bedarf sicherlich noch einer Erläuterung, warum ein DLRG Präsident die Gemeinde Habichtswald besucht und das in einer Zeit, in der das gemeindliche Erlebnisbad geschlossen ist. Anlass war ein Antrag der CDU Fraktion auf Einführung eines Gutscheins zum freien Eintritt in das Erlebnisbad für Erstklässler. Der Antrag wurde vom Parlament abgelehnt und die CDU Fraktion wandte sich an die Bundesgeschäftsstelle der DLRG. Deren Präsident bat daraufhin in seiner Antwort das Parlament, die Entscheidung noch einmal zu überdenken. Sowohl die örtliche DLRG Gliederung, als auch der Vorsitzende der Gemeindevertretung lehnten in Antwortschreiben solche Einmischung von Außen, ohne  genaue Kenntnis der Sachlage und Rücksprache mit Verantwortlichen ab. Daraufhin entschuldigte sich Präsident Haag beim Gemeindeparlament und bot einen Besuch der Gemeinde an, zu dem es jetzt gekommen war.

 

von links nach rechts Hans-Georg Nußbeck, Vorsitzender der Gemeindevertretung, Achim Haag, Präsident des Bundesverbandes der DLRG, Achim Wiese, Pressesprecher der DLRG, Andreas Reitmaier, Mitarbeiter der Gemeinde Habichtswald zuständig für das Erlebnisbad, Thomas Raue, Bürgermeister der Gemeinde Habichtswald
von links nach rechts Hans-Georg Nußbeck, Vorsitzender der Gemeindevertretung, Achim Haag, Präsident des Bundesverbandes der DLRG, Achim Wiese, Pressesprecher der DLRG, Andreas Reitmaier, Mitarbeiter der Gemeinde Habichtswald zuständig für das Erlebnisbad, Thomas Raue, Bürgermeister der Gemeinde Habichtswald

 

 

Hundekot auf öffentlichen Flächen – leider immer wieder ein Ärgernis

- Fußwege, Bürgersteige und Spielplätze sind keine Hundetoiletten -

 

Immer wieder erreichen uns Beschwerden darüber, dass die Verschmutzung mit Hundekot auf Rad- und

Hundekot

Wanderwegen, Grünflächen, Bürgersteigen und Kinderspielplätzen zunimmt.

Niemand stellt in Frage, dass der Hund als Begleiter für viele Menschen eine wichtige Funktion hat. Er bringt Leben, Abwechslung und Freude ins Haus, überbrückt Kontaktschwierigkeiten und schützt vor Vereinsamung.

Dennoch wird die Hundehaltung oftmals zum Problem. Passanten werden belästigt oder aber öffentliche Plätze und Wege durch Hundekot verschmutzt. Auch in Habichtswald beschweren sich Fußgänger, dass man auf Bürgersteigen und Fußwegen oft in einen Haufen tritt. Hundekot kann nicht nur zum Ärgernis werden, sondern ist auch Träger von Bakterien und Krankheitserregern, durch die sich besonders Kinder auf verunreinigten Spielplätzen und Grünflächen infizieren können. Jedoch nicht nur auf Spielplätzen und in Sandkästen sorgt Hundekot für hygienische Gefahren. In diesem Zusammenhang möchten wir auch darauf hinweisen, Hunde beim Spaziergang in Feld und Wiese nicht auf angrenzenden Äckern ihre Notdurft verrichten zu lassen. Auf diesen bewirtschafteten Flächen werden Nahrungsmittel angebaut.

 

Achten Sie bitte darauf, dass Ihr Hund sein "Geschäft" an solchen Stellen verrichtet,

wo weder Fußgänger noch spielende Kinder in Gefahr geraten,

in ein solches "Häufchen" zu treten.

 

Mit etwas gutem Willen lässt sich die Hundehaltung problemlos mit den Belangen des Tieres und der Umwelthygiene in Einklang bringen. Gewöhnen Sie Ihrem Hund an, sein "Häufchen" zumindest am Wegesrand oder im Rinnstein abzulegen. Baumscheiben, Grünanlagen und Kinderspielplätze sollten nicht angesteuert werden, weil hier Spaziergänger und spielende Kinder nichts ahnend in diese "Tretminen" geraten können.

Sollte es Ihr Hund doch mal nicht bis zum angestrebten Ort schaffen, sorgen Sie bitte als gewissenhafter Halter dafür, die „Hinterlassenschaft“ zu beseitigen. Viele Hundebesitzer nutzen rege die von der Gemeinde aufgestellten Hundetoiletten, die stets mit Hundekotbeuteln bestückt sind und in denen man die „gefüllten“ Beutel auch entsprechend entsorgen kann.

Vielen Dank dafür.

Leider entsorgen einige Hundehalter diese nicht in entsprechenden Abfallbehältern, sondern in Wald und Flur! Dieses Verhalten verstößt nicht nur gegen abfallrechtliche Bestimmungen, sondern belastet darüber hinaus Umwelt und Natur.

 

Zum wiederholten Male wird deshalb um Beachtung folgender Punkte gebeten:

 

· Meiden Sie vor allem Kinderspielplätze und Liegewiesen mit Ihrem Hund!

· Suchen Sie abseits gelegene Plätze auf, die möglichst nicht von Fußgängern begangen werden!

· Auch Fußwege, Haustüren und Garageneinfahrten sind nicht der richtige Ort für das "Geschäft" des Hundes!

· Sollte es Ihr Hund einmal nicht bis zu einem solchen Platz schaffen, denken Sie bitte daran, dass Sie dafür verantwortlich sind, den Kot zu beseitigen (z.B. mit einer Schaufel u. Tüte)! Entsorgen Sie die Kotbeutel bitte entsprechend (nicht in Wald und Flur „liegenlassen“)!

· Auch das Führen an der Leine beim Ausgang sollte zumindest innerhalb der Ortslage selbstverständlich sein!

· Lassen Sie ihren Hund seine Notdurft nicht auf Äckern und bewirtschafteten Flächen verrichten.

 

 

Kultureller Abend

 

Cha-li-ro

Am Donnerstag, 07.11.2019 veranstaltete die Gemeinde Habichtswald einen kulturellen Abend mit dem Chanson Duo Cha-Li-Ro.

 

Frau Palmyra Klinnert und Herr Vadim Krischtopov nahmen uns mit auf eine gefühlvolle und zauberhafte Reise der besonderen Art zum Programm

…. ach, irgendwas mit Liebe.

 

 

 

 

Treffen der Bürgerbusfahrer und Fahrerinnen im Rathaus

 

Am 12.11.2019 hat im Rathaus der Gemeinde Habichtswald bei Kaffee und Kuchen ein Treffen stattgefunden wo sich die ehrenamtlichen Fahrer und Fahrerinnen des Bürgerbusses über Erfahrungen, mögliche Verbesserungen und neue Ideen zum Thema Bürgerbus austauschen konnten.

 

Bürgermeister Thomas Raue begrüßte alle ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer ganz herzlich und leitete das Gespräch mit den Worten ein: „Ich bin stolz darauf, dass Sie mit so viel Freude und Zuverlässigkeit ehrenamtlich unseren Bürgerbus fahren und so unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern den Alltag erleichtern.“ Thomas Raue weiter: „Damit leisten Sie einen sehr großen Dienst an den Menschen, um ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen Miteinander zu ermöglichen“.

 

Hauptthema des gemütlichen Zusammenkommens war der „Bürgerbus-Tag des Landes Hessen“ wo alle

Treffen Bürgerbusfahrer/innen

Bürgerbusfahrerinnen und -fahrer aus ganz Hessen zusammengekommen sind. Erfreulich zeigt sich Bürgermeister Thomas Raue, dass auch aus Habichtswald einige Ehrenamtliche teilgenommen haben. Bei diesem Treffen ging es zunächst darum, sich auszutauschen sowie Schulungen zu besuchen und um sich untereinander kennenzulernen.

 

Neben dem Info-Austausch zu dem Bürgerbustag nahm aber insbesondere die Situation vor Ort einen breiten Raum ein. So stellten die ehrenamtlichen Fahrer fest, dass der Bürgerbus bei unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die derzeit den Bus nutzen, sehr gut ankommt. Sie können sich darauf verlassen, dass sie von unseren zuverlässigen Fahrern immer pünktlich abgeholt und auch wieder nach Hause gebracht werden.

 

Caprice Schramm, die seit August 2019 ihre Ausbildung in der Gemeindeverwaltung absolviert, stellte fest, dass alle Beteiligten mit sehr viel Freude und Engagement ihre Aufgabe wahrnehmen. „Es ist wirklich toll zu sehen, wie sich die Fahrerinnen und Fahrer mit so viel Herz für Menschen einsetzen, die auf Hilfe angewiesen sind“, so Caprice Schramm.

 

Zum Ende hin wünschten sich die Ehrenamtlichen, dass noch mehr Menschen aus Habichtswald den Bürgerbus nutzen und das tolle Angebot der Gemeinde in Anspruch nehmen würden.

 

Der Bürgerbus der Gemeinde Habichtswald steht hauptsächlich für ältere sowie gehbehinderte Mitbürgerinnen und Mitbürger kostenfrei zu Verfügung, um den nicht so mobilen Bürgerinnen und Bürgern den Weg zum Arzt oder zum Einkaufen zu erleichtern sowie eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Sie nutzen den gemeindlichen Bürgerbus dienstags und freitags. 

 

Seniorennachmittag der Gemeinde Habichtswald

 

Seniorennachmittag 2019

Der gemeindliche Seniorennachmittag fand am Freitag, den 15.11.2019 in der Mehrzweckhalle im OT Dörnberg statt. Ca. 150 Damen und Herren waren der Einladung der Gemeinde Habichtswald gefolgt. In der herbstlich geschmückten Halle war Zeit zum gemeinsamen Kaffeetrinken und auch der Plausch mit den Bekannten kam nicht zu kurz.

 

Frau Birgit Bechtel, Erste Beigeordnete, begrüßte in Vertretung des erkrankten Bürgermeisters Thomas Raue die Gäste und führte launig und mit viel Freude durchs Programm.

 

Ein Höhepunkt des Nachmittages stellte sicherlich der Geburtstag einer Teilnehmerin dar

Seniorennachmittag Geburtstag

 

Frau Pfarrerin Friedrichs-Warnke stimmte das Geburtstagslied für Frau Weiershäuser an. „Viel Glück und viel Segen“ hallte es, zum Schluss auch im Kanon, durch die Mehrzweckhalle.

 

Herr Pfarrer Schramm überbrachte den Gästen ein paar Grußworte mit Nachdenklichen Worten zum November.

 

Im Anschluss sorgte Gerd der Gaukler mit seinem Programm „Alles aus der Luft gegriffen“ für die weitere Unterhaltung. Gerd der Gaukler zeigte lustige

Seniorennachmittag Gerd der Gaukler

Einrad- und Jonglierkunststücke und hat den Hexenbesen fliegen lassen.

 

Danach folgte die Ehrung der ältesten Teilnehmer durch Frau Birgit Bechtel. Die älteste Teilnehmerin war Frau Scherp (100 Jahre) und der älteste Teilnehmer war Herr Reich (89 Jahre).

 

Zum Programmabschluss kamen die Black Pearls auf die Bühne. Für den Seniorennachmittag hatten sie extra einen Tanz auf das Lied „I sing a Liad für di“ von Andreas Gabalier einstudiert. Die Stimmung war so super, dass es noch eine Zugabe gab, bevor der schöne und kurzweilige Nachmittag zu Ende ging.

 

Wir bedanken uns ausdrücklich bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, die zum Gelingen des Nachmittages beigetragen haben und freuen uns auf den kommenden Seniorennachmittag im nächsten Jahr!

 

Seniorennachmittag Black Pearls
Seniorennachmittag Ehrungen

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Volkstrauertag

 

Anlässlich des Volkstrauertages am Sonntag, 17.11.2019 fanden in den Trauerhallen auf den Friedhöfen in Dörnberg und Ehlen Gottesdienste statt, die beide von Frau Pfarrerin Friedrichs-Warnke gehalten wurden.

Im Anschluss gedachte Bürgermeister Thomas Raue den Opfern von Kriegen, Gewaltherrschaft, Naturkatastrophen und den Menschen, die bei Einsätzen für die Gesellschaft ihr Leben ließen. Herr Bürgermeister Thomas Raue nahm aktuelle Geschehnisse zum Anlass die Gemeinde dazu aufzurufen Hetze und Hass in unserer Gesellschaft nicht stillschweigend hinzunehmen und sich gegen Diskriminierung, sowie die Verletzung der Menschenrechte starkzumachen.

Anschließend wurden an den Ehrenmälern in Dörnberg und Ehlen Kränze niedergelegt. Die feierliche Stunde wurde in beiden Ortsteilen musikalisch unterlegt durch einen Beitrag der Dörnberg Musikanten.

Die Gemeinde Habichtswald bedankt sich bei Frau Pfarrerin Friedrichs-Warnke, dem Musikverein Dörnberg, den freiwilligen Feuerwehren aus Ehlen und Dörnberg, sowie bei dem Bauhof für ihre tatkräftige Unterstützung.

 

Rede zum Volkstrauertag 2019

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

 

jedes Jahr zeigt uns der Kalender, immer zwei Sonntage vor dem 1. Advent, den Volkstrauertag an.

Obwohl dies kein kirchlicher Feiertag ist, fällt er doch in eine Zeit, die aus kirchlicher Sicht mit Themen wie Ewigkeit, Vergänglichkeit und Tod in Verbindung gebracht wird. Und so ist das Gedenken an Verstorbene zu dieser Jahreszeit besonders ausgeprägt.

 

Und genau in der Zeit der „Stillen Tage“ findet auch dieser staatliche Feiertag, der Volkstrauertag, statt.

Am Volkstrauertag gedenken wir in Deutschland der vielen Kriegstoten und Opfer von Gewaltherrschaft aller Nationen. Wir gedenken dem großen Leid, dass durch die beiden Weltkriege über die Völker gekommen ist und das Leben von so vielen Millionen von Menschen gekostet hat.

 

Der Volkstrauertag steht schon fast wie selbstverständlich im Kalender drin. Ich habe mich daher gefragt: Wo kommt eigentlich dieser Volkstrauertag her und welche Geschichte hat er genommen?

