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Wandern und Radfahren

Deutschlands Schönste Wanderwege 2019

Hessen punktet in der Publikumsgunst mit dem Habichtswaldsteig auf Platz 3 der Kategorie Routen nach Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

 

DSW Habicht

Bereits zum 16. Mal hat die Fachzeitschrift Wandermagazin nach den schönsten Wanderwegen Deutschlands gesucht und dabei in diesem Jahr einen neuen Teilnehmerrekord im Online-Wahlstudio geknackt. Fast 10.000 (9.669) Wanderfans haben allein auf www.wandermagazin.de abgestimmt. Zusammen mit den klassischen Wahlkarten, die uns auf dem Postweg erreichten, verteilten sich insgesamt 34.796 Stimmen auf zwei Kategorien: Halbtages- und Tagestouren (14 Wege) sowie Mehrtagestouren (13 Wege). Der Abstimmungszeitraum lag zwischen dem 01.01.2019 und dem 30.06.2019.

 

Unter den Gewinnern der Kategorie Routen (Mehrtagestouren) konnte der Habichtswaldsteig den begehrten 3. Platz belegen. Er ist damit für Hessen der diesjährige Hauptgewinn. Claudia Thöne als Verantwortliche für den Habichtswaldsteig innerhalb der TAG Naturpark Habichtswald freut sich hier ganz besonders über die rege

DSW Siegerfoto

Beteiligung. Ist dies doch ein wertvolles Zeichen, dass der Weg in der Region verwurzelt ist und auch von Einheimischen Wandefreunden gerne erwandert wird. Dank gilt auch allen Beherbergungsbetrieben, die ihre Gäste aktiv in das Voting eingebunden haben. Ein solcher Preis ist Anschub und Belebung des Wandertourismus vor Ort. Die Onlinebeteiligung war schon sehr gut, doch die Postkarten haben den Ausschlag gegeben und den Habichtswaldsteig auf Platz 3 katapultiert.

 

DSW Wandermagazin

Hintergrund - Das Nominierungs- und Wahlverfahren

 

Egal, ob Tourismusverband, leidenschaftlicher Wanderer oder touristisches Wegenetzwerk. Bis zum November 2018 konnte jede Institution, jeder Wanderfan und Wegefreak den persönlichen Lieblingsweg zur Nominierung beim Wandermagazin einreichen. Lediglich folgende drei Kriterien gab es dabei zu beachten:

 

1. Der Weg muss in beide Laufrichtungen markiert sein

2. Die Markierung muss einheitlich sein

3. Der Weg sollte großartige Wandererlebnisse möglich machen

 

Unter all den eingereichten Wegen aus der Bewerbungsphase ermittelte dann eine Kommission aus Landesexperten aus den jeweiligen Bundesländern sowie drei länderübergreifenden Wanderexperten des Wandermagazins die Nominierungslisten für beide Kategorien mit Hilfe eines Punktesystems (1-10). Die Wege, die mindestens von zwei Experten Punkte und zusammen mindestens 11 bis 12 Punkte erhielten kamen letztlich auf die finale Nominierungsliste.

 

Die nominierten Wege in den beiden Kategorien wurden am 01.01.2019 im Wahlstudio der Webseite www.wandermagazin.de online gestellt. Gewählt werden konnte bis zum 30.06.2019 von jeder Person einmal. Entweder digital auf www.wandermagazin.de oder schriftlich per Postkarte. Bei der Wahl musste jeweils eine Stimme in beiden Kategorien abgegeben werden. Mehr als eine Stimme in einer Kategorie konnte nicht abgegeben werden.

 

Alle Informationen zu den Gewinnern sowie allen nominierten Wegen unter: www.die-schoensten-wanderwege.de.

 

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Habichtswaldsteig
Auf den Schwingen des Habichts - Unterwegs auf dem Premiumweg in der Grimm Heimat Nordhessen

Homepage

 

Start/Ziel: Zierenberg/Edersee (Sperrmauer)
Länge Leitweg: 85 km
Markierung Leitweg: Habichtskopf auf purpurnem Grund als Plakette an Pfosten
Gesamtlänge Extratouren: ca. 100 km
Markierung Extratouren: H1 - H8 auf purpurnem Grund als Baummarkierung und Aufkleber
Tangierte Weitwanderwege: Märchenlandweg, Kellerwaldsteig, Urwaldsteig Edersee, Ederhöhenweg, Hugenotten- und Waldenserpfad