 

Der Ursprung des Volkstrauertages liegt in der Weimarer Republik. So gab der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge schon 1919 den Anstoß zu diesem neuen Feiertag.

 

1926 war es dann endlich soweit und fortan sollte dieser Tag all den gefallenen Soldaten des ersten Weltkrieges gelten. Die Feierlichkeiten zum neuen Volkstrauertag fanden an jedem fünften Sonntag vor Ostern statt.

 

Die Nationalsozialisten jedoch missbrauchten diesen Feiertag. Von nun an wurde nicht mehr der verstorbenen Opfer des ersten Weltkrieges gedacht, sondern nur noch den sogenannten Helden des Nationalsozialismus.

 

Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges sollte der Volkstrauertag trotzdem wieder in seiner ursprünglichen Form fest im Kalender verankert werden. Doch sollte eine deutliche Abgrenzung zum “Heldengedenktag” des Nationalsozialismus erkennbar sein.

 

Daher wurde 1952 nicht nur entschieden die Feierlichkeiten zu einem neuen Zeitpunkt im Jahr stattfinden zu lassen, sondern auch allen Opfern von Gewaltherrschaft zu gedenken, ganz gleich welcher Nationalität.

Und genau dieser eine Tag im Kalender soll dem Volk eine Mahnung vor jeglicher Form der Gewaltherrschaft sein und die Menschen in ihrem Streben nach Frieden und Freiheit unterstützen.

Wir alle haben uns also an diesem einen Tag im Kalender heute hier in der Friedhofshalle, unmittelbar in der Nähe der Gedenktafel eingefunden, um den vielen Kriegstoten und Opfer von Gewaltherrschaft aller Nationen zu gedenken und gleichzeitig unsere Ablehnung gegenüber jeglicher Form der Gewaltherrschaft und unsere Unterstützung im Streben nach Frieden und Freiheit zum Ausdruck zu bringen.

 

Ich freue mich sehr, dass Sie alle gekommen sind und möchte meiner Hoffnung daher auch Ausdruck verleihen dahingehend, dass ich fest davon überzeugt bin, dass wir gemeinsam nicht nur heute, sondern auch an den anderen Tagen uns klar gegen jegliche Form von Gewalt und für ein friedvolles Miteinander einsetzen – ein jeder von uns an seinem Platz.

 

Der Volkstrauertag ist wahrlich ein Blick zurück, ein Blick in die Vergangenheit – ein Blick auf Soldatengräber. Er ist den Opfern der Kriege und der Gewaltherrschaften gewidmet.

Albert Schweitzer, der große Friedensnobelpreisträger, hat einmal gesagt:

„Soldatengräber sind die großen Prediger des Friedens.“

Jedoch soll er auch in der Gegenwart zum Frieden mahnen.

 

Und wie steht’s denn um unsere Gegenwart – in der Welt, in Europa, in Deutschland? Gestatten Sie mir, dass mein heutiger Blick nur auf Deutschland gerichtet ist.

 

Ich gebe zu, ich bin tief erschüttert über die wachsenden Gewaltausbrüche in unserem Land. Zugleich aber auch besorgt darüber, dass wir Gefahr laufen, unsere freiheitliche Demokratie auf’s Spiel zu setzen.

Hierzu möchte nur 2 Beispiele nennen:

 

Mordanschlag in Halle

· Bei einem rechtsextremen Terroranschlag in Halle wurden am 9. Oktober 2 Menschen getötet.

· Der Attentäter plante seinen Anschlag offenbar genau. Nur wenige Tage vor der Tat veröffentlichte er eine Art "Manifest" im Internet. Dort beschreibt er seine Mordpläne sowie seine Waffen bis ins Detail, setzt sich sogar Ziele, wie welche Personen getötet werden sollen. Auch der Livestream der Tat wird dort angekündigt.

· Sein Vorhaben setzt der Attentäter dann auch um. Die gesamte Tat wird auf einer Plattform live ins Internet gestellt. Im Video schimpft der Täter über "Juden" und "Kanaken".

· Mit vier zumindest teilweise selbstgebauten Waffen, mehreren Sprengkörpern und Messern bewaffnet fährt der Attentäter in einem Mietwagen zur Synagoge nach Halle. Dort versucht er, sich Zutritt zu dem jüdischen Gotteshaus zu verschaffen Mehrere Versuche scheitern jedoch. Daraufhin richtet der Täter seine Waffe auf eine nur zufällig vorbeilaufende Passantin und schießt ihr in den Rücken.

· Im Anschluss unternimmt der Täter einen letzten Versuch, die Synagoge zu betreten, scheitert jedoch erneut. Vermutlich wird dadurch ein noch größeres Massaker verhindert. In der Synagoge hatten sich am Mittwoch, dem höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur, mehr als 50 Menschen aufgehalten.

· Danach fährt der Attentäter mit seinem Auto zu einem nahegelegenen Dönerladen, denn auch auf Muslime und Personen mit Migrationshintergrund hatte er es laut seines "Manifests" abgesehen. Dort erschießt er einen weiteren Mann, der ebenfalls nur zur falschen Zeit am falschen Ort war.

Deutschland und die Welt sind erschüttert ob dieser Tat.

 

Mord an unserem Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke.

· Der Kasseler Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke (CDU) wurde am 2. Juni 2019 vor seinem Wohnhaus mit einem Pistolenschuss aus nächster Nähe in den Kopf getötet.

· Als dringend tatverdächtig wurde am 15. Juni 2019 ein in Kassel lebender Rechtsextremist festgenommen. Am 25. Juni legte er ein Geständnis ab, das er am 2. Juli widerrief.

· Als Tatmotiv nannte der Täter darin Äußerungen Lübckes während der Flüchtlingskrise 2015. Lübcke hatte sich damals für die Aufnahme von Flüchtlingen eingesetzt und war der Hetze gegen diese von Rechten und Rechtsextremisten bei einer Bürgerversammlung im Oktober 2015 öffentlich entgegengetreten.

· Danach war er zahlreichen Anfeindungen und Morddrohungen ausgesetzt.

· Als es eher ruhig wurde, versendete im Frühjahr dieses Jahrs eine ehemalige Bundestagsabgeordnete und heutige AfD-Sympathisantin das Video erneut in den Sozialen Medien. Ob dieser unerträgliche Vorgang letztlich den finalen Anstoß gab ist nicht bewiesen; ein jeder darf es sich denken.

· Lübckes Tötung, deren Hintergründe und Folgen sind seit dem Mord Thema einer breiten öffentlichen Debatte in Deutschland.

· Diskutiert werden unter anderem die Kenntnisse der deutschen Sicherheitsbehörden über den Tatverdächtigen, die mögliche Mitverantwortung der rechtspopulistischen Partei Alternative für Deutschland (AfD) für den Mord, zunehmende Angriffe auf Kommunalpolitiker und mangelnde Strafverfolgung von Hasskriminalität in sozialen Netzwerken.

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

 

vor dem Hintergrund dieser beiden abscheulichen Taten, die eindeutig dem Rechtsextremismus zuzuschreiben sind, bin ich schier fassungslos, dass in den nachfolgenden Wahlen in Ostdeutschland die AfD einen solchen Zulauf erhalten hat. Eine Partei, deren thüringischer Vorsitzender Höcke per Gerichtsurteil offiziell als Nazi benannt werden darf und über den der AfD-Bundesvorsitzende Gauland sagt, Höcke sei in der Mitte der AfD.

 

Um es nicht falsch zu verstehen: ich verurteile nicht alle Wähler der AfD. Das wäre zu einfach und hier versagen meines Erachtens alle demokratischen Parteien, denen es nicht gelingt, Antworten auf viele Fragen zu geben oder auch die AfD über die Sachpolitik zu entzaubern.

 

Was mir jedoch Angst macht ist die Tatsache, dass trotz des Wissens um deren Gesinnung im Osten unserer Republik der Zulauf dieser Partei derart hoch ist, dass die Gefahr besteht, dass diese auch in die Verantwortung kommen könnte.

 

Wenn Sie die Talkshows hören, die Zeitung lesen und auch andere Sendungen verfolgen, so stellt man fest, dass es kein richtiges Rezept gegen diesen braunen Spuk gibt.

 

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass es zu aller erst einen gesellschaftlichen Konsens geben muss.

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass wir uns als Gesellschaft - und zwar über alle Parteigrenzen hinweg - einig sein müssen, dass wir Gewalt von links und rechts kategorisch ablehnen. Angriffe gegen den Rechtsstaat und gegen die Verfassung müssen ohne Wenn und Aber mit aller Härte und allen rechtsstaatlichen Mitteln abgewehrt und geahndet werden.

 

Erst dann können wir meines Erachtens über Rezepte für die massiven Herausforderungen diskutieren.

Aus meiner Kindheit und anschließend durch Schule und persönliches Interesse weiß ich, dass die Gesellschaft, dass der Staat unbeugsam war zu Zeiten des RAF-Terrors. Der Staat hatte dem Terrorismus die Stirn geboten.

 

Alt-Kanzler Schmidt musste damals eine Entscheidung für den unerpreßbaren Staat und damit gegen das Leben eines Einzelnen treffen. Eine für die Familie ganz schlimme, aber für den Staat ganz wichtige und letztlich auch wegweisende Entscheidung.

 

Daher muss die eigentliche Forderung am Ende eines gesellschaftlichen Dialogs sein:

Die Gesellschaft und damit der Staat muss handlungsfähig sein – gegen links wie gegen rechts.

Die Gesellschaft und damit der Staat muss Haltung zeigen und auch durchsetzen – gegen links und gegen rechts.

 

Die Gesellschaft und damit der Staat darf nicht blind sein – weder links noch rechts.

Bei Letzterem habe ich jedoch persönlich meine ganz großen Zweifel und hier möchte ich mich nur auf 2 Punkte beschränken.

 

· Die Arbeit der staatlichen Organe und Institutionen bei den Ermittlungen und der Aufarbeitung von vorliegenden Hinweisen und Beweisen von rechtsmotivierten Taten legen den für mich dringenden Verdacht nahe, dass hier unglaubliche Mängel im Umgang mit Tätern, Personen im Umkreis der Täter wie auch mit Sachverhalten vorliegen.

 

· Wer sich mit dem NSU-Fall näher und intensiver beschäftigt hat, weiß wovon ich spreche. Sinnbildlich für das Versagen von staatlichen Institutionen steht der Name „Temme“, ein V-Mann der hessischen Sicherheitsbehörden, der in die rechte Szene integriert war, dem man trotz erdrückender Indizien im Kasseler Mordfall Halit Yozgat nichts nachweisen wollte und der bis heute im Regierungspräsidium Kassel arbeitet.
 

· Als unerträglich empfinde ich jedoch die Tatsache, dass der oberste hessische Verfassungsschützer per Dienstanweisung verfügt hat, einen Bericht über die Nazi-Szene in Hessen für 120 Jahre zu sperren.

· Ein Bericht, den die Öffentlichkeit eher durch Zufall zur Kenntnis nehmen konnte und von dem auch noch 20 % geschwärzt sind.

· Ein Bericht, wo klar ist, dass der Verfassungsschutz in dem Zeitraum von 1992 bis 2012 rund 950 Hinweise auf Waffen und Sprengstoff bei Rechten bekam – und vielen nicht ging nach. Und das, obwohl es bei rund 30 "Belegen" mögliche Bezüge hessischer Neonazis zum „NSU-Kerntrio“ gab.

· Man muss sich das einmal vorstellen: der NSU-Prozess beschäftigt ganz Deutschland und darüber hinaus, und im NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestags wird der hessische Bericht hierzu noch nicht einmal erwähnt.

· Auch die Tatsache, dass 500 Akten einfach so verschwunden sind, ist für mich ein politischer und gesellschaftlicher Skandal.

· Wohl wissend, dass zwar der NSU-Prozess vorbei ist, aber noch viele Fragen offen sind – gerade mit Blick auf den Mord an Dr. Walter Lübcke, sollen die im Bericht enthaltenen Informationen über die hessische Nazi-Szene auf der Grundlage einer Verschlusssachenanweisung aus dem Innenministerium und per Anweisung des Verfassungsschutzes bis ins Jahr 2134 unter Verschluss gehalten werden.

· Das ist der eigentliche Skandal in diesem Lande!

 

Warum erwähne ich das eigentlich – und auch in dieser Tiefe?

Ich erwähne es auch und gerade an einem Tag wie dem Volkstrauertag, weil wir mit unserem Wissen um die Geschichte und das unheilvolle Geschehen, aber auch und ganz besonders mit dem Wissen über Geschehnisse in der Gegenwart verpflichtet sind, die Stimme zu erheben gegen Hetze und Hasse, gegen die Diskriminierung von Minderheiten und die Verletzungen der Menschenrechte.

Wenn ich eben die staatlichen Institutionen in die Nähe von Versagen gerückt habe, so will ich damit aber nicht die eigene, unser aller Verantwortung für die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung wegschieben:

Vielmehr möchte ich dazu aufrufen, dass wir alle – jeder an seinem Platz – Haltung zeigen für ein offenes, tolerantes und friedvolles Miteinander.

 

Das wir alle uns denen entgegenstellen, die uns glauben machen wollen, dass die Antworten für die vor uns liegenden Herausforderungen mit Gewalt, Diskriminierung und Spaltung der Gesellschaft zu finden sind.

 

Wissen fördert Verstehen, Verstehen fördert Verständnis, Verständnis ist die Basis eines ehrlichen Austausches – das sind die Schritte auf dem langen, nie endenden Weg zu Versöhnung, Verständigung und Frieden. Davon bin ich zutiefst überzeugt.
 

Für ein friedvolles und soziales Miteinander sind Achtung und Toleranz gegenüber unseren Mitmenschen unabhängig von ethnischer Herkunft oder persönlichen Weltanschauungen entscheidend. Im Kleinen wie im Großen.

 

Hierfür stand ganz besonders Dr. Walter Lübcke,

hierfür starb Dr. Walter Lübcke.

 

Liebe Gemeinde,

Wir gedenken den Opfern von Gewalt und Krieg, den Kinder, Frauen und Männer aller Völker. Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren.

Wir gedenken derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten. Wir gedenken derer, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben, und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.

Wir trauern um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung.

 

Im Namen der Gemeinde Habichtswald legen wir heute diesen Kranz nieder und verneigen uns in Trauer vor ihnen. Wir bleiben ihnen verbunden in der dauerhaften Verpflichtung für Frieden, Freiheit, Demokratie und Menschlichkeit.

 

Wie Sie sehen, sehen Sie nichts und das ist auch gut so!

Diskretion wird großgeschrieben

 

Sichtschutzfolie

Im Rathaus der Gemeinde Habichtswald wurde Anfang November an der Glasfront des Bürgerbüros eine Sichtschutzfolie angebracht.

Dies dient in erster Linie zur Wahrung der Diskretion, da jetzt nicht mehr jeder Rathausbesucher vom Flur sehen kann, welche Bürgerin oder welcher Bürger dort sitzt und zum Beispiel ein neues Ausweisdokument beantragt.

Als zweiter Nebeneffekt dieses Sichtschutzes wird die Sonneneinstrahlung in das Bürgerbüro und die damit verbunden starke Blendung der Mitarbeiterinnen abgemildert.

So konnte mit „kleinem Geld“ eine Verbesserung für unsere Bürgerschaft und auch das Personal mit „großer Wirkung“ erreicht werden.

 

Sichtschutzfolie 1

 

 

Ferienbetreuung erfolgreich gestartet

- Angebot soll fortgesetzt werden -

 

 

 

In der zweiten Herbstferienwoche konnten erstmals Habichtswalder Grundschulkinder das Angebot der Ferienbetreuung der Gemeinde nutzen.

Aufgrund des relativ kurzfristigen Angebotes hatten viele Eltern ihre Ferienplanung bereits entsprechend abgeschlossen, so dass „nur“ sieben Kinder die Betreuung in Anspruch genommen haben.

Diese wurden in der Zeit von Montag bis Donnerstag zwischen 8:00 und 16:00 Uhr sowie Freitag von 8:00 bis 14:00 Uhr jeweils von zwei Betreuerinnen in den Räumen der Schulbetreuung Ehlen beaufsichtigt. Es wurde gemeinsam gespielt, gebastelt, gekocht und gegessen.

Der gemeinsame Spaziergang zum Drachensteigen war leider aufgrund des mangelnden Windes nur semioptimal. Die Drachen wollten einfach nicht wie geplant „am Himmel tanzen“. Den Kindern hat es aber dennoch gut gefallen.

Auf diesem Wege möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei „unserem Betreuer-Team“ für die geleistete Arbeit bedanken.

 

Im kommenden Jahr soll das Angebot der Ferienbetreuung fortgesetzt werden. Entsprechende Anmeldeformulare wurden bzw. werden dieser Tage in den beiden Grundschulen verteilt, können von der Homepage der Gemeinde www.habichtswald.de heruntergeladen oder in Papierform in den Verwaltungsstellen abgeholt werden.

 

Für das Jahr 2020 sind folgende Termine vorgesehen:

  •   Weihnachtsferien = letzte Ferienwoche,
  •  Osterferien = erste Ferienwoche,
  •  Sommerferien = erste *), zweite und dritte Ferienwoche,
  • Herbstferien = zweite Ferienwoche.

*) hier wird die Betreuung nur bis zum Start der Ferienspiele um 10:00 Uhr angeboten.

 

 

 

 

 

 

kulturelles Erbe

 

Neues Highlight im Kindergarten Kunterbunt eröffnet

 

Matschanlage 1

Große Freude herrschte im Kindergarten Kunterbunt im OT Ehlen. Die neue Matschanlage mit einer Pumpe und verschiedenen Ebenen konnte endlich eingeweiht werden. Aufgrund der unterschiedlichen Spielhöhen können hier Kinder aller Altersgruppen zusammenspielen. Durch einen gemeinsam mit dem Förderverein des Kindergartens gestarteten Spendenaufruf konnte die neue Anlage finanziert werden. Die Kosten beliefen sich inklusive Aufbau, Verlegung der Wasserzuleitung und Sonnensegel auf 5.100 Euro. Hauptsponsoren waren die Volkswagen AG, der Gewinnsparverein Spardabank Hessen, die Firma Graf Wärmedämmung sowie Herr Goldmann, der Großvater eines Kindergartenkindes.

 

Und als letztes Highlight hat der Penny-Markt Ehlen eine Spende in Höhe von 600 Euro für die Anschaffung

Matschanlage 2

von diversen Spielzeugwünschen zur weiteren Verbesserung der Ausstattung überreicht.

 

Auf diesem Wege möchten wir uns noch einmal recht herzlich bei allen Unterstützern und Sponsoren bedanken.

 

 

 

 

 

Im Regen tanzen:

Warum Nahmobilität kein schlechtes Wetter kennt

 

Dem Herbst eilt ein zweifelhafter Ruf voraus: Grau, kalt und regnerisch – in unseren Köpfen ruft das vor allem unangenehme Erinnerungen wach. Viele möchten deshalb so wenig Zeit wie möglich unter freiem Himmel verbringen. Dabei ist das Herbstwetter kein Grund, das Fahrrad für den Rest des Jahres im Keller zu verstauen. Denn Nahmobilität bedeutet Flexibilität und Lebensqualität – und zwar das ganze Jahr über! Zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) gibt die Gemeinde Habichtswald einige hilfreiche Tipps, mit denen Sie in jeder Wettersituation gutgelaunt zu Fuß und mit dem Rad ans Ziel kommen.

 

Zunächst einmal ist das Herbstwetter gar nicht so übel wie sein Ruf. Zum Beispiel bedeutet Herbst nicht automatisch auch mehr Niederschlag. Ganz im Gegenteil: Die durchschnittlichen Niederschlagsmengen im November sind in Deutschland geringer als in den Sommermonaten Juni oder Juli. In Bezug auf die Regentage verhält es sich in der Regel ähnlich. Aber natürlich bleibt auch in Herbst und Winter das Regenwetter nicht aus. Mit ein paar einfachen Tipps ist Mobilität zu Fuß oder auf dem Rad auch dann kein Problem, wenn sich die Schleusen des Himmels einmal öffnen.

 

Eine Sache der Einstellung

 

Grundsätzlich ist alles erst einmal eine Sache der eigenen Einstellung. Sich ins Auto zu setzen, wenn es morgens dunkel ist und regnet, ist auf den ersten Blick die bequemere Lösung. Bei Stau und Parkplatzsuche gehen jedoch auch viel Zeit und Nerven verloren – insbesondere, wenn bei schlechtem Wetter besonders viele auf das Auto umsteigen. Die morgendliche Bewegung auf dem Rad oder beim Zufußgehen dagegen tut dem eigenen Körper gut und bringt den Kreislauf in Schwung – Sie kommen munter auf der Arbeit an und sind startklar für den Tag. Und mit der richtigen Ausrüstung sind Sie höchstens im Gesicht nass geworden.

 

„Es gibt kein schlechtes Wetter…“

 

Denn mit der passenden Kleidung ist schlechtes Wetter auch zu Fuß oder auf dem Rad kein Problem. Für die richtige Kleidungswahl kommt es vor allem darauf an, wie lange Sie unterwegs sind: „Das einfache Grundprinzip ist, dass Ihre Kleidung einer größeren Wassersäule standhalten muss, je mehr Zeit Sie im Regen verbringen“, erklärt Chiara Mourao Büchling, zuständig für den Tourismus und damit auch für den Radverkehr in Habichtswald. „Wenn Sie nur kurz unterwegs sind, ist ein günstiger Regenponcho meistens ausreichend. Für längere Strecken auf dem Rad bietet sich eine Kombination aus Regenjacke und Regenhose an.“ Damit eine Regenjacke als wasserdicht gilt, muss sie einer Wassersäule von 800 mm standhalten. Bei der Regenhose sollte der Wert jedoch höher liegen – so wirken bereits 2.000 mm auf sie ein, wenn Sie sich auf einen nassen Sattel setzen. Daneben sollte Ihre Kleidung auch im Dunkeln gut für andere sichtbar sein. Und um nicht verschwitzt bei der Arbeit ankommen, empfehlen sich atmungsaktive Materialien.

 

Die richtige Fortbewegung

 

Um auch bei schlechtem Wetter sicher und entspannt ans Ziel zu kommen, ist die Art der Fortbewegung wesentlich. Beim Radfahren auf nassem und rutschigem Untergrund heißt das vor allem, vorsichtig und vorausschauend zu fahren. „Damit Sie in den Kurven die Kontrolle behalten, sollten Sie schon vor der Kurve bremsen und diese dann mit gleichmäßiger Geschwindigkeit durchfahren. Dabei sollten Sie den Kurvenausgang stets im Blick haben“, empfiehlt Chiara Mourao Büchling. Ausreichend Reifenprofil und eine kleine Verringerung des Luftdrucks verleihen außerdem Rutschfestigkeit. Damit bei abrupten Bremsungen ihr Vorderrad nicht wegrutscht, hilft es, Ihr Gewicht dabei nach hinten zu verlagern. Und allgemein gilt natürlich immer: Licht an!

 

 

 

 

Erweiterung des evangelischen Kindergartens Dörnberg am 2. September 2019 eröffnet

 

Während der Bauphase mussten die Nerven der Verantwortlichen im Rathaus oft leiden: „Wir wollen bis zum 2. September eröffnen, da stand ich bei der Kirche im Wort“, sagte Bürgermeister Thomas Raue bei der Einweihung. Das bedeutete angesichts des sehr knappen Zeitfensters doch einigen Stress.

 

Im Januar wurden die Beschlüsse im Parlament gefasst, im März erfolgten die Auftragsvergaben, Mitte Juni

Einweihung Kiga Dörnberg

begannen die Erdarbeiten und Ende Juli wurden die Module angeliefert, die vor Ort zu dem neuen Gebäude zusammengesetzt wurden. 37 Bauteile wurden zu einer Kita, die den Vergleich mit einem Massivbau nicht scheuen muss.

 

Vor zahlreichen Gästen – überwiegend Eltern, deren Kinder die Kita besuchen oder bald eine der neuen Gruppen besuchen werden – umriss Raue den Spurt, den man auf der freien Fläche an der Sauren Breite, direkt neben der bestehenden Kita hingelegt hat:

 

Hiervon konnten sich auch die Gäste überzeugen: Auf 480 m² Grundfläche stehen drei Gruppenräume, ein Bewegungsraum, Sanitärbereiche, ein großer Flur und kleinere Funktionsräume zusätzlich zum alten Gebäude, in dem knapp 90 Kinder in 4 Gruppen betreut wurden, zur Verfügung.

 

Helle Wände und Mobiliar bestimmen die Optik des neuen Gebäudes, in das bereits am Montag die ersten Kinder zur Eingewöhnung in die neuen Gruppen einziehen konnten, da man pünktlich zur Einweihung auch die Betriebserlaubnis erhielt. Zunächst werden zwei Gruppenräume in Betrieb genommen, so dass rund 120 Kinder in der gesamten Kita betreut werden können. Der dritte neue Gruppenraum ist zunächst als Reserve gedacht. Lange wird er vermutlich nicht leer bleiben. „Wir haben schon zahlreiche Anfragen“, sagte Christiane Schütze, stellvertretende Leiterin der Kindertagesstätte, die in Trägerschaft der evangelischen Kirche steht. „Vermutlich wird schon bald die Reservegruppe belegt sein.“

 

Sechs Stellen für Betreuungskräfte wurden mit den zusätzlichen Gruppen geschaffen, in denen Kinder im Alter von 22 Monaten bis zur Einschulung betreut werden. Die Kostenschätzung für den Neubau, an dem Arbeiter während der Eröffnung noch mit letzten Arbeiten an den Außenwänden beschäftigt waren, gab Bürgermeister Raue mit 1,35 Mio. Euro an.

 

Neben Besichtigung und Betriebsbeginn war auch Gelegenheit für ein Dankeschön an alle Beteiligten, den politische Gemeinde und Träger aussprachen. Die Kindergarten-Kinder brachten das ebenfalls mit zwei Liedern zum Ausdruck.

 

Radwege in Bewegung

 

Auch im Jahr 2019 steht das Thema Radfahren in Habichtswald ganz oben auf der Agenda.

 

Zeitgleich während Herr Pape (Radfahrbeauftragter von Habichtswald) und Frau Mourao Büchling (zuständig für den Tourismus) sich die Köpfe über den Ausbau des Radwegenetzes zerbrechen, hat die Umsetzung an den vorhandenen Strecken schon begonnen.

 

Radwegsanierung

Im Jahr 2018 wurde der erste Streckenabschnitt auf dem Radweg zwischen den beiden Habichtswalder Ortsteilen Dörnberg und Ehlen überarbeitet. Schlaglöcher und Wurzeleinwüchse wurden beseitigt, wodurch hier nun ein komfortableres Radfahren möglich ist. Über den erfolgreichen Bauabschluss, wie auch über das weitere Vorhaben, wurde im Mai 2019 in der HNA berichtet. Denn auch in diesem Jahr möchte die Gemeinde hier keinen Stillstand verzeichnen und setzt die Maßnahme fort, indem der zweite Abschnitt des Radweges überarbeitet wird. Bei dem zweiten Abschnitt, geht es um den Radwegeverlauf im Ortsteil Ehlen. Auch hier weißt der Asphalt witterungsbedingte Schäden und Wurzeleinwüchse auf. Die notwendigen Maßnahmen sollen bis Mitte Oktober diesen Jahres abgeschlossen sein.

 

Möglich ist dieses offensive Vorgehen durch die großzügige und unbürokratische Förderung des Landkreises Kassel. Die sogenannte „Schlaglochoffensive“ unterstützt gezielt Kommunen im Landkreis bei der Unterhaltung von vorhandenen Radwegen. Denn 2018 wie auch 2019 werden 100% der Kosten über diese Förderung finanziert.