 

Habichtswald. Im Glanz des Herkules
Steil fällt der Hohe Dörnberg in das Tal der Warme, um dann langsam wieder bis auf das „Dach von Hessen“ hinaufzusteigen. Leicht wechseln märchenhafte Buchenwälder mit blumenbunten Wiesen, die von lebendigen Hecken durchzogen sind. Auf der Höhe zwischen Herkules und Dörnberg bezaubern urige Baumriesen und erzählen aus fürstlichen Zeiten. Um den Silbersee stellen mächtige Basaltsäulen eine bühnenreife Kulisse. Auf der benachbarten Igelsburg soll einst das Geschlecht derer von Dörnberg residiert haben. Habichtswald – das ist eine malerische Landschaft mit sanften Hügeln, durch die sich das romantische Warmetal windet. Die Lage am Fluss hat früh die Ansiedlung historischer Eisenstätten gefördert. Die Alte Schmiede in Ehlen und die Untere Mühle sind letzte Zeugen. Dörnberg war schon im 11. Jahrhundert ein bedeutendes Kirchdorf. Noch heute ist im Wehrturm der Kirche der alte Einstieg vorhanden.

 

Ganz im Stil des beschaulichen Ortes ist das jährliche „Fest der leisen Töne“. Am Höllchen, einem Natursee, finden sich Liedermacher, Musiker und Poeten zusammen, um gemeinsam zu musizieren und Spaß zu haben. In Dörnberg und Ehlen laden Gasthöfe zu kulinarischen Köstlichkeiten ein. Märchenhaft: Gut Bodenhausen, mächtige Hutebuchen, Igelsburg, Silbersee

 

Mehr zur Habichtswaldsteig und zur Extra Tour H3 finden Sie unter folgendem Link und hier noch ein Wanderbericht HNA

 

Buchenwald Habichtswald
Buchenwald
Hoher Dörnberg
Felsen Dörnberg

 

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Kurzportrait Geopark GrenzWelten

 

Erlebnis Erdgeschichte“GrenzWelten“ zwischen Hochsauerland und Hessischer Senke Die rund 3.700 km² große Kulisse des Geoparks „GrenzWelten“ umfasst das Nordwesthessische Bergland und das Hochsauerland (NRW). Anteilig gehören dazu auch die bestehenden Naturparke „Rothaargebirge“ in Nordrhein-Westfalen, „Diemelsee“,„Habichtswald“ und „Kellerwald-Edersee“ in Hessen, sowie der Buchenwald-Nationalpark am Edersee.
Mit der permzeitlichen „Korbacher Spalte“, in der seltene, 250 Millionen Jahre alte Knochenreste von säugetierähnlichen Reptilien entdeckt wurden, verfügt die westfälischnordhessische Region über eine herausragende Fossilenfundstätte mit weltweiter Bedeutung. Wer das Abenteuer sucht, kann an der Eder nach Gold schürfen oder in die faszinierende Unterwelt zahlreicher Bergwerke eintauchen. Das Geopark-Leitmotto „GrenzWelten – WeltenGrenzen“ nimmt die vielfältigen geologischen, aber auch naturräumlichen und kulturhistorischen Grenz-Situationen in der Region auf. Sie sind Charakteristikum und Alleinstellungsmerkmale des Geoparks. 10 Geopark-Regionen präsentieren Ihnen unterschiedliche Grenzräume in der Entwicklung von Natur- und Kulturlandschaft – von der Bildung der ältesten Gesteine vor über 400 Millionen Jahren bis hin zur nacheiszeitlichen Landschafts- und Kulturgeschichte in den letzten 10.000 Jahren. Museen, Infozentren, Erlebnispfade und zahlreiche weitere Attraktionen und Veranstaltungen verbinden Information und aktives Landschaftserlebnis.

 

Kommen Sie mit auf eine Reise in die geologische Vergangenheit. Lernen Sie Natur- und Kulturlandschaft erkennen und verstehen……im Nationalen Geopark GrenzWelten!

 

Weitere Informationen finden Sie auf folgender Homepage

 

Hoher Dörnberg
Dörnberg
Helfensteine
Helfensteine


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Tip

Zum Einstieg für die Radler empfehlen wir den 36,5 Kilometer langen Radweg entlang des natürlichen Laufs der Warme.

 

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