 

Ein zweites großes Projekt welches Mitte August abgeschlossen wird, ist die verbesserte Ausschilderung der Radwege in Habichtswald. Hierfür wurden neue Schilder angefertigt und montiert. Die neuen Schilder verfügen an der Unterseite über eine Schiene, an dieser können  weitere Informationen für Wanderer und Radfahrer eingeschoben werden. Diese moderne Lösung, könnte zudem die Schwierigkeit der Wanderwegebeschilderung erleichtern. Wanderwege werden meist durch kleine Aufkleber oder Markierungen an Bäumen ausgewiesen, diese können leicht entfernt oder übersehen werden. Langfristig soll diese Art der Markierung Schilderwälder und schlechte Wegweisung an Wegekreuzungen ersetzen.

 

Auch wenn diese Maßnahmen ein erster Schritt hin zu einem guten Radwegenetz sind,  ist beim Thema Radwege aufgrund des neuen Konzeptes noch lange kein Stillstand angedacht. Neben allen Überlegungen und Planungen, ist es auch wichtig, dass wirklich was passiert.

 

 

Hightech für das perfekte Badevergnügen

 

Das Erlebnisbad Habichtswald ist ein Schmuckstück und ein wertvoller Beitrag zur Freizeitgestaltung und Erholung für alle Bürger von Habichtswald und zahlreiche Gäste von Nah und Fern. Um jederzeit unbeschwertes Badevergnügen zu ermöglichen, sind zahlreiche technische Einrichtungen notwendig, um Vorschriften einzuhalten und das Baden und Schwimmen nicht nur angenehm, sondern auch sicher zu machen.

 

Diese Anlagen unterliegen, trotz regelmäßiger Wartung und Pflege, einem gewissen Verschleiß, so dass nach einigen Jahren Teile nachgerüstet, modernisiert oder ausgetauscht werden müssen. Da die Gemeinde, sprich Verwaltung und Gemeindevertreter, das Erlebnisbad als sehr wichtig erachten, wird stets darauf geachtet, alle notwendigen Maßnahmen rechtzeitig in die Wege zu leiten.

Elektrolyse

In diesem Jahr Stand die Erneuerung der Elektrolyse an. Diese produziert im Erlebnisbad aus hochreinem Salz mit Hilfe elektrischer Ströme das zur Desinfektion notwendige Chlor. Dieses wird dem Beckenwasser als Natriumhypochlorid hinzuzugegeben. Die aktiven Bestandteile der Lösung sorgen dafür, dass Bakterien keine Überlebenschance haben und das Badewasser alle gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt.

 

Notwendig war die Erneuerung, da die Elektrolyse-Anlage in 2002 mit dem Neubau der Badelandschaft in Betrieb gegangen war. Eine solche Anlage hat im Durchschnitt eine Lebensdauer von etwas 12 Jahren, die bei uns deutlich erreicht wurde. So zeigten sich im letzten Jahr erste Ausfallerscheinungen. Um die Sicherheit der Badegäste zu gewährleisten hat sich der Gemeindevorstand entschieden, mit der Neuanschaffung nicht lange zu warten.

 

Andreas Reitmaier, Mitarbeiter im Team des Erlebnisbades, zu der neuen Anlage: „Seit vielen Jahren liefert die Elektrolyse-Anlage zuverlässig das Desinfektionsmittel, das wir benötigen. Das Verfahren ist im Umgang und vom Risikopotential her eine hervorragende Lösung. Wir sind froh darüber, dass sich der Gemeindevorstand für diese, von uns bevorzugte Lösung, ausgesprochen hat.“

 

Die neue Anlage ist finanziell eine Herausforderung, etwa 100.000 Euro wurden dafür investiert. Die Kosten für die Gemeinde werden allerdings durch einen Zuschuss des Landes Hessen erheblich gemindert. Der Vorteil der neuen Anlage ist, neben einigen technischen Verbesserungen, ein deutlich besserer Wirkungsgrad, der den Stromverbrauch um mindestens 25 % senkt.

 

Bürgermeister Thomas Raue spricht sich eindeutig für das Erlebnisbad aus: „Das Erlebnisbad ist ein Schmuckstück und ein Aushängeschild für unsere Gemeinde. Daher werden wir auch in Zukunft alles Notwendige unternehmen, um das Bad zu erhalten und immer ein Stückchen besser zu machen.“

 

Die Gemeinde Habichtswald zeigt mit dieser Investition deutlich, dass ihr das Schwimmbad sehr wichtig ist, für die eigenen Bürger, aber auch als Besuchermagnet für Gäste aus dem Umland und den Tourismus. Stetige Verbesserungen und rechtzeitige Investitionen sind dazu notwendig, um das Bad nicht irgendwann schließen zu müssen, wie es in vielen anderen Gemeinden bereits Realität geworden ist.

 

Baumfällung von 3 Linden

Gutachten zur Verkehrssicherheit der 4 Linden auf dem Friedhof im OT Ehlen

 

Die jährliche Sicherheitsprüfung der Baumgruppe auf dem gemeindlichen Friedhof im Ortsteil Ehlen hat ergeben, dass 3 der 4 Linden gravierende Beschädigungen aufweisen und die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet ist.

 

Linden Friedhof

Trotz witterungsbedingter Einflüsse, Blitzschäden und stagnierendem Wachstums konnte in der Vergangenheit durch Rückschnitt sowie Baumkronensicherung der Baumbestand erhalten werden.

Die erhöhten Wetterextreme der letzten Jahre haben jedoch dazu geführt, dass die Schäden zu groß wurden und nun die Beseitigung von 3 Linden umgehend notwendig macht. Eine nochmalige Einkürzung der Bäume ist gemäß Gutachtens nicht mehr möglich.

 

Die Gemeinde Habichtswald wird der Empfehlung des Sachverständigen-Gutachtens entsprechen und zeitnah die Baumfällung von 3 Linden in Auftrag geben.

 

Rossmann: die Erdarbeiten haben begonnen

 

Endlich ist es soweit: die Erdarbeiten für die Errichtung des Drogeriemarktes Rossmann in Habichtswald haben am 14. Mai 2019 begonnen. Thomas Raue zeigt sich über diese Entwicklung hoch erfreut, denn es gab hin und wieder auch Stimmen im Ort, dass das Projekt nicht umgesetzt würde. Hierzu Bürgermeister Raue: „Ich stand und stehe in einem ständigen Austausch mit den Projektentwicklern, von daher war und bin ich von der Realisierung immer überzeugt gewesen“. Die beste Antwort auf Gerüchte seien dem Rathauschef zufolge die Baggerarbeiten, denn so können die Bürgerinnen und Bürger auch sehen, dass etwas passiert. „Damit ist nicht nur der Startschuss gefallen für die Erweiterung der Einkaufsmöglichkeiten rund um den REWE-Markt, sondern auch für einen lang gehegten Wunsch in der Bevölkerung, wieder einen Drogeriemarkt in Habichtswald zu haben“, so Thomas Raue abschließend.

 

Rossmann

 

Die Straßenverkehrsbehörde informiert:

 

Die Landesstraße 3220 zwischen Habichtswald-Ehlen und Schauenburg-Breitenbach wird ab sofort für LKW über 7,5 t gesperrt. Die Anbringung der entsprechenden Verkehrszeichen auf der L 3220 ist jetzt durch die Mitarbeiter von Hessen Mobil erfolgt.

 

Danach soll der Schwerlastverkehr bei Staus oder Sperrungen auf der A 44 nicht mehr auf der Breitenbacher Straße durch Ehlen nach Schauenburg fahren. Die dann beschilderte Bedarfsumleitung ab der Autobahn-Anschlussstelle Zierenberg führt auf der B 251, der B 450 und der L 3215 über die Schauenburger Ortsteile Martinhagen und Breitenbach zur Autobahn-Anschlussstelle Kassel-Bad Wilhelmshöhe.

 

Nach massiven Anwohnerbeschwerden aus Ehlen und Schauenburg-Breitenbach wurde vom OBB Habichtswald ein Vorschlag zur Änderung der Verkehrsführung für den LKW-Verkehr erarbeitet.

Diese Möglichkeit wurde im Frühjahr 2018 bei einer vom OBB organisierten Verkehrsschau, zu der neben den zuständigen Behördenvertretern auch betroffene Anwohner eingeladen wurden, über die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Kassel an das für die Umleitung zuständige Regierungspräsidium (RP) weitergeleitet.

 

Beim RP wurde dann im Rahmen eines runden Tisches mit Vertretern der betroffenen Gemeinden, des Landkreises Kassel, von Hessen Mobil und der Polizei die neue Bedarfsumleitung für Lastkraftwagen sowie die Sperrung der Breitenbacher Straße für LKW über 7,5 t ab Ortsende in Richtung Schauenburg beschlossen. Der Lieferverkehr (z.B. Öl) ist in Ehlen mit LKW weiter zugelassen.

 

Neue Verkehrsschilder

 

Aufgrund der Umleitung wurde die Engstellenbeschilderung im Bereich der Breitenbacher Straße zwischen Kirchweg und Lohweg in den ursprünglichen Zustand versetzt. Die beteiligten Behörden erhoffen sich neben einer wesentlichen Erhöhung der Verkehrssicherheit und Verkehrsberuhigung im Ort, auch eine entsprechende Verbesserung auf der Strecke zwischen den Ortsteilen Ehlen und Schauenburg-Breitenbach. Die geringe Fahrbahnbreite stellte eine erhöhte Unfallgefahr im Begegnungsverkehr zwischen LKW`s sowie mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen dar.

 

Auch die Lärm- und Abgasbelastung soll sich durch das geringere Verkehrsaufkommen deutlich verringern.

Bisher wurden bei Staus und Sperrungen auf der A 44 die Verkehrsteilnehmer durch die Navigationsgeräte statt über die offizielle Umleitung über die Strecke Ehlen – Breitenbach, oder innerorts gar durch Wohngebiete oder über Wirtschaftswege, geleitet. Die Gerätehersteller werden über die Sperrung sowie die geänderte Verkehrsführung informiert.

 

Zugang zum Rathaus jetzt einfacher möglich

Die Türen zum Rathaus stehen jedem Bürger offen. Doch nicht immer war der Zugang bisher ganz leicht. Ältere Menschen, Menschen, die auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind, Mütter mit Kindern oder schlicht der Postbote mit zahlreichen Briefen und Paketen in der Hand, hatte es nicht ganz leicht, die Türen zu öffnen.

In den letzten Wochen haben die Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofes ein elektrisches Öffnungssystem eingebaut. Nun gelingt es – wie im Bild festgehalten -zum Beispiel auch Müttern mit Kinderwagen mit Leichtigkeit die Türen zu öffnen.

Bürgermeister Thomas Raue sagt zu den Neuerungen: „Wir sind eine bürgernahe Verwaltung. Mit dem neuen Türöffnungssystem sorgen wir dafür, dass uns alle Bürger gut erreichen. Und da spielt ganz besonders die Barrierefreiheit eine sehr große Rolle“.

 

Für Natalie Kumpies stellt die neue Einrichtung eine große Erleichterung dar: „Bisher musste ich immer den Kinderwagen abstellen, die Türen aufmachen, Kinderwagen holen, Türen wieder schließen, jetzt geht das viel bequemer. Ältere Menschen werden davon sogar noch deutlich mehr profitieren.“

Sie finden neben der Tür zum Rathaus und dem Ausgang jeweils einen großzügig dimensionierten Druckknopf. Diesen können Sie leicht bedienen, er ist zudem auch für Kinder oder aus dem Rollstuhl heraus gut zu erreichen.

Die Türen öffnen sich nun elektrisch für Sie und Sie gelangen so bequem ins Rathaus.

Wir möchten Sie bitten, beim Betreten des Rathauses grundsätzlich die automatische Türöffnung zu nutzen, um Schäden am Öffnungssystem zu vermeiden.

 

 

 

Natur und Artenvielfalt

Auf ein reges Interesse stieß die Informations- und Diskussionsveranstaltung „Natur und Artenschutz in Habichtswald“ am 23.10 um 19.00 in der MZH Dörnberg.

 

Mehrzweckhalle

Der Bürgermeister Habichtswalds, Herr Raue, begrüßte die zahlreich erschienenen Bürger und Interessenvertreter, u.a. die Vertreter des Kreisbauernverbandes, der Jagdgenossenschaft, des NABU, aber auch der Unteren Naturschutzbehörde und aller Fraktionen der Gemeindevertretung Habichtswaldes.  Er legte den der Veranstaltung vorausgegangenen Prozess dar und leitet die sich an zwei Vorträge anschließende Diskussionsrunde.

 

Für den fachlichen „Input“ sorgte zum einen Herr Dr. Axel Krügener, beim Regierungspräsidium Kassel für das Management der Schutzgebiete in Stadt und Landkreis Kassel zuständig. In seinem Vortrag legte er zunächst dar, welche Vegetation sich in Habichtswald ohne Einfluss des Menschen einstellen, würde, nämlich der Kalkbuchenwald. Mit Einfluss des Menschen hat sich aber eine Kulturlandschaft entwickelt, die sich durch ihre Kleinflächigkeit und enge Verzahnung von Hecken und Grünlandflächen auszeichnet.
 

Weitere Informationen hier

 

 

 

Bürgerbus jetzt noch nutzerfreundlicher

Bürgerbus

Gesunde und fitte Menschen nehmen beim Treppensteigen gern 2 Stufen auf einmal. Doch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität kann bereits eine noch so kleine Stufe eine große Hürde darstellen. Eine solche Problematik hat sich auch beim Bürgerbus ergeben, denn im Laufe des Betriebes herausgestellt, dass für einige Fahrgäste der hohe Einstieg doch sehr beschwerlich ist.

Als Hilfestellung wurde als Sofort-Lösung zunächst ein Hocker zur Verfügung gestellt, der von den Fahrgästen zwar genutzt wurde, aber immer wieder ein unsicheres Gefühl vermittelte.

 

Aufgrund von Rückmeldungen der Fahrgäste und auch der Fahrer war schnell klar, dass der Hocker auf Dauer keine Lösung sein kann. Es musste eine Möglichkeit her, die einen sicheren Einstieg ermöglicht.

Als Lösung präsentiert die Gemeindeverwaltung nunmehr eine automatisch ausfahrenden breite Trittstufe, die an dem Bürgerbus angebracht wurde. Hierdurch ist ab sofort ein sicheres Ein- und Aussteigen gewährleistet.

 

Wir erhoffen uns von der Anbringung dieser automatischen Trittstufe eine noch bessere Nutzung unseres Bürgerbusses, denn durch die höhere Sicherheit kann der Bürgerbus nunmehr auch von denen genutzt werden, die den hohen Einstieg bislang als zu hohe Hürde und den Hocker als zu großes Risiko angesehen haben.

...so Bürgermeister Thomas Raue.

 

 

 

 

Renovierung der Trauerhalle und Umgestaltung des südlich angrenzenden Außenbereichs

Trauerhalle

Die Gemeindeverwaltung beabsichtig die Trauerhalle in Dörnberg neu streichen zu lassen. Eine Ausschreibung für die Malerarbeit wurde durchgeführt. Die Auftragsvergabe an die Fa. Richardt aus Bebra, aufgrund des wirtschaftlichsten Angebotes, ist erfolgt. Die Malerarbeiten werden voraussichtlich ab den 28.05.2018 durchgeführt. Wir werden auf die Belange einer eventuell anstehenden Trauerfeier Rücksicht nehmen. Dennoch können die Arbeiten nur gem. den Unfallverhütungsvorschriften durchgeführt werden. Daher ist es absolut erforderlich, das Gebäude einzurüsten. Wir bitten an dieser Stelle um Ihr Verständnis.

 

In diesem Zusammenhang wird das Außengelände auf der südlichen Seite des Gebäudes neugestaltet. Die Arbeiten beginnen Ende Mai und werden von unseren Mitarbeiten vom Bauhof ausgeführt.
Die vorhandene Einfriedung (Mauer mir abgefallenen Putz) wird abgerissen. Der entstehende Höhenversatz wird mit Boden zu einer Böschung aufgefüllt und begrünt.
Der Standort Bodenlager und Abfallcontainer wird verändert und mit einem Zaun sowie eine Hecke als Sichtschutz eingefriedet.
Folgende Ziele sollen durch die geplante Maßnahme erreicht werden. Zum einen ist die bestehende Mauer in der Form nicht zu erhalten. Weiterhin ist es Ziel, eine weitere Fläche für die Urnengräber, angrenzend zum Bestand, zu gewinnen. Eine Optimierung der Abläufe wie Container/ bzw. Boden an- und Ablieferung wird angestrebt.

 

 

Mitarbeiter bei der Einweisung am Schnellwechsler für Baggerlöffel
Mitarbeiter bei der Einweisung am Schnellwechsler für Baggerlöffel

Technischer Generationenwechsel auf dem Bauhof

Ein neuer Baggerlader wird in den Dienst genommen
Der Bauhof der Gemeinde Habichtswald hat einen neuen Baggerlader erhalten. Die Entscheidung zum Kauf eines neuen Gerätes auf dem Bauhof hatte die Gemeindevertretung bereits mit dem Haushalt 2017 getroffen, da der bisherige 16 Jahre alte Fermec Baggerlader etliche technische Mängel aufwies und anstehende, zwingend notwendige Reparaturen schlicht nicht wirtschaftlich wären.„Unser Bagger ist ein Allzweckgerät“, so Dieter Schäfer, Vorarbeiter auf dem Bauhof. Schäfer weiter: „Fast täglich ist der Bagger in den 16 Jahren im Einsatz gewesen und hat somit treue Dienste erwiesen“. Alexander Großmann, in der Verwaltung zuständig für den Bauhof, ergänzt: „in den letzten Jahren haben wir kleinere Reparaturen immer selbst durchgeführt. Leider sind jedoch die aktuellen Mängel so gravierend, dass die Reparaturen locker fünfstellig geworden wären.

 

Vor diesem Hintergrund hat die Verwaltung nunmehr den Beschluss der Gemeindevertretung umgesetzt und die notwendige Beschaffung durchgeführt. Der neue Komatsu WB93 für die Gemeinde Habichtswald ist mit einem modernen Commonrail Vierzylinder Motor ausgestattet. Die Maschine ist Vorführgerät der Firma Schlüter aus Kassel. Auch der neue Baggerlader wird vielfältig eingesetzt, d.h. zum Ausheben von Gräben, zum Wegebau, für Arbeiten im Bestattungswesen, im Winterdienst, als Verlademaschine und sogar für die Feuerwehr kommt der Baggerlader zum Einsatz.
Die Ausführung eines Baggerladers vereint zwei Maschinen in einer und bringt ein hohes Maß an Flexibilität auf den Bauhof. Durch die Fahrgeschwindigkeit von 40 Km/H erreicht der Baggerlader auch mühelos alle Arbeitsstellen in der Gemarkung Habichtswald. „Funktionsfähiges Arbeitsgerät und die notwendige Ersatzbeschaffung von Kommunalfahrzeugen tragen letztlich auch zur Motivation der Bauhofmitarbeiter bei“, so der Bauhofleiter Alexander Großmann, der auch darauf vertraut, dass die Mitarbeiter zukünftig schonend und pfleglich mit dem neuen Baggerlader umgehen. Denn der Arbeitsplatz des Maschinisten ist jetzt wesentlich ergonomischer als beim Vorgänger, wie zum Beispiel mit rückenschonenden gefederter Fahrersitz, Klimaanlage, einer gefederten Kabine etc..

 

 

Kuhnen

Dem Hochwasser vorbeugen
Neues Einlaufbauwerk hat sich bewehrt

Bereits vor einem Jahr wurde ein kleines Einlaufbauwerk im Bereich der Straßen Kuhnen und Saure Breite fertig gestellt. Wo sich heute das Bauwerk befindet, befand sich zuvor nur ein unscheinbarer Straßeneinlauf inmitten einer Mulde der Wiesenfläche. Doch wie war es zum Neubau gekommen?
Seitens des Bauamtes erklärt Herr Schröder, dass im Rahmen einer „Arbeitsgruppe Unwetter“ festgestellt wurde, dass sich bei starken Regenereignissen der Bereich rund um den Straßeneinlauf zum neuralgischen Punkt entwickelte. Seitens der Feuerwehr wurde hierzu ausgesagt, dass sich schon nach einem kurzen Sturzregen Grasschnitt, Blätter und Zweige über den Straßeneinlauf legten und dadurch kaum noch Wasser abfließen konnte. Hierdurch entstand schnell eine kleine Wasserfläche. Im Extremfall floss das aufgestaute Regenwasser etliche Meter die Straße Kuhnen hinunter.
Auch wenn seit der Fertigstellung des Einlaufbauwerks zum Glück noch kein Starkregenereigniss aufgetreten ist, hat sich die Investition in den Hochwasserschutz bisher gelohnt.

 

Filtersanierung

Erlebnisbad rüstet sich für die nächsten Jahre

Wer dieser Tage am Schwimmbad spazieren geht, reibt sich die Augen: „Warum ist hier so viel los, das Schwimmbad ist doch zu?“.
Die Lösung ist relativ einfach: Wir nutzen die Saisonpause, um die Wasserqualität auch für die nächsten Jahre sicherzustellen.
Filtersanierung nach 15 Jahren notwendig
Das Erlebnisbad wurde in den Jahren 2011 bis 2003 komplett modernisiert. Bereits in der Saison 2002 konnte das neue Schwimmer-Becken genutzt werden.
Seit dieser Zeit sind auch die beiden für das Schwimmer-Becken zuständigen Filter in Betrieb. Und das sehr gründlich und erfolgreich. So konnte uns das Gesundheitsamt bislang immer eine sehr gute Hygiene bescheinigen. Dennoch lassen sich nach fast 15 Jahren im Betrieb Alterungserscheinungen nicht vermeiden. So waren vermehrt Rückspül- sprich Reinigungsvorgänge notwendig, die nicht nur Wasser, sondern auch (Heiz-) Energie verbrauchen. Zudem war von einer Fachfirma festgestellt worden, dass sich einzelne Bereiche bereits leicht verklumpen.
Es wurde erforderlich das vorhandene Filtermaterial (mehrere Schichten Kies, Sand und Anthrazitkohle) auszutauschen.
Die notwendigen Arbeiten wurden in den letzten Tagen begonnen. Dazu wurde ein Spezialunternehmen beauftragt, dass mit einem Saugwagen die Filtermaterialen absaugt und entsorgt. Die leeren Filter-Gehäuse werden anschließend kontrolliert und gegebenenfalls schadhafte Stellen ausgebessert. Zudem werden die sogenannten „Filterkerzen“ (im Bild) ausgetauscht.
Im Frühjahr wird dann das neue Filtermaterial eingebracht und die Filteranlage rechtzeitig zum Saisonbeginn von einem Spezialisten des Herstellers mit uns gemeinsam in Betrieb genommen. Damit ist sichergestellt, dass sie auch in den nächsten Jahren in perfekt sauberem Wasser Schwimmen und Baden können.

 

 

Graffiti

Erneuter Sachschaden durch Graffiti
Bergstadion Dörnberg beschmiert

„Es ist schon wieder passiert!“, so Bürgermeister Thomas Raue verärgert über die Meldung, die ihm am Morgen des 28.11.2017 zugetragen wurde: Sportlerheim, Kassenhäuschen etc. des Bergstadion Dörnberg wurde in der Nacht auf den 28.11.2017 mit Graffiti beschmiert.

 

Bereits im Januar 2017 wurden die Mehrzweckhalle, der alte Kindergarten, das Toilettenhäuschen am Kressenborn, der Umkleidecontainer des FSV, die Schule und ein Privathaus Opfer der Sachbeschädigung von Vandalismus und mit „SDS“- Schriftzügen beschmiert. Bis zum heutigen Zeitpunkt kann man den konkreten Schaden mit über 32.000 € beziffern. Bürger als auch Besucher von Habichtswald zeigen sich seit längerem verwundert über die „Schmierereien“ an den öffentlichen Gebäuden, jedoch sind Mittel zur Instandsetzung in dieser Höhe nicht so einfach über die berühmte Portokasse abzurechnen.

 

„Dies sind keine Streiche mehr, sondern definitiv Straftaten. Der entsprechende Strafantrag ist schon bei der Polizei gestellt. Die Mitglieder des FSV Dörnberg stecken viel Arbeit in das Bergstadion und diese ehrenamtliche Leistung wird von der Sachbeschädigung getroffen, der Verursacher sollte sich schämen!“, so Bürgermeister Raue abschließend.

 

Sollte jemand Zeuge der Tat sein oder sachdienliche Hinweise haben, wenden sie sich bitte an die Polizei in Wolfhagen. Letztendlich sind alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Habichtswald von der Sachbeschädigung betroffen, denn mit ihren Steuern und Gebühren werden die Instandsetzungsarbeiten bezahlt.

 

 

Ampel Ehlen

Neue Fußgängerampel bereitet Probleme
Immer wieder Ausfälle zu beklagen

Nur wenige Monate in Betrieb und doch sind an der neuen Fußgängerampel kürzlich wiederholt Störungen aufgetreten, so dass die Ampel außer Betrieb gegangen ist. Dies ist natürlich sehr bedauerlich, gerade an einer so neuen Anlage. Bei jedem neuen Ausfall erreichen die Gemeinde etliche Hinweise und Beschwerden. Diese können immer nur weitergeleitet werden, da die Gemeinde weder Eigentümer der Fußgängerampel, noch für deren Wartung und Betrieb verantwortlich ist.
Seitens der Wartungsfirma steht ein elektronisches Bauteil in Verdacht, dass einen Fehlstrom produzieren könnte, der letztlich die moderne Elektronik aussteigen lässt. Trotz moderner Messverfahren konnte das vermutlich defekte Bauteil nicht ausfindig gemacht werden. Mittels des sogenannten Ausschlussprinzips werden nun bei jeder auftretenden Störung bestimmte Bauteile ersetzt, bis der Fehler behoben ist. Wir hoffen, dass dies mit der letzten Instandsetzung bereits geschehen ist.

 

Schacht Kasseler Hof
Sanierung von Schachtabdeckungen und eines defekten Rohrstücks in der Straße „Kasseler Hof“ Arbeiten beginnen kurzfristig
In der Straße Kasseler Hof ragen im Bereich der Hausnummern 18 und 24 zwei Schachtabdeckungen der Kanalisation ein Stück aus der Fahrbahn hervor. Seitens der Gemeindeverwaltung wurde kürzlich ein Straßenbauunternehmen beauftragt die Sachachtabdeckungen wieder auf Höhe zu setzen, so dass zukünftig keine Unfallgefahr mehr von diesen ausgehen kann.

 

Im Einmündungsbereich Kasseler Hof / Brunnenweg muss darüber hinaus kurzfristig ein größerer Straßenaufbruch erfolgen. An der Anbindung am Schachtbauwerk der Kanalisation aus dem Brunnenweg kommend ist ein Kanalrohr soweit beschädigt, dass das darüber befindliche Erdreich mit samt der gepflasterten Fahrbahn nachgegeben hat. Für die Instandsetzung muss am Schachtbauwerk rund zweieinhalb Meter tief runter gegraben werden, um das schadhafte Rohrstück zu ersetzten. Auf Grund der beengten Platzverhältnisse wird der hintere Bereich der Straße Kasseler Hof nicht mehr zugänglich sein. Derzeit laufen die Arbeitsvorbereitungen. Sowie der Ausführungstermin für die Arbeiten im Einmündungsbereich Brunnenweg feststeht, werden die von der Baumaßnahme betroffenen Anlieger gesondert informiert.

 

KiGa Dörnberg Notrutsche

Jährliche Überprüfung der Spiel- und Evakuierungsrutsche an der Kindertagesstätte Dörnberg

Aufgrund ihrer brandschutzrechtlichen Bedeutung ist die im Jahr 2014 hergestellte Spiel- und Evakuierungsrutsche am Gebäude der Kindertagesstätte Dörnberg jährlich zu überprüfen. In einem Brandfall ist es dank dieser Rutsche möglich, dass Obergeschoß über einen so genannten zweiten Rettungsweg zu verlassen, ohne dass das Treppenhaus betreten werden muss.
Bereits am 12. Oktober wurde die Spiel- und Evakuierungsrutsche in diesem Jahr von einem Sachverständigen überprüft. Seitens des Sachverständigen wurden keinerlei Beanstandungen festgestellt.


Foto:Einstieg im Obergeschoss der Kindertagesstätte OT Dörnberg

 

Spielhaus Kressenborn

Neues Spielhaus auf dem Spielplatz Kressenborn

Das alte Spielhaus wurde gerne bespielt und das sah man auch. Es kam nun die Zeit, dass das Holz marode wurde und eine Ersatzbeschaffung für Turm und Rutsche geplant wurde, um die Sicherheit auf dem Spielplatz auch weiterhin gewährleisten zu können.

 

Im Herbst 2017 war es dann nun soweit und der Bauhof konnte das alte Spielgerät abbauen und ein neues Spielhaus aufstellen. Nach der aktuellen DIN Norm wurden der sogenannte Fallbereich bestimmt und dieser mit Kies aufgefüllt, um die Auswirkungen von Stürzen zu minimieren. Dieses farbenfrohe Haus soll die Kinder aus Dörnberg einladen schöne Stunden auf dem Spielplatz Kressenborn zu Verbringen.

 

Sinkkästen
Nachdem nun das Laub zu großen Teilen von den Bäumen gefallen ist, hat der Bauhof hat damit begonnen, die Reinigung der Sinkkästen in den Habichtswalder Straßen durchzuführen. Regulär werden die ca. 1.000 Regeneinläufe zweimal jähr-lich gereinigt. Die Sinkkästen beinhalten einen Eimer in den Straßeneinläufen, die den Dreck und das Regenwasser der Straßen auffangen und dann möglichst gefil-tert in die Kanalisation leiten sollen. Die Straßen sind so profiliert, dass das Wasser seitwärts in die Einläufe geleitet wird. Hierbei werden ca. 12 bis 15 Tonnen Dreck und Unrat aus den Eimern geholt. Dieser Unrat muss dann als belasteter Abfall kos-tenintensiv über die Deponie in Hofgeismar entsorgt werden.
Daneben ist auch der personelle und technische Aufwand groß: Für die Reinigung der Sinkästen werden 3 Mitarbeiter für ca. 10 Tage eingesetzt. Im Einsatz ist der Unimog U300 sowie ein spezielles Anbaugerät. Doch trotz der großen Erleichterung durch das Anbaugerät ist es für die Mitarbeiter des Bauhofes eine zum Teil schwere Arbeit, denn viele der knapp 50 Kilo schweren Gitter der Regeneinläufe müssen mit Hammer losgeschlagen werden, da sie sich fest gesetzt haben.

 

 

Steinweg

Deckenerneuerung im Steinweg, Einmündungsbereich Kasseler Straße mit Straßensperrung

Die Pflasterfläche im Steinweg hat bedingt durch die jahrzehntelange Verkehrsbelastung - u.a. auch durch den Buslinienverkehr - ihre stützende Gewölbeform verloren. Dies betrifft insbesondere den Einfahrtsbereich der Feuerwehr. Hier wurde der Höhenunterschied zwischen der Bordanlage und dem gepflastertem Steinweg im Laufe der Jahre so gravierend, dass die Ein- und Ausfahrt eigentlich nur in geringer Schrittgeschwindigkeit befahren werden kann. „Eigentlich“ deshalb, weil bei Einsätzen ein schnelles Ausrücken wichtig ist und deshalb dieser Bereich mit höherer Geschwindigkeit befahren wird, wodurch zwangsläufig eine Gefährdung für Mensch und Material gegeben ist.
Zur Behebung des Mangels wurden mehrere Varianten in Erwägung gezogen mit dem Ergebnis, dass eine Deckenerneuerung mit Asphalt durchgeführt wird. Asphalt u.a. auch deshalb, weil Verkehrsplaner schon seit einigen Jahren in Kreuzungsbereichen, in denen gebremst, beschleunigt und zusätzlich noch gelenkt wird, gänzlich auf Pflaster verzichten.
Die Arbeiten zur Deckenerneuerung beginnen zwischen dem 18. und 23. Oktober 2017 und werden etwa zwei Wochen in Anspruch nehmen. Während der Bauarbeiten ist der Steinweg für den Durchgangsverkehr voll gesperrt.
Alle Haltestellen der Linie 22 werden in gewohnter Weise bedient.

 

Zweitägige Straßensperrung der Warmetalstraße im Bereich der Kasseler Straße
Dringende Kanalsanierungsmaßnahme

Die Warmetalstraße ist für zwei Tage am 16. und 17.10.2017 (Montag und Dienstag) im Kreuzungsbereich zur Kasseler Straße (B 251) komplett gesperrt. Grund sind Schäden am gemeindlichen Kanal, die nur mittels eines Baggereinsatzes und einem Rohraustausch beseitigt werden können. Seitens des Straßenbaulastträgers der Landesstraße wurde die Baudurchführung extra in die hoffentlich verkehrsarmen Herbstferien gelegt. Der Straßenaufbruch befindet sich ungefähr auf Höhe des ehemaligen Bauhofs. Wir bitten etwaige Unannehmlichkeiten im Zuge der Bauausführung zu entschuldigen.

 

Frühstück

Tradition wiederbelebt: Abschlussfrühstück
und Saisonkartenverlosung

Den Saisonabschluss im Erlebnisbad Habichtswald beging man in diesem Jahr nicht mit einem Abschiedsfest, sondern mit einem Abschlussfrühstück am letzten Samstag der Saison und einem kleinen Spielenachmittag, sowie einer Verlosung am letzten Öffnungstag.

 

Die Idee mit dem Abschlussfrühstück kam aus den Reihen der Frühschwimmer, die seit Jahren treu jeden Morgen ihre Bahnen ziehen. Man hatte sich daran erinnert, das „früher“ einmal in der letzten Woche der Saison alle zusammen kamen, um gemeinsam zu Frühstücken und einander „Aufwiedersehen“ zu sagen. Die Idee wurde aufgegriffen und mit der Pächterin des Bistro „Strandkörble“ umgesetzt.

 

So saßen denn am letzten Samstag 30 Dauergäste des Erlebnisbades im Bistro, unterhielten sich angeregt und wünschten sich gegenseitig einen „Guten Rutsch“ in die nächste Saison.

 

Verlosung
Gegen Abend verloste das Erlebnisbad dann noch eine Saisonkarte für das Jahr 2018. Insgesamt ca. 80 Personen hatten ihre Saisonkarte der abgelaufenen Saison in den Lostopf geworfen und wohnten der Ziehung bei.

 

FdlT2017

Fest der leisen Töne … auch immer ein Fest der fleißigen Helfer

Da unser 3-tägiges Festival nun vorbei ist, möchten wir die Gelegenheit nutzen, uns noch einmal gesondert bei allen Helfern zu bedanken. Es beginnt mit A wie Angestellte der Gemeinde, für deren seit Februar laufende Vorbereitungen bezüglich Organisation und Aufbau sowie den Einsatz direkt beim Fest in Bierpilz, Grill, Kasse, Weinstand, Kinderbastelstation oder an Mikro und Kamera wir sehr dankbar sind.
Auch Mitglieder der AG EiS haben uns in Bierpilz und Kasse ebenso wie Conny Lentwojt tatkräftig zur Seite gestanden.
Weiter geht es mit F wie Freiwillige Feuerwehr Dörnberg, die dankenswerter Weise wieder die Nachtwache auf dem Festgelände übernommen sowie gemeinsam mit Rudi Meibert den Fahrdienst zum Gottesdienst am Sonntag sichergestellt hat. Auch der FSV Dörnberg hat uns mit der Bereitstellung der Buden und Personal im Grill unterstützt.
Bei K sind die Kirmesburschen Dörnberg lobend zu erwähnen, die unsere durstigen Gäste am Samstag im Bierpilz vorzüglich bewirtet haben, während die Eheleute Petra und Frank Hansmeier von der „Kuchenwiese“ emsig im Weinstand gearbeitet haben.
Unter L haben wir die Landfrauen Dörnberg und Ehlen, die uns seit 32 Jahren mit Kaffee sowie selbstgebackenem Kuchen versorgen und diese Leckereien jedes Jahr gleich selbst beim Fest verkaufen.
Auch 3 Dörnberger Landwirte, nämlich Dieter Fröhlich, Dieter Schäfer und Tino Kloppmann, haben uns mit der Lieferung von Stroh zum Sitzen und Abstreuen des Platzes gute Dienste erwiesen.
Bei V sind dann noch die Mitglieder von (Gemeinde-)Vertretung und –vorstand zu erwähnen, die es sich nicht haben nehmen lassen, der Gemeinde in Bierpilz, Grill und Weinstand hilfreich unter die Arme zu greifen.
Trotz des nasskalten Wetters – wie es leider zum Fest der leisen Töne gerne immer wieder mal vorherrscht – haben sich unsere fleißigen Helfer die gute Laune nicht verderben lassen.
Ohne dieses immer wieder hervorragend funktionierende Zusammenspiel von Verwaltung, Politik, Vereinen und freiwilligen Helfern aus der Bürgerschaft, wäre ein so großes Event nicht zu verwirklichen – daher DANKE, DANKE, DANKE.… und nicht zu vergessen: Z wie Zuschauer – auch hier möchten wir uns recht herzlich bedanken, dass trotz der unbeständigen Witterung wieder so Viele den Weg ans Höllchen gefunden haben, um das 32. Fest der leisen Töne wieder zu einem ganz besonderen Erlebnis für alle Beteiligten zu machen.

 

 

Schulweg Bild 1

Schulwegsicherung im Bereich Kasseler Straße / Finkenweg
Einweihung der neuen Lichtsignalanlage

Um es gleich vorweg zu nehmen, ohne die Initiative der Ehlener Schulelternbeiratsvorsitzenden, Frau Sabine Glaser und Ihrer Stellvertreterin Frau Andrea Dörffler wäre die Einweihung der neuen Lichtsignalanlage (Fußgängerampel) nicht zu Stande gekommen.
Doch von vorne: Die Schulelternbeiratsvorsitzende der Grundschule Ehlen, Frau Sabine Glaser hatte zusammen mit ihrer Stellvertreterin, Frau Andrea Dörffler die Gemeindeverwaltung zum Thema „Schulwegsicherung“ angeschrieben. In einem gemeinsamen Gespräch im Rathaus wurde im Ergebnis festgestellt, dass der bisherige Schulwegeplan zu aktualisieren ist und dass an der Kasseler Straße auf Höhe des Finkenwegs eine Fußgängerampel benötigt wird.
Der Schulwegeplan wurde durch die Leiterin der Schule im Erlenhof, Frau Anja Steinbach in Zusammenarbeit mit Frau Glaser und Frau Dörffler erfolgreich überarbeitet und trägt dafür Sorge, dass die Schulkinder morgens sicher die Schule erreichen und auch wieder wohlbehalten mittags nach Hause kommen.
Bezüglich der geforderten Ampelanlage wurden dem Bürgermeister sogar Daten einer selbst durchgeführten Verkehrszählung übergeben. Seitens des gemeinsamen Ordnungsbehördenbezirks wurde eine weitere Erhebung über die querenden Fußgänger durchgeführt.

 

Schulweg Bild 2
Schließlich wurde die Fachbehörde des Landes, Hessen Mobil - Straßen und Verkehrsmanagement in Kassel angeschrieben und auf die Situation in Ehlen aufmerksam gemacht. Eine erste Ortsbesichtigung fand im Rahmen der so genannten Verkehrsschau statt. Anschließend erfolgte durch die Fachbehörde eine Verkehrserhebung, mit dem Ergebnis, dass die Zahl der querenden Fußgänger für eine Lichtsignalanlage sprechen. Schließlich wurde seitens der Gemeinde in einem Schreiben die Errichtung einer Lichtsignalanlage zum Schutze der Fußgänger, insbesondere der Schulkinder gefordert.
Schließlich erfolgte eine weitere Ortsbesichtigung vor Ort, um den besten Standort für eine Lichtsignalanlage festzulegen. Die Wahl fiel schließlich auf den Bereich des bereits bestehenden Fahrbahnteilers auf Höhe des Finkenwegs. Jetzt musste die Baumaßnahme noch geplant, finanziert, ausgeschrieben und gebaut werden.
Direkt nach der Abnahme durch die Fachbehörde und der damit verbundenen Inbetriebnahme der Lichtsignalanlage fand am Dienstag den 08. August eine kurze Einweihung statt. Der Gemeindevorstand hatte hierzu die beiden Initiatorinnen Frau Sabine Glaser und Frau Andrea Dörffler eigens eingeladen, damit ihnen Herr Neidhard Heinemann in seiner Funktion als 1. Beigeordneter für ihre Idee und ihr Engagement in einer kleinen Ansprache danken konnte.

 

RÜ
Innenansicht RÜ Warmetalstraße vor dem Umbau

Kanal-Bauarbeiten in der Warmetalstraße

Am Montag, 07.08.2017 (eine Woche später als kürzlich berichtet) beginnen in der Warmetalstraße (L 3220) Bauarbeiten an einem unterirdischen Bauwerk der Kanalisation. Erste Arbeitsschritte werden das Aufstellen der Absperrung für die Verkehrssicherung und das Spülen des dortigen Kanals samt dem umzubauenden Regenüberlauf sein.
Die Baustelle befindet sich im Einmündungsbereich zwischen dem Mühlenweg und der Straße „Weißer Hof“. Verkehrsbehinderungen in diesem Bereich sind für die Dauer der Bauarbeiten leider unumgänglich.
Bei dem Bauwerk handelt es sich um ein Überlaufbauwerk, welches die Kanalisation bei übermäßigem Abwasseranfall entlastet und das überschüssige Abwasser über weitere Kanäle der Warme zuführt. Ziel der Baumaßnahme ist es, die Gewässergüte und -struktur der Warme zu verbessern.
Es ist geplant, einen Reinigungsrechen einzubauen, der grobe Schmutzstoffe zurückhält und der Kläranlage Ehlen zuführt. Durch die geplanten Arbeiten wird die Qualität des Abwassers, das der Warme zugeführt wird, hinsichtlich der groben Schmutzstoffe erheblich verbessert.
Der Einbau erfolgt durch die zwei Schachtöffnungen des Bauwerks. Straßenaufbruch oder Erdarbeiten sowie Arbeiten an Leitungen oder Kabeln sind nicht geplant.
Die Bauarbeiten werden ca. 3 Wochen in Anspruch nehmen. In dieser Zeit muss die Straße halbseitig gesperrt werden, um einen reibungsloses Bauablauf ermöglichen zu können. Die Verkehrsregelung in diesem unübersichtlichen Abschnitt der Warmetalstraße erfolgt dann mit einer mobilen Ampelanlage. Ab 28.08.2017 wird die Warmetalstraße voraussichtlich wieder störungsfrei befahrbar sein.

 

 

Poolparty

Poolparty im Erlebnisbad Habichtswald
für alle Jungen und jung Gebliebenen

Zu unserer ersten Poolparty im Erlebnisbad laden wir alle Musikbegeisterten ein.
Am Samstag, den 5. August steigt ab 21 Uhr eine super Party mit einem DJ, der für ein abwechslungsreiches, musikalisches Feuerwerk sorgt. Die Spanne reicht dabei von Black Music bis zu sommertypischen elektronischen Klängen. Es darf gerne getanzt, gefeiert und auch gebadet werden. Das Attraktionsbecken, direkt vor den DJ Stage, ist geöffnet.

 

Eintritt: 7,- €(ab 16 Jahre)

 

 

Kino Fack u Göthe

Open Air Kino im Erlebnisbad
zeigt eine chaotische Klassenfahrt

Im Ambiente der Badelandschaft zeigen wir in diesem Jahr den Film „Fack Ju Göhte 2“Alle lieben Haudrauf-Lehrer Zeki Müller aber den nervt sein neuer Job an der Goethe-Gesamtschule: frühes Aufstehen, aufmüpfige Schüler und dieses ständige Korrigieren! Zu allem Überfluss will Power-Direktorin Gerster die altsprachliche Konkurrenzschule ausbooten und dem Schillergymnasium die thailändische Partnerschule abjagen.
Ihr Traum: Das Image der Goethe-Gesamtschule steigern, um Aushängeschild der neuen Kampagne des Bildungsministeriums zu werden. Müller und Schnabelstedt werden zur Klassenfahrt in ein thailändisches Küsten-Kaff verdonnert. Im fernen Thailand drehen Chantal, Zeynep, Danger & Co. Erst so richtig auf und präsentieren ein schillerndes Spektrum an sozialer Inkompetenz. Und als ob Zeki mit dem Lehrer-Schüler-Krieg nicht schon genug zu tun hätte, entbrennt auch noch ein gnadenloser Konkurrenzkampf mit dem elitären Schillergymnasium und dessen Vorzeigelehrer Hauke Wölki, der nur ein Ziel hat: Müllers Karriere zu beenden!

 

 

Impressionen von Live im Bad "Salsa Nacht"

Tanzkurs

 

 

 

 

 

 

Verkehrssicherheit Spitzer Weg

Verkehrssicherheit erhöht

Das Herausfahren aus der Straße Spitzer Weg in die Kasseler Straße hinein war für viele Verkehrsteilnehmer mitunter eine gefährliche Herausforderung, nämlich dann, wenn vor der Raiffeisenbank ein größeres Fahrzeug geparkt hat. Durch das parkende Fahrzeug wurde die Sicht in die Straße und damit in den fließenden Verkehr schlicht versperrt.
Aufgrund von zahlreichen Rückmeldungen haben Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung und des Ordnungsbehördenbezirks einen Ortstermin durchgeführt und es für sinnvoll erachtet, diese gefährdende Verkehrssituation zu entschärfen. Vor kurzem wurden nunmehr von der Gemeinde auf dem betroffenen Parkplatz zwei Poller aufgebracht. Seitens der Raiffeisenbank wurde diese Maßnahme begrüßt und nicht als Einschränkung für die Kunden angesehen, da zum einen genügend Parkplätze vorhanden sind, zum anderen aber die Sicherheit Vorrang haben muss.

 

 

Schnuppertauchen 3

Schnuppertauchen im Habichtswalder Erlebnisbad

In der vierten Saison schon bietet die Gemeinde Habichtswald mit der AG EiS zusammen mit der Tauchwelt Heliox aus Wolfhagen erneut einen Tauchabend an. Nächster Termin ist am Samstag, 10.06.2017 von 18:00 – 19:30 Uhr. Jeder ab 15 Jahren kann mitmachen. Ein Kostenbeitrag für die Ausrüstung von 5,- € sowie der Eintritt für das Erlebnisbad müssen vor Ort gezahlt werden.
Bei Interesse gleich anmelden unter Janine.gebhart@habichtswald.de oder 05606-5996-10. Auch können Anmeldungen direkt im Schwimmbad entgegengenommen werden. Hier bitte Schuhgröße und Konfektionsgröße angeben, damit das richtige Equipment dann auch vor Ort ist.

 

s

Kreisseniorentag auf dem Sensenstein

Gut gelaunt und bei bestem Wetter machten sich am Montag, 15.05.2017 ca. 60 Gäste aus Habichtswald auf Einladung des Landkreises auf den Weg zur Jugendburg Sensenstein!
Die 1. Kreisbeigeordnete Susanne Selbert begrüßte alle Anwesenden und freute sich nicht nur über die große Anzahl derer, die der Einladung gefolgt sind. Ganz besonders freute sich die stellvertretende Landrätin über die vielen strahlenden Gesichter. Ein Zeichen, so Susanne Selbert, dass der traditionelle Kreisseniorentag eine wichtige Institution geworden ist. In dem Zusammenhang verwies Frau Selbert auch darauf, dass der diesjährige Kreisseniorentag bereits zum 60. Mal stattfindet.
Nach der offiziellen Eröffnung sorgten die Bravi Buam auch in diesem Jahr für die musikalische Begleitung und Unterhaltung. Mit Kaffee und Kuchen wurde dann der gemütliche Teil eingeläutet. Hierbei waren Frau Gebhart und Frau Dittmann sowie Bürgermeister Thomas Raue eifrig dabei, die Gäste aus Habichtswald zu bewirten. „Der Kreisseniorentag ist eine willkommene Abwechslung für die Menschen“, so Bürgermeister Thomas Raue. Der Rathauschef weiter: „Sich begegnen und miteinander ins Gespräch zu kommen hat für die Menschen einen sehr hohen Stellenwert. Daher macht es mir persönlich immer wieder sehr viel Freude, die Seniorinnen und Senioren zum Sensenstein zu begleiten.
Nach einem rundum gelungenen, unterhaltsamen Nachmittag endete die Veranstaltung gegen 18:00 Uhr.

 

 

Erlebnisbad

Ab Samstag heißt es wieder "Auf ins Erlebnisbad nach Ehlen"

Das Erlebnisbad in Habichtswald öffnet am Samstag, den 13. Mai für die Badesaison 2017 die Tore.
Die AG EiS hat aus diesem Anlass ein kleines Programm vorbereitet:
So servieren die Landfrauen in gewohnter Weise Kaffee und den berühmten selbstgebackenen Kuchen ab 14 Uhr.
Zwei Tanzgruppen der „Black Pearls“ haben eine Aufführung und ab 15 Uhr können Sie an einem kostenlosen Schnuppertauchen teilnehmen.
Anmeldung zum Schuppertauchen bitte bei Janine Gebhart (05606) 5996-10.

 

 

spaß

„Dinge, die ein Kind getan haben sollte“
Unter diesem Motto finden die Ferienspiele der Jugendarbeit Habichtswald in diesem Jahr vom 3. – 8. Juli statt.
Alle 6- 11 Jährigen dürfen sich auf eine verrückte und lustige Woche freuen. Das 12-köpfige Ferienspielteam erwartet euch täglich in der Zeit von 10.00 – 16.00 Uhr auf dem Festgelände am Höllchen.

 

Für Kinder von berufstätigen Eltern bieten wir eine Betreuung ab 9.00 Uhr an (zzgl. 10,- €).

 

Am Freitag starten wir um 13.00 Uhr und übernachten in der Mehrzweckhalle in Dörnberg.

 

Teilnahmebeitrag: 1 Kind: 45,- € 2 Geschwister: 70,- € 3 Geschwister: 83,- €

 

 

Ausführliche Informationen erhalten alle Angemeldeten ca. 2 Wochen vor Ferienspielbeginn.
Anmeldeschluss ist am 03.06.2017

 

 

Bad

Ostergeschenke für sommerlichen Badespaß

Am Samstag, den 13. Mai, öffnet unser Erlebnisbad für die Sommersaison 2017.
Vielleicht ist Ostern ja eine gute Gelegenheit für Sie, ihren Freunden und Verwandten eine kleine Freude zu machen und sie für die Freibadsaison 2017 mit einer Saisonkarte auf den Sommer vorzubereiten.
Bei der Gemeindeverwaltung im Bürgerbüro im Rathaus Dörnberg (Breiter Weg 4) erhalten Sie die Saisonkarten 2017 für das Erlebnisbad mit 5% Rabatt. Der Vorverkauf endet am Donnerstag, den 11. Mai.



Vorverkaufspreise
Saisonkarte Erwachsene 71,25 € statt 75,00 €Saisonkarte Jugendliche 33,25 € statt 35,00 €Saisonkarte Familien 104,50 € statt 110,00 €Saisonkarte Alleinerziehende 52,25 € statt 55,00 €

 

 

„Jungkünstler“ stellen ihre Kunstwerke aus!

Vernissage
Die Vernissage der blauen Gruppe im Kindergarten Kunterbunt in Ehlen war ein voller Erfolg.
Die Künstler, alle samt Kindergartenkinder im Alter zwischen 3 und 6 Jahren, stellten am 22.02.2017 ihre Kunstwerke im Kindergarten Kunterbunt in Ehlen aus.
Geladen waren die Eltern und Geschwister der Kinder aus der blauen Gruppe zu einem „Elterncafé“ zum gegenseitigen Kennenlernen; die Vernissage wurde zur Eröffnung präsentiert und war bis dahin niemanden bekannt geworden.

 

Die Aufregung war groß, denn die zukünftigen Schulkinder reichten zur Begrüßung alkoholfreien Sekt und Traubensaft an die Gäste. Nach kurzer Ansprache durch die Erzieherinnen Frau Schnittger und Frau Lochowitz wurde die Vernissage eröffnet.

 

Die kleinen Künstler hatten auf eigens hergestellten Staffeleien ihre Kunstwerke stilvoll gestaltet. Über den Hessenkurier, Pinguine im Eis, dem Elmo aus der Sesamstraße, einer Mama die Café trinkt, über den Geist der über eine Mauer will und stolpert, war vieles dabei.
Auch bunte Herzchen und Punkte sowie Flugzeuge die sich bekämpfen, Spaceshuttle und vieles mehr wurden gezeigt.
Zum anschließenden gemütlichen Kennenlernen bei Kuchen & Keksen, Café & Tee trinken verweilten die Eltern mit ihren Kinder noch in den Räumen der Blauen Gruppe.
Hier hatten die Kinder einmal mehr die Gelegenheit ihren Eltern ihren Kindergarten-Alltag zu zeigen und so wurde im Bällebad ausgiebig getobt und am Maltisch fleißig gebastelt. Auch allerhand Gesellschaftsspiele wurden gezeigt und Türme aus Holzklötzchen und Lego erbaut.

 

Gegen 16 Uhr hieß es dann „Aufräumzeit es ist soweit“…..hier packten alle Hände, egal ob klein oder groß, mit an und in kürzester Zeit waren alle Bälle, Spiele, Blätter und Stifte wieder an Ihrem Platz.
Es war ein rundum gelungener Nachmittag.

 

Der Elternbeirat der blauen Gruppe bedankt sich recht herzlich für den tollen und eindrucksvoll gestalteten Nachmittag bei den Erzieherinnen im Namen aller Eltern aus der blauen Gruppe.

 

gez. Katharina Glitzenhirn
Elternbeirätin blaue Gruppe

 

 

Auftausalz

Lieferung von Auftausalz

Am 12. Januar erfolgte zur Sicherstellung des Winterdienstes eine Lieferung von Auftausalz an den Bauhof. Insgesamt wurden 23 Tonnen Auftausalz geliefert und in knapp zwei Stunden mit Druckluft in das Salzsilo geblasen. In den letzten beiden milden Wintern wurden lediglich nur knapp 30 Tonnen Salz verbraucht. Seitens des Bauamtes erinnert sich Herr Schröder aber auch an andere Winter. „Da waren Winter dabei, da hatten wir einen Salzverbrauch von 80 Tonnen und es gab bundesweit Versorgungslücken, wenn man nachbestellen musste“, so berichtet Herr Schröder weiter. Herr Großmann ergänzt, dass schon seit vielen Jahren nur deutsches Salz vom Kasseler Marktführer verwendet wird. Preislich günstigere Auftausalze, meist ausländische Produkte, hatten eine schlechte Qualität und eine mangelhafte Tauwirkung“.

 

 

 

Graffiti

Kein „dumme Jungen Streich“Enormer Sachschaden durch Graffiti
Am Morgen des 23.01.2017 erreichten mehrere Anrufe die Gemeindeverwaltung mit dem Hinweis, dass der Vandalismus in Dörnberg wieder Einzug hielt. Es wurden die Mehrzweckhalle, der alte Kindergarten, das Toilettenhäuschen am Kressenborn, der Umkleidecontainer des FSV, die Schule und ein Privathaus beschmiert. Der Schaden geht in vierstellige Höhen. Gerade beim Toillettenhäuschen ist es besonders ärgerlich, da dieses erst vor der Kirmes 2016 komplett renoviert wurde. Allein die Materialrechnungen dafür beliefen sich auf über 2.000 €. Der Vandalismus wurde seitens der Gemeinde zur Anzeige gebracht und von der Polizei aufgenommen. Sollte es Zeugen der Taten geben, können diese sich an die Polizei in Wolfhagen wenden.

 

Bushaltestelle

Buswartehallen wurden gereinigt

Die milde Temperatur der letzten Woche machten sich die Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofs zur Nutze und reinigten die Glasflächen der Habichtswalder Buswartehäuschen. Insgesamt sieben Buswartehäuschen bestehen aus einer Metallkonstruktion mit Glasflächen, die nun allesamt gereinigt wurden. Neben dem üblichen Schmutz, der sich auf jeder normalen Fensterscheibe auch niederlässt, mussten auch Klebereste und Schmierereien entfernt werden. Für diese Reinigungsarbeiten gibt es keinen festen Rhythmus, vielmehr wird hier nach Bedarf gehandelt.
Neben den erwähnten Glaswartehallen unterhält die Gemeinde vier weitere Buswartehäuschen die aus Holz-, Mauerwerk, oder Betonkonstruktionen bestehen.

 

 

Matev

Neubeschaffung Schneeschild für den kleinen Kommunalschlepper

Nach 17 Jahren hat das alte Schneeschild des Fendt 207 ausgedient.
Streusalz und Nässe haben das Schneeschild so stark korrodieren lassen, dass nichts mehr zu schweissen war und die jährliche Überprüfung gemäß den geltenden Unfallverhütungs und Berufsgenossenschaftsvorschriften dieses Jahr negativ ausfiel, so dass das Räumschild ausgemustert werden musste.
Es wurde nun zur Wintersaison ein neues Schneeschild in 1,60 Räumbreite beschafft, so dass Gehwege, Parkplätze, Stichwege etc. damit geschoben werden können. Eine zusätzlich beschaffte Gummi Korund Schürfleiste minimiert die Geräuschbelastung, wenn die Mitarbeiter des Bauhofs schon in den frühen Morgenstunden mit den Räumarbeiten beginnen.

 

 

Weihnachtsgeschenke mit Sommer-Flair

Verschenken Sie doch ein wenig Sommer an ihre schwimmbadbegeisterten Freunde und Verwandten.
Ab sofort erhalten Sie im Rathaus - Bürgerbüro- die Saisonkarten 2017 für das Erlebnisbad mit 5% Rabatt.


Vorverkaufspreise
Saisonkarte Erwachsene 71,25 € statt 75,00 €Saisonkarte Jugendliche 33,25 € statt 35,00 €Saisonkarte Familien 104,50 € statt 110,00 €Saisonkarte Alleinerziehende 52,25 € statt 55,00 €

 

 

HB

Neuer Gehweg oberhalb des Sportplatzes Ehlen
Aktueller Stand der Arbeiten

Die Arbeiten am neuen Gehweg oberhalb des Sportplatzes Ehlen schreiten voran. Wie auf dem Bild zu sehen ist, werden derzeit hangseitig die Winkelstützelemente gesetzt. Dies war zwar bei Planung der Maßnahmen nicht vorgesehen, beim Freilegen der Bordanlage wurde jedoch festgestellt, dass der gesamte Unterbau seinerzeit nur unzureichend hergestellt wurde. Somit konnte die bestehende Bordanlage nicht erhalten werden.

 

Ungeachtet dessen wird in den nächsten Tagen das Betonsteinpflaster eingebaut und an-schließend vom gemeindlichen Bauhof die LED-Leuchten auf den neuen Beleuchtungsmas-ten montiert, sodass der Gehweg nach Fertigstellung dieser Arbeiten freigegeben und somit begehbar wird.

 

„Die Herstellung eines Gehweges oberhalb des Sportplatzes ist eine kleine, aber dennoch wichtige Infrastrukturmaßnahme“, so Bürgermeister Thomas Raue. Der Rathauschef weiter: „Die Abgrenzung zwischen der befahrenen Straße und dem neu geschaffenen Gehweg dient mit Blick auf den zunehmenden Verkehr durch das Baugebiet Hasenbreite in erster Linie der Sicherheit derer, die zu Fuß die Freizeiteinlagen (Tennisanlage, Erlegrill und insbesondere Schwimmbad) erreichen wollen.

 

 

Informationen zum Baugebiet "Hasenbreite" - Festlegung des Verkaufspreises pro qm
Der Gemeindevorstand der Gemeinde Habichtswald hat in seiner Sitzung am 23. November 2016 den Verkaufspreis pro qm Bauland für das Neubaugebiet Hasenbreite festgelegt. Hiernach liegt der Verkaufspreis für Baugrundstücke bei 90 € zuzüglich einmalige Kosten in Höhe von 3.000 € für die Entwässerungs- und Trinkwasseranschlüsse. Der Quadratmeterpreis für die Mischgebietsfläche beträgt 80 € zuzüglich dem Pauschalbetrag.
Bei der Festsetzung des Verkaufspreises waren für den Gemeindevorstand folgende Punkte ausschlaggebend:
1. Baulandpreis auch eine soziale Frage.
Bauen ist trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase auch heute nicht billig. Der festgesetzte Verkaufspreis in Verbindung mit dem von der Gemeindevertretung verabschiedeten Förderprogramm für junge Familien ist daher als realistisch und sozial vertretbar anzusehen.
2. Baulandpreis zwischen Defizit und Gewinnmaximierung.
Bei der Ausweisung von bisherigen Baugebieten war die Gemeinde Habichtswald immer darauf bedacht, kein Defizit zu machen. Dumpingpreise als Lockmittel aufzurufen und anschließend ein dickes Minus zu haben, war ist keine Option. Andererseits ist es der Gemeinde auch nicht gestattet, eine Gewinnmaximierung anzustreben. Das heißt trotz großer Nachfrage von Bauwilligen darf dies nicht das entscheidende Argument für die Festsetzung sein. Vor diesem Hintergrund hat die Gemeinde Habichtswald auch für das neue Baugebiet in Ehlen einen Baupreis gewählt, der beide Aspekte berücksichtigt.
3. Gleichklang zwischen beiden Ortsteilen.
In 2012 wurde für das Baugebiet im Ortsteil Dörnberg der Verkaufspreis pro Baugrundstück auf 87 € je qm zuzüglich einem Pauschalbetrag in Höhe von 3.000 € für die Anschlüsse festgelegt. Vor dem Hintergrund, dass bei den Kosten für die Herrichtung des Baugebietes keine gravierenden Abweichungen gibt gegenüber dem Baugebiet in Dörnberg, passen die nun festgelegten 90 € je qm gut ins Verhältnis.
4. Baupreise anderer Kommunen im Blick.
Auch passen die 90 € je qm gut in das Preisgefüge unserer Nachbarkommunen. So hat die Stadt Zierenberg für ihr Baugebiet "Vor der Warte I" in der Kernstadt mit guter Infrastruktur und Regiotram-Anbindung einen Preis von 95 € je qm festgesetzt. Die Gemeinde Schauenburg muss ihren Bauinteressenten im OT Elgershausen allerdings 135 € je qm Bauland abverlangen. Dies liegt einzig an einer äußerst komplizierten baulichen Erschließung, die der vorgefundenen Topographie und der bisher vorhandenen Infrastruktur geschuldet ist.
5. Anreiz für Mischgebiet.
Die Grundstücke im Mischgebiet sind mit 80 € pro qm zuzüglich den 3.000 € Pauschalbetrag um 10 € günstiger. Hiermit will die Gemeinde Habichtswald ein klares Zeichen setzen dafür, dass auch nicht störendes Gewerbe in dem Neubaugebiet „Hasenbreite“ willkommen ist.
Verfahren
Mit der Festsetzung des Verkaufspreises beginnt nunmehr das Verfahren zur Vergabe der Grundstücke. Dem Verfahren liegen klare Spielregeln zugrunde:
1. Den 1. Zugriff auf die Baugrundstücke haben diejenigen, die ein oder mehrere Grundstücke in das Umlegungsverfahren eingebracht und sich Bauland haben zuweisen lassen.
2. Die nachfolgende Zuteilung der Baugrundstücke erfolgt anhand der Reihenfolge er Bewerberliste.
3. Die Grundstücksinteressenten, die auf der Bewerberliste stehen, werden in Kürze angeschrieben mit der Fragestellung, ob weiterhin Interesse an einem Bauplatz besteht. Dem Schreiben wird ein Plan des Baugebietes mit den Parzellennummern und der Grundstücksgröße beigefügt sein.
4. Sofern das Interesse weiterhin besteht, kann auf einem ebenfalls beigefügten Reservierungsbogen die Parzellennummer des favorisierten Grundstücks eintragen werden; hier sind bis zu 5 Nennungen nach Priorität möglich.

 

 

KE

Das ist kein Elektroschrott!

 

Schon am ersten Tag der unbeaufsichtigten Annahme von Kleinelektroschrott bis 18:00 Uhr, wurden im Schutz der Dunkelheit Säcke mit Hausmüll und sonstiger Schrott (wie auf dem Bild zu sehen) abgelagert. Dies ist nicht Sinn und Zweck der Elektroschrottannahme!

 

Wir bitten die Bürger sich an die Spielregeln zu halten und nur Kleinelektroschrott mit einer Kantenlänge bis 50 cm abzuliefern!

 

 

RÜB

Umbau „Regenüberlauf Warmetalstraße“
Ausführungstermin der Baumaßnahme steht noch nicht fest

 

Mitten unter der Fahrbahn der Warmetalstraße befindet sich im Bereich zwischen den Straßen „Weißer Hof“ und „Mühlenweg“ ein Regenüberlauf in Form eines unterirdischen Bauwerks. Dieses Bauwerk ist etwa sieben Meter lang, drei Meter breit und hat eine lichte Höhe von rund zwei Meter. Der Regenüberlauf dient der Entlastung der Kanalisation bei Starkregenereignissen.
Nach über 40 Jahren Betrieb ist der Beton im Bauwerk erneuerungsbedürftig. Die betroffenen Bauteile werden zukünftig durch Edelstahlteile ersetzt. Im Zuge der anstehenden Umbauarbeiten erhält der Regenüberlauf zusätzlich einen so genannten Lamellenrechen, der den Austrag von Feststoffen aus dem Kanalnetz in den Vorfluter (die Warme) verhindert. Dies kommt insbesondere der Umwelt zu gute. Als weiteres wird eine mechanische Abflussteuerung im Auslaufbereich des Regenüberlaubauwerks montiert, damit die korrekten Wassermengen an die Kläranlage weiter geleitet werden.
Der Auftrag wurde Ende Oktober an eine Kasseler Baufirma vergeben. Derzeit werden die Abflussteuerung und der Lammellenrechen eigens für die Bedürfnisse des Bauwerks gefertigt. Erst nach Herstellung und Lieferung der Abflussteuerung und des Lamellenrechens an die Baufirma wird der Ausführungstermin der Baumaßnahme festgelegt.

 

Am 03.11.2016 fand bereits eine erste Ortsbesichtigung am Regenüberlauf statt. Wegen der ungünstigen Lage mitten in der Fahrbahn der Warmetalstraße musste eine umfangreiche Absicherung zur Verkehrssicheren erfolgen. Eines steht bereits fest, währen der Bauarbeiten wird eine halbseitige Straßensperrung nebst einer Ampelanlage erforderlich.

 

 

Bepflanzung der "Werbeanlage"

Der erste Eindruck zählt
Bepflanzung der „Werbeanlage“

Oft ist es ja bekanntlich der erste Eindruck der zählt. Dass galt auch schon vor 25 Jahren. Denn bereits vor 25 Jahren, im Jahr 1991, wurden nahe den offiziellen gelben Ortstafeln bei den Ortseinfahrten zusätzlich Begrüßungsschilder aus Holz aufgestellt. In diesen befinden sich Blumenkästen, die vom gemeindlichen Bauhof gepflegt werden. Rund drei Mal im Jahr wird die Bepflanzung saisonal angepasst. Bereits in der letzten Woche hat Herr Bauer die Blumenkästen mit Heide für die nun anstehenden Wintermonate neu bepflanzt (siehe Foto).
In der Osterzeit wird der Bauhof durch die Landfrauen zusätzlich unterstütz, die die Kästen mit buntem Osterschmuck dekorieren.

 

 

 

 

 

Krüppelweg

Fußweg am Grundstück „Alter Bauhof“ hergestellt

Da aus der Bevölkerung die Bitte an die Verwaltung heran getragen wurde, den zurückgebauten Krüppelweg fußläufig wieder herzustellen, um den Weg zur Bushaltestelle und zum Penny Markt etc. zu verkürzen, hat der Bauhof jetzt einen provisorischen Fußweg auf dem Grundstück „Alter Bauhof“ hergestellt.

 

 

 

 

 

 

Oderweg

Aufbrüche im Gehwegbereich im Oderweg und Rennweg
Telekom versorgt das Baugebiet „Hasenbreite“ mit Glasfaser

 

Im Auftrag der Telekom finden derzeit im Oderweg und im Rennweg Tiefbauarbeiten statt. Ziel der Baumaßnahme ist der Anschluss des Baugebietes „Hasenbreite“ an das Glasfasernetz für schnelle Internetverbindungen. Hierfür muss jedoch eine Glasfaserverbindung von der Kasseler Straße beginnend über die Straßen Oderweg und Rennweg bis ins Baugebiet geschaffen werden. Seitens der Telekom wurde eine Trasse in den jeweiligen Gehwegbereichen favorisiert. Zurzeit wird an einigen Stellen der Gehweg zwecks einer Suchschachtung geöffnet. Die eigentliche Kabelverlegung erfolgt im Anschluss im so genannten Bohrspülverfahren (grabenlose Bauweise). Die Baumaßnahme wird aller Voraussicht nach erst Anfang November abgeschlossen werden. Ungünstige Wetterverhältnisse könnten den Fertigstellungstermin gefährden, so dass die Baumaßnahme erst zu einem späteren Zeitpunkt abgeschlossen werden kann.

 

Wasserleitung

Herstellung der Wasserleitung für das Baugebiet „Hasenbreite“

 

Nachdem die Arbeiten rund um die Herstellung der Kanalisation für das Baugebiet „Hasenbreite“ zwischenzeitlich abgeschlossen werden konnten, wird nun mit Hochdruck an der Verlegung der Wasserleitungen gearbeitet. Neben der gemeindlichen Hauptleitung werden parallel die Wasserhausanschlüsse der späteren Baugrundstücke hergestellt. Die bauausführende Firma hat für die Herstellung sämtlicher Wasserversorgungsleitungen insgesamt vier Wochen eingeplant.

 

Die Arbeiten der Wasserversorgung sollen bis Ende September abgeschlossen sein.

 

Neben der Versorgung des Baugebietes mit Trinkwasser dient die Wasserleitung zusätzlich dem Brandschutz, da mittels eines Standrohres aus den Hydranten Löschwasser aus der entnommen werden kann